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  • Obscure

    Selbst von oben greifen die Mistviecher an! Selbst von oben greifen die Mistviecher an! Die Lage ist fatal: Die meisten Schulen haben mit drastisch gekürzten Budgets zu kämpfen, die Schüler haben alles, nur keine Lust auf Lernen, und die Lehrer sind größtenteils ausgebrannt. Ein wirklich niederschmetternder Zustand. Die Highschool im verschlafenen US-Örtchen Leafmore könnte von solchen Problemen allerdings nur träumen. Warum das denn? Weil sie mit einem viel schwerwiegenderen Umstand zu kämpfen hat: Ihr gehen allmählich die Schüler aus! Seit Jahrzehnten verschwinden regelmäßig Jugendliche vom Campus und keiner weiß, was mit ihnen geschieht. Komischerweise hält sich das öffentliche Interesse an den mysteriösen Vorfällen aber in Grenzen und so konnte die Schule bis auf eine kurze Ausnahme den regulären Betrieb fortsetzen. Erst als der junge Basketballspieler Kenny verschwindet, fassen sich dessen Freunde ein Herz und starten eine Rettungsaktion. Der junge Suchtrupp setzt sich zusammen aus Kennys vier engsten Vertrauten: dem neugierigen Hobbyfilmer Josh, der schlauen Streberin Shannon (Kennys Schwester), der aufreizenden Ashley (Kennys Freundin) und dem leicht kleptomanisch veranlagten Draufgänger Stan. Die Affinitäten der Spielfiguren zu Charakteren aus bekannten Teenage-Horrorkomödien sind dabei vollkommen beabsichtigt, immerhin sind die Programmierer von ObsCure leidenschaftliche Filmfans!

    Survival horror at its best
    ObsCure ist ein klassisches Survival-Horror-Adventure, bei dem Ähnlichkeiten zu Genrekollegen wie Resident Evil oder Silent Hill unübersehbar sind. Man durchstöbert mit seinem Charakter das Schulgelände, inspiziert nach und nach verschiedene Gebäude und Räume und löst vereinzelte Rätsel. Die Rätsel reichen dabei von bekannten "Hole Gegenstand A und bringe ihn zu Ort B"-Aufgaben bis hin zu mehr oder weniger anspruchsvollen Denkspielen. Natürlich hat es der Spieler bei ObsCure auch mit einer stattlichen Anzahl von Feinden zu tun, die einem ständig an den Kragen wollen: Die zumeist schleimigen Monster kriechen am Boden, hangeln sich an der Decke entlang oder rennen auf einen zu. Um sie zu stoppen, haben die Spielfiguren ein recht ordentliches Waffenarsenal zur Verfügung: Den Jungspunden dienen Baseballschläger, Pistolen, Shotguns, Blendgranaten, Laserwaffen oder Taschenlampen als Verteidigungsmittel. Taschenlampen? Richtig: Taschenlampen. Die Feinde vertragen UV-Strahlen nämlich nur schlecht und so wirken gezielte Blendattacken Wunder. Im Vergleich zu anderen Spielen des Genres ist der Anteil der Kämpfe bei ObsCure sehr groß und man kann sich nicht über zu wenig Action beklagen. Dank einem üppigen Munitionsvorrat und einem beliebig großen Inventory lassen sich die Auseinandersetzungen mit den Monstern auch richtig genießen.

    Gelungene Innovationen
    Ganz nach dem Motto "Zu zweit geht alles leichter" kann sich der Spieler bei ObsCure von einem der Freunde begleiten lassen, der dann auch aktiv an den Kämpfen teilnimmt. Entweder man hat einen menschlichen Mitspieler zur Seite oder man lässt die CPU die Kontrolle über die Begleitperson übernehmen. Dabei stehen dann drei Befehle ("Hilf mir", "Folge mir", "Bleib stehen") zur Verfügung, die konsequent ausgeführt werden. Welchen der Kollegen man zur Unterstützung heranzieht, sollte gut überlegt sein, denn jede Spielfigur besitzt eine Spezialfähigkeit, die sich während des Abenteuers als nützlich erweisen mag. Josh weiß zum Beispiel, ob sich im Raum noch wertvolle Gegenstände befinden, Shannon hat immer einen guten Hinweis parat, Ashley verfügt über eine wirkungsvolle Spezialattacke und Stan ist ein Meister im Schlösserknacken.

    Tolle Präsentation
    Bei der Technik haben die Entwickler von Hydravision ganze Arbeit geleistet; so braucht sich ObsCure keineswegs vor der starken Konkurrenz aus Japan zu verstecken. Die komplett in Echtzeit dargestellte Umgebung ist sehr detailliert und bietet fantastische Licht- und Schatteneffekte. Auch die Darstellung der Spielfiguren und Monster ist gelungen und wird durch hübsche Zwischensequenzen (sowohl in Spielgrafik gehalten als auch vorgerenderte Grafik) abgerundet. Zusammen mit den tollen Soundeffekten, der exzellenten Sprachausgabe und der passenden Musikuntermalung (von einem Pariser Orchester eingespielt) entsteht eine herrliche und gleichzeitig spannende Atmosphäre, die den Spieler von der ersten Minute an begeistert. Einziger Wermutstropfen von ObsCure ist die geringe Spieldauer: Geübte Spieler sollten fürs Durchspielen auf dem einfachsten Schwierigkeitsgrad circa fünf Stunden einplanen. Die höheren Schwierigkeitsgrade sind da nur ein schwacher Trost.

    Obscure (PS2)

    Spielspaß
    86 %
    Grafik
    8/10
    Sound
    8/10
    Multiplayer
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Obscure
    Obscure
    Developer
    Microids (FR)
    Release
    15.06.2004

    Aktuelles zu Obscure

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Obscure
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15.07.2004
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