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Okami (PS2)

Release:
09.02.2007
Genre:
Action
Publisher:
k.A.

Top-Test im Februar: Okami

27.12.2007 09:00 Uhr
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Neu
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Kleckern statt klotzen: Verteilen Sie in Okami Ihre virtuelle Tinte nach Belieben!

Das Dorf Kamiki ist mysteriöserweise durch den Lindwurm-Fluch verschont geblieben. 
BILD: PLAYZONE Das Dorf Kamiki ist mysteriöserweise durch den Lindwurm-Fluch verschont geblieben. BILD: PLAYZONE Zu einer Zeit, in der Videospiele in unserer Gesellschaft häufig einfach nur als "Killerspiele" abgetan werden, kommt nun ein Spiel auf den Markt, das mit den Begriffen "Verrohung" und "moralischer Verwahrlosung" so rein gar nichts zu tun haben will. Am 9. Februar 2007 erscheint ein Game in Deutschland, das unser liebstes Hobby wieder in einem strahlenderen Licht erscheinen lässt und andere Facetten der vielfältigen Spielewelt aufzeigt.

Gute und schlechte Nachrichten

Eine traurige Nachricht zu Beginn: Mit Okami liefern uns die Jungs von den Clover Studios ihren letzten großen PS2-Titel ab, im März nämlich müssen die Japaner ihre Pforten dichtmachen. Es ist eben nicht einfach, Spiele zu entwickeln, die sich "Kreativität" und "Innovation" auf die Fahne schreiben und gleichzeitig kommerziellen Erfolg mit sich bringen, um das kleine Entwicklerstudio am Leben zu erhalten.

Doch genug der schlechten Nachrichten, denn mit Okami erwartet uns schließlich ein fantastisches Spiel. Zur Story: Eine Legende besagt, dass vor genau einhundert Jahren der 8-köpfige Lindwurm-Dämon Orochi über das Land Nippon wütete und alles Leben in Dunkelheit tauchte. Die Legende besagt auch, dass sich der Schwertkämpfer Nagi diesem Ungeheuer stellte und es in die Schranken wies. Doch er war nicht allein.

Die Sonnengöttin Shiranui (in Gestalt einer weißen Wölfin) stand ihm zur Seite und hatte maßgeblichen Anteil am Sieg über Orochi. Nun, hundert Jahre später, wird der fiese Wurm aus seinem Schlaf geweckt und bringt erneut Unheil über das Land. Nur gut, dass auch Wölfe und Götter nicht ewig schlafen. Wird sich die Geschichte wiederholen?

Spirituelle Reise auf vier Pfoten

Die Rüben dieser Dame möchten ausgegraben werden. Allerdings dürfen Sie sich dabei nicht erwischen lassen! 
BILD: PLAYZONE Die Rüben dieser Dame möchten ausgegraben werden. Allerdings dürfen Sie sich dabei nicht erwischen lassen! BILD: PLAYZONE Fortan stehen Sie vor einer komplexen Aufgabe: Sammeln Sie 15 göttliche Pinseltechniken (siehe Extrakasten), machen Sie dem Dämon ein für alle Mal den Garaus und lassen Sie Ihre Umwelt in neuem Glanz erblühen. Um diese Ziele zu erreichen, ist Ihr Fleiß gefragt. Bevor Sie die weitläufigen Landschaften Japans bereisen dürfen, müssen Sie die geschwätzigen Dorfbewohner zufriedenstellen und sich in rätselgespickten Dungeons beweisen.

Letztere fallen besonders einsteigerfreundlich aus und werden Sie nur selten vor unlösbare Aufgaben stellen. Die Zelda-inspirierten Kerker sind meist recht linear aufgebaut und strotzen nicht gerade vor Komplexität. Sowieso scheinen Sie die Jungs um Chefentwickler Inaba auf eine angenehme, ja fast schon spirituelle Reise mitnehmen zu wollen. Diese wird ab und zu durch auftauchende Finsterlinge bedroht, die Sie meist im Nu und per Button-Mashing weggepinselt haben. Zudem sind Sie immer mit ausreichend Solarenergie gesegnet und sollten Ihnen im Eifer des Gefechts doch mal die Lichter ausgehen, dürfen Sie auf unendlich viele Continues zurückgreifen.

Überall im Lande treffen Sie auf zahlreiches, schrulliges Fußvolk, dem Sie mit Ihren Kalligrafie-Künsten unter die Arme greifen. Beispiele gefällig? Der Frau des Dorfältesten malen Sie eine 1A-Wäscheleine in den Garten, fischen einen verloren geglaubten Hund aus dem See oder lassen Windmühlen eines verfluchten Dorfes wieder kreisen. Ihre Umwelt reagiert dabei direkt auf Ihre Kritzeleien und am Ende des Tages haben Sie es auf diese Weise geschafft, die zunächst vergiftete Welt mitgestaltet und mit Leben erfüllt zu haben.

Moderation
27.12.2007 09:00 Uhr
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