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Okami (PS2)

Release:
09.02.2007
Genre:
Action
Publisher:
k.A.

Okami

23.01.2007 15:00 Uhr
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Neu
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Tauchen Sie ein in den kreativen Farbtopf der Viewtiful-Joe-Entwickler!

Malen Sie einen Kreis inden Himmel und lassen Sie die Welt erstrahlen!  
BILD: PLAYZONE Malen Sie einen Kreis inden Himmel und lassen Sie die Welt erstrahlen! BILD: PLAYZONE Kurz nach dem US-Release von Okami teilte Publisher Capcom der Weltöffentlichkeit mit, dass man das hauseigene Entwicklerstudio "Clover Studios" im März offiziell schließen werde. Die Gründe: Innovative und einzigartige Spiele wurden zwar erfolgreich entwickelt, aber nur wenig erfolgreich verkauft. Der lebenswichtige Massenmarkt wurde - auch mit Okami - nicht erreicht, und so kommt es, dass die "Creativity lover" ("Clover") endgültig ihre Pforten dicht machen müssen. Im Februar schließlich (dann erscheint Okami in unseren Gefilden) werden auch Sie ob der Schließung der Clover Studios bittere Tränen weinen - unter Garantie!

Malen Sie sich die Welt, wie sie Ihnen gefällt!

Der Fluch des Dämons Orochi breitet sich unaufhaltsam aus.Nur gut, dass Sie mit Ihrem göttlichen Pinsel gesegnet sind. 
BILD: PLAYZONE Der Fluch des Dämons Orochi breitet sich unaufhaltsam aus.Nur gut, dass Sie mit Ihrem göttlichen Pinsel gesegnet sind. BILD: PLAYZONE Zunächst aber werden im ausufernden Intro einige Tränen vergossen: Der totgeglaubte Lindwurm-Dämon Orochi ist aus seinem 100-jährigen Schlaf erwacht und stürzt erneut ganz Nippon in pechschwarze Dunkelheit. Nur das kleine Dorf Kamiki stemmt sich gegen die drohende Gefahr - und mit ihm die Reinkarnation der weißen Wölfin Shiranui. Die Sonnengöttin soll vor 100 Jahren mit einem Dörfler Orochi in die Knie gezwungen haben.

Auf dass sich die Geschichte wiederhole ...

Statt Schwert und Schild schwingt unsere Heldin eine etwas unkonventionellere Waffe: Mit einem herkömmlichen Pinsel wird es Ihnen ermöglicht, die Natur Nippons wiederherzustellen. Einst fruchtbarer Boden ist durch Orochis Fluch verpestet? Kein Problem! Markieren Sie mit Ihrem Malstift die verseuchte Fläche und diese verwandelt sich in eine herrlich duftende Frühlingswiese. Doch dient Ihnen das Werkzeug nicht nur zur Restauration. Ihre gesamte Umwelt unterliegt dem Willen Ihres göttlichen Pinsels.

Mit einem gemalten Schwerthieb verwunden Sie Gegner, lassen Bomben für sich sprechen oder zaubern Brücken, wo vorher keine waren. Auch in den zahlreichen Dungeons sind Sie ohne Kalligraphie-Künste aufgeschmissen: Eine Windböe treibt Sie sicher über Abgründe und Wächter möchten mit der richtigen Maltechnik bezwungen werden. Besonders erfreulich ist hierbei, dass die Malerei flott und intuitiv von der Hand geht und simple Grundmotive meist sofort erkannt werden. Sie müssen also kein da Vinci oder Picasso sein, um die Malkunst von Okami zu bändigen.

Während Sie durch die weitläufigen Landschaften streifen und Ihre Umwelt Stück für Stück aufbauen, haben Sie die Möglichkeit für das schrullige Nippon-Volk diverse Aufgaben zu erfüllen. Brauen Sie für den überheblichen Dorf-Krieger ein Gläschen Sake, damit dieser Ihnen übergroße Felsbrocken aus dem Weg räumt. Oder lassen Sie für den Dorfältesten 15 verwelkte Bäume erblühen, um das Dorf in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Die Welt um Shiranui ist geradezu voll gepackt mit charmanten Nichtigkeiten und verglichen mit Nintendos überschaubaren Zelda-Abenteuern, ist Okami eine Metropole an frischen Ideen.

Sicherlich können die Rätsel in ihrer Komplexität dem Genreprimus Wind Waker nicht das Wasser reichen, grafisch allerdings spurtet die weiße Wölfin an dem blondierten Elf vorbei. Während das Cel-Shading-Abenteuer von Link aus grobflächigen Texturen besteht, staffiert Clover seine Umgebungen mit einer enormen Liebe zum Detail aus. Durch den zerknitterten Pergament-Filter wirkt die Welt verträumt und faszinierend zugleich, ohne jedoch einen ärgerlichen Unschärfeeffekt aufkommen zu lassen.

Unsere Empfehlung: Zücken Sie Ihren Pinsel und streichen Sie sich den Februar 2007 dick in Ihrem Kalender an. Mit Okami erwartet Sie eines der letzten großen Spiele für die in Ehren ergraute PlayStation 2. Und das letzte große Spiel der Farbenliebhaber aus den japanischen Kleeblatt Studios.

Moderation
23.01.2007 15:00 Uhr
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