Nintendo 3DS im Hands-On-Test: Spiel-Eindrücke von der Gamescom 2010
Der 3D-Effekt in Metal Gear Solid: Snake Eater 3DS war am Beeindruckendsten.
Zocken mit dem Nintendo 3DS stand heute auf dem Gamescom-Programm: Wir freuten uns wie ein Schnitzel auf das neue Handheld und probierten hinter verschlossenen Türen erste 3DS-Spiele aus. Mit dabei waren: Metal Gear Solid: Snake Eater 3D, Mario Kart 3D, Pilot Wings und Nintendogs. Und schon ging es los: Der 3D-Effekt lässt sich am Nintendo 3DS über einen Schieberegler neben dem 16:9-Display stufenlos einstellen oder gänzlich abschalten. Natürlich haben wir für den Test den 3D-Effekt auf Maximum gestellt. Am beeindruckendsten war Metal Gear Solid: Snake Eater 3D. Selbst spielen konnten wir nicht - nur die Kamera ließ sich schwenken. Trotzdem kam der 3D-Effekt hier am meisten zu tragen, weil die Entwickler gekonnt mit dem Feature spielen. So kommt etwa urplötzlich eine fauchende Schlange aus dem Gestrüpp geschossen. Oder ein Krokodil zeigt uns sein riesiges Maul.
Bei Mario Kart 3DS spritzt euch das Öl förmlich ins Gesicht.
Auch bei Mario Kart 3D wird das 3D-Feature gekonnt eingesetzt. Die Entwickler lassen große Kugeln auf die Strecke rollen oder spritzen euch das verteilte Öl förmlich ins Gesicht. Nintendogs + Cats konnten wir hingegen selbst spielen. Hier nutzen die Macher die eingebaute Front-Kamera des 3DS. Die Linse über dem Display scannt eure Augen. Wenn ihr euch der Kamera nähert, erkennt das der Wauwau und springt euch an – wenn ihr „Glück“ habt, leckt er auch noch euer Gesicht ab.
Insgesamt verging die Stunde mit dem Nintendo 3DS wie im Flug. Jedes Spiel, das wir sehen oder zocken konnten, profitierte mehr oder weniger von dem 3D-Feature. Das Parallax-Barriere-Display, welches 3D ohne Brille ermöglicht, funktioniert prima. Allerdings mit der Einschränkung, dass man den 3DS nicht allzu sehr bewegen sollte. Ansonsten erwarten euch Geisterbilder oder kurze Momente in denen das Bild dunkel wird.
Aufgefallene Stärken:
- Intensiver 3D-Effekt
- Viele Spiele sind prima auf 3D abgestimmt
- 3D-Effekt lässt sich regeln
Aufgefallene Schwächen:
- Schaut man nicht aus dem optimalem Blickwinkel auf das Display, gibt’s Geisterbilder oder das Bild wird dunkler.
Screenshots zu den ersten Spielen für den Nintendo 3DS:
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Entwickler lassen große Kugeln auf die Strecke rollen oder spritzen
euch das verteilte Öl förmlich ins Gesicht.
Yay! Der allseits beliebte Blooper mit von der Party, womit es wieder Stoff zum bashen geben dürfte!