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Odama

Odama

14.03.2006 13:00 Uhr
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Neu
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Auf manchen Tischen gibt es zwei Flipperpaare. Auf manchen Tischen gibt es zwei Flipperpaare. Jetzt dreht Nintendo völlig durch - dass der DS mittlerweile die ideale Plattform für innovative und interessante Spielkonzepte ist, haben wir in den vergangenen Monaten gesehen, aber auf dem GameCube sind bahnbrechende Neuerungen im Gameplay, von kleinen Ausnahmen mal abgesehen, bisher Mangelware.

Das soll sich nun ändern, denn mit Odama rollt ein äußerst interessanter Mix auf Nintendos Würfel. Hinter der Mischung aus Flipperspiel und geschichtlichem Strategiespiel steckt kein Geringerer als Mastermind Yoot Saito. Der Japaner hat nicht nur in Zusammenarbeit mit Maxis geniale Wirtschaftssimulationen wie Sim Tower geschaffen, sondern sich auch mit der Terrarium-Simulation Seaman (nur in den USA und Japan erschienen) sehr viele Freunde gemacht.

Flippern mit Geschichte?

Wir erobern den Tempel auf dem kleinen Hügel. Wir erobern den Tempel auf dem kleinen Hügel. Ihr seid Kagetora Yamanouchi, seines Zeichens verbannter Sohn eines berühmten Lords, der von Freunden verraten wurde. Das Einzige, was euch geblieben ist, sind einige wenige loyale Helfer eures Familienclans und ein riesiger Metallball namens Odama. Ihr schwört Rache und zieht in den Kampf, um eure Ehre wiederherzustellen und euer ehemaliges Königreich zurückzuerobern.

Das klassische Pinball-Prinzip bildet das grundlegende Gameplay der mittelalterlichen Schlacht. Mit dem L- und dem R-Button werden die beiden Flipperarme bedient und Odama so über das Feld gekugelt. Dabei mäht sie alles nieder, was sich ihr in den Weg stellt - egal ob gegnerische Soldaten, Befestigungen oder die eigenen Mannen.

Mit dem Z-Button schickt ihr eigene Soldaten in den Krieg, denn euer Ziel ist es, eine kleine Glocke an den oberen Bildschirmrand zu transportieren und so den Weg auf das nächste Schlachtfeld zu ebnen. Der Clou am Gameplay ist die Mikrofonunterstützung. Mit diesem gebt ihr eurem Heer verschiedene Kommandos: "Nach links", "Nach rechts", "Zurückziehen" oder beispielsweise "Brücke schließen" - abgefahren, aber doch äußerst interessant.

Flippern mit Taktik?

Odama Aber Odama hält noch mehr Überraschungen bereit. Neben vielen Power-ups für die mystische Kugel stehen euch auf dem Feld zahlreiche Helfer zur Verfügung. Deren Moral und Loyalität zu euch ist allerdings begrenzt - sie befolgen zwar eure Befehle, hütet euch allerdings davor, die eigenen Truppen zu häufig mit Odama zu dezimieren, sonst kommt es zur Meuterei.

Hier kommt die anfangs erwähnte Glocke erneut ins Spiel. Diese könnte ihr aufladen, um sie anschließend mit Odama zu treffen. Dadurch bekommt die Kugel eine mystische Energie, die verhindert, dass die eigenen Truppen Schaden nehmen. Gleichzeitig werden aber alle getroffenen feindlichen Truppen dem eigenen Heer zugeführt.

Optisch wirkt Odama mit den Soldaten, Festungen und der riesigen Kugel detailliert, ohne den GameCube auszureizen. Nintendo beweist erneut Mut zur Innovation. Wir sind auf den exklusiven GC-Titel gespannt und hoffen auf eine große Schlacht!

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Moderation
14.03.2006 13:00 Uhr
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