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  • Amiibo: Nintendo erobert den Plastikfiguren-Markt - E3-Vorschau

    Amiibo auf der E3 vorgestellt: Nach Activision mit Skylanders und Disney mit Disney Infinity steigt auch Nintendo ins Plastikfiguren-Geschäft ein. Ein Grund zur Vorfreude oder Aussicht auf Abzocke? In unserer großen E3-Vorschau werfen wir einen ersten Blick auf Amiibo für Wii U und Nintendo 3DS.

    Was haben Super Smash Bros. für Wii U und 3DS, Mario Kart 8, Mario Party 10 und Captain Toad: Treasure Tracker gemeinsam? Richtig, es handelt sich natürlich bei allen Spielen um Nintendo-Titel. Wesentlich interessanter ist aber der zweite Punkt, der sie verbindet, denn für alle der genannten Spiele kündigte Nintendo amiibo-Unterstützung an.

    amii-who?

    Was aber ist dieses amiibo? Dabei handelt es sich um Nintendos Einstieg in das lukraktive Geschäft mit Plastikfiguren, die mit einem speziellen Chip versehen sind und dadurch per NFC-Technologie in alle möglichen Spiele übertragen werden können. Vorreiter auf diesem Gebiet ist Activision mit der Skylanders-Reihe. Die Spiele rund um den süßen Kult-Drachen Spyro erscheinen stets im Paket mit einem Figuren-Trio und einem Portal, auf dem die Plasik-Helden zum Spielen platziert werden müssen. Neben der Funktion, die erforderlichen Daten ins Spiel zu übertragen, verfügen die Kunststoff-Heroen über einen kleinen Speicher.

    Der 3DS verfügt über keine NFC-Funktion. Das soll aber kein Hindernis für amiibo sein: 2015 wird ein spezieller Adapter veröffentlicht, mit dessen Hilfe ihr die Figuren auch auf Nintendos Handheld nutzen könnt. Der 3DS verfügt über keine NFC-Funktion. Das soll aber kein Hindernis für amiibo sein: 2015 wird ein spezieller Adapter veröffentlicht, mit dessen Hilfe ihr die Figuren auch auf Nintendos Handheld nutzen könnt. Quelle: Nintendo Auf diesem können Daten wie Erfahrungslevel, gesammeltes Geld oder der Fortschritt in einem bestimmten Spiel gesichert werden. Auf diese Weise könnt ihr eure Figuren zum Beispiel zu Freunden mitnehmen, auf deren Portal stellen und sofort loszocken. Disney Infinity kopiert dieses Konzept weitestgehend, hält statt Fantasy-Monstern wie in Skylanders aber allerlei bekannte Disney-Helden bereit. Das lohnende Geschäftsmodell hinter beiden Serien ist, dass es mit dem Kauf der jeweiligen Spiele samt Figuren bei weitem noch nicht getan ist. Um alle Inhalte der Spiele zu sehen, ist die Anschaffung von vielen weiteren Plastik-Helden notwendig. Gepaart mit dem Sammeltrieb, der sich daraus ergibt, steigen die Ausgaben für zusätzliche Helden schnell in den dreistelligen Euro-Bereich.

    Helden ohne Sitzfleisch

    Nachdem das grundsätzliche Konzept hinter den NFC-Figuren geklärt ist, gehen wir nun aber auf die Besonderheiten von amiibo ein. Der größte technische Unterschied zur Konkurrenz ist im Gamepad der Wii U zu finden. Dieses enthält nämlich von Haus aus einen NFC-Sensor, sodass die Anschaffung eines zusätzlichen Portals nicht notwendig ist. Zudem müssen die Figuren während des Zockens nicht auf dem Sensor stehen bleiben, sondern nur kurz in die Nähe gehalten werden, um aktiviert zu werden. Auch auf dem 3DS werdet ihr übrigens ab 2015 mit den amiibo-Heroen hantieren können. Da der Handheld über keine NFC-Funktion verfügt, ist hier aber die Anschaffung eines separat erhältlichen Adapters nötig. Wir erwarten, dass ein Verweilen der Kunststoff-Kollegen auf dem Sensor während des Spielens wie auf der Wii U nicht nötig ist. Aber auch abseits des technischen Aspekts unterscheidet sich Nintendos NFC-Modell in einigen Punkten von dem der Konkurrenz.

    Abzocke, nein danke!

    Das wichtigste Alleinstellungsmerkmal der Nintendo-Figuren findet sich in der Tatsache, dass Nintendo diese nicht auf eine bestimmte Serie beschränkt. Wie eingangs erwähnt, werden im Laufe der kommenden Monate viele verschiedene Marken des Mario-Konzerns von amiibo profitieren. Für Super Smash Bros. für Wii U wurden die Pläne sogar schon etwas genauer erläutert. Wenn das Spiel Ende des Jahres zeitgleich mit den ersten amiibo-Recken erscheint, werdet ihr die individualisierten Werte eurer liebsten Kämpfer auf den NFC-Chips der Figuren speichern können. Auf diese Weise fällt das mühselige Anpassen vor Matches, oder wenn ihr Freunde zum Spielen besucht, flach. Ein ähnliches Konzept kann man sich wohl von der Funktionsweise in Mario Kart 8 erwarten. Regelmäßige Kart-Fahrer wissen, wie nervig es ist, vor den Rennen erst jedes Mal den Wagen, die Reifen und den Gleiter auswählen zu müssen.

    In Zukunft haltet ihr einfach kurz die entsprechende Figur an das Gamepad und könnt losfahren. Das Prinzip hinter amiibo scheint also zumindest zum Teil tatsächlich auf eine Verbesserung des Spielkomforts abzuzielen. Bei den Plastikfiguren von Skylanders und Disney Infinity behaupten manche Kritiker hingegen, dass diese auf pure Abzocke von Spielern ausgelegt sind. Es bleibt abzuwarten, wie Nintendo in kommenden Spielen mit dem amiibo-Feature umgeht. Die Versuchung der schnellen Geldmacherei ist natürlich auch beim Model des Mario-Konzerns gegeben. Bisher sind wir von den sinnvollen Einbindungs-Ideen jedenfalls positiv überrascht. Dazu kommt, dass die bisher vorgestellten Figuren sehr hochwertig verarbeitet wirken. Wir räumen schon einmal Platz in unseren Spiele-Regalen für Mario, Link, Pikachu und Co. frei!

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Amiibo in der E3-Vorschau - Nintendo erobert den Plastikfiguren-Markt
Amiibo auf der E3 vorgestellt: Nach Activision mit Skylanders und Disney mit Disney Infinity steigt auch Nintendo ins Plastikfiguren-Geschäft ein. Ein Grund zur Vorfreude oder Aussicht auf Abzocke? In unserer großen E3-Vorschau werfen wir einen ersten Blick auf Amiibo für Wii U und Nintendo 3DS.
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16.06.2014
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