Erdbeben in Japan: Videospielindustrie spendet für Opfer der Naturkatastrophe
Nintendo wird neben anderen Unternehmen der Videospielbranche für die Opfer des Erdbebens in Japan spenden.
Nach dem Erdbeben und Tsunami in Japan wird finanzielle Unterstützung für die Opfer dringend benötigt. Nun haben einige Unternehmen der Spielebranche bekannt gegeben, Hilfsorganisationen und Opfern Spenden zukommen zu lassen. Die höchsten Summen kommen dabei von Nintendo und der Sony Group. Beide Unternehmen spenden 300 Millionen Yen (etwa 2,6 Millionen Euro). Der Playstation 3-Hersteller wird zudem 30.000 Radios zur Verfügung stellen. Sega Sammy wird 200 Millionen Yen (cirka 1,7 Millionen Euro) spenden und Namco Bandai stellt 100 Millionen Yen (rund 875.000 Euro) zur Verfügung. Außerdem wird Namco Bandai Maßnahmen zur Einsparung von Strom vornehmen.
Der Publisher und Entwickler Tecmo-Koei wird dem japanischen roten Kreuz 10 Millionen Yen (etwa 87.000 Euro) überweisen und nimmt zusätzlich Spenden von Mitarbeitern und anderen Helfern an. Zu guter Letzt spendet der koreanische Prominente und in Japan sehr bekannte Bae Yong Joon, der auch Auftritte in einigen Spielen hat 73 Millionen Yen (cirka 639.000 Euro). Der Entwickler 5pb senkt den Preis von iOS Memories Off 6 T-Wave von 2.000 Yen (etwa 17,51 Euro) auf 350 Yen (zirka 3,10 Euro). Die Einnahmen mit der App sollen anschließend gespendet werden. Auch Toshimichi Mori, Produzent von BlazBlue, möchte den Opfern der Naturkatastrophe helfen. Aktuell spricht er mit Arc System Works über kostenpflichtigen Download Content für die Playstation 3 und Xbox 360. Auch hier sollen die Einnahmen komplett gespendet werden. Die Auflistung mit Spenden der Videospielindustrie an Erbebenopfer in Japan findet ihr auf andriasang.com.
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