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  • Pokédex 3D: Unser Leser Andreas hat die QR-Codes geknackt!

    Habt ihr euch schon gefragt, nach welchen Regeln die QR-Codes bei der kostenlosen Nintendo-3DS-Anwendung Pokédex 3D erstellt werden? Unser Leser Andreas Rodig (27, Student) hat das Rätsel geknackt!

    Er schreibt uns. "Ja, Professor Layton wäre stolz auf mich. Innerhalb von fünf Stunden hatte ich die AR-Marken für alle verfügbaren Pokémon zusammen." - Videogameszone-exklusiv beschreibt er HIER den Lösungsweg: Als erstes habe ich mir die AR-Marken der zu diesem Zeitpunkt der vorhandenen Pokémon verglichen und Gemeinsamkeiten gesucht. Folgendes war sehr auffällig: Jede AR-Marke besteht aus einem 5x5-Quadrat, wobei gleich ins Auge sticht, dass der schwarze Rand bei allen Marken vorhanden ist. Die Variation findet also nur in einem 4x4-Quadrat statt.

    Des Weiteren fiel auf, dass das Verhältnis von schwarzen zu weißen Kästchen im 4x4-Quadrat entweder 6:10, 8:8 oder 10:6 war. Prinzipiell sind so aber immer noch extrem viele Kombinationen denkbar, was durch bloßes Ausprobieren viel zu zeitintensiv wäre. Da mir zunächst aber nichts anderes aufgefallen war, fing ich erst mal an zu basteln. Mit Hilfe eines DIN-A3-Blattes und einem schwarzen Stift habe ich das 5x5-Quadrat aufgemalt und mir 10 schwarze Kästchen ausgeschnitten.

    Andreas zeigt euch, wie er die QR-Codes bei Pokédex 3D entschlüsselt hat. Andreas zeigt euch, wie er die QR-Codes bei Pokédex 3D entschlüsselt hat. Ich legte zunächst einmal die AR-Marken der bereits registrierten Pokémon, um so mein Album mit Stickern zu füllen. Mit Pokémon 001 habe ich dabei angefangen. Da fiel mir ab Serpiroyal wieder etwas auf. Um aus der AR-Marke von Serpiroyal die von Floink und dann daraus die von Ferkokel zu machen, musste ich nur eine Ecke verschieben. Und als ich die Ecke nochmal veränderte, erhielt ich Ottaro. So kam ich hinter die Bedeutung der Ecken. Der rote Bereich unten im Bild markiert das Basis-Muster.

    Andreas beschreibt, wie das QR-Code-System funktioniert. Andreas beschreibt, wie das QR-Code-System funktioniert. Nur durch Variation der Ecken, nach einem bestimmten Prinzip, erhält man (bis zu) acht Pokémon. Die Ecken bestehen immer aus entweder 3 schwarzen und einem weißen bzw. 3 weißen und einem schwarzen Kästchen. Das erste Pokémon einer Achterreihe hat ein weißes Kästchen in der linken oberen Ecke. Lässt man dieses weiße Kästchen gegen den Uhrzeigersinn rotieren erhält man anschließend das zweite, dritte und fünfte Pokémon der Achterreihe. Das weiße Kästchen befindet sich nun also in der rechten oberen Ecke.

    So unterscheiden sich die QR-Codes voneinander. So unterscheiden sich die QR-Codes voneinander. Nun werden die Ecken invertiert, d.h. aus schwarz wird weiß und andersrum. Es befindet sich nun ein schwarzes Kästchen in der rechten oberen Ecke. Gleichzeitig kodiert diese Stellung das vierte Pokémon der Achterreihe. Das schwarze Kästchen wird nun im Uhrzeigersinn bewegt, wodurch man das sechste, siebte und achte Pokémon der Achterreihe erhält.

    Pokédex 3D: Unser Leser Andreas hat die QR-Codes geknackt! Bei Betrachtung der unterschiedlichen Basismuster fällt auf das im Zentrum es bei allen Pokémon nur zwei verschiedene Muster gibt.

    Pokédex 3D: Unser Leser Andreas hat die QR-Codes geknackt! Die eigentliche Variation des Basismusters findet also im grünen Bereich statt. Mit den bisherigen Erkenntnissen ist der Rest ein Kinderspiel. Wir wissen, dass in einer Achterreihe 3 schwarze Ecken vorkommen "müssen". Im Kern des linken Musters befinden sich nochmals 3 schwarze Kästchen. Da in einem 4x4 Quadrat aber maximal 10 und minimal 6 schwarze Kästchen sein können folgt daraus, dass sich im grünen Bereich 2 oder 4 schwarze Kätzchen befinden müssen. Im rechten Model müssen im grünen Bereich 2, 4 oder 6 Kästchen schwarz sein. Die Anzahl der sich daraus ergebenden verschiedenen Möglichkeiten ist jeweils so gering, dass diese sich mühelos in wenigen Minuten legen lassen.

    Im Prinzip ließen sich im Nachhinein noch weiter Erkenntnisse gewinnen. Das linke Basismuster wird durchgehen von #000 Victini bis #018 Vegichita benutzt. Das Rechte für alle anderen, also von #019 Grillmak bis #152 Kyurem. Der Pokédex startet merkwürdiger Weise mit einem Muster, das nur von Victini bis Efoserp verwendet wird, die 5 anderen Varianten des gleichen Musters finden keine Verwendung. Dann folgt alles Schema F eine Achterreihe folgt der nächsten von #003 Serpiroyal bis #146 Viridium. Die restlichen 6 (Boreos bis Kyurem) sind Teil einer Achterreihe bei dem 2 Varianten nicht genutzt werden. Eine weitere Ausnahme gibt es noch. Hat ein Pokémon mehrere Formen, zum Beispiel Sesokitz, dann befindet sich nur eine Variante in der fortlaufenden Achterreihe. Sämtliche anderen Formen bilden zusammen ihre eigene Achterreihe mit zum Teil ungenutzten Varianten.

    Desweiteren fällt auf, würde man das einzelne weiße (linkes Bild) bzw. schwarze (rechtes Bild) Kästchen im Kern des Basismusters rotieren lassen, wären unter Verwendung des gleichen Schemas bezüglich der Ecken und des grünen Bereichs genug Kombinationen möglich, um den jetzigen Einall-Pokédex auf den Nationalen-Pokédex zu erweitern. Man darf gespannt sein. Hinweis: Nachfolgend präsentieren wir euch die QR-Codes der ersten 86 Pokémon im Pokédex - weitere kommen bald hinzu!

  • Nintendo 3DS
    Nintendo 3DS
    Hersteller
    Nintendo
    Release
    1. Quartal 2011
    Es gibt 1 Kommentar zum Artikel
    Von Bennji2
    Gute Arbeit, Andreas!Auf jeden Fall eine interessante Erkenntnis 
    • Es gibt 1 Kommentare zum Artikel

      • Von Bennji2 Neuer Benutzer
        Gute Arbeit, Andreas!
        Auf jeden Fall eine interessante Erkenntnis 
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Nintendo 3DS
Pokédex 3D: Unser Leser Andreas hat die QR-Codes geknackt!
Habt ihr euch schon gefragt, nach welchen Regeln die QR-Codes bei der kostenlosen Nintendo-3DS-Anwendung Pokédex 3D erstellt werden? Unser Leser Andreas Rodig (27, Student) hat das Rätsel geknackt!
http://www.videogameszone.de/Nintendo-3DS-Konsolen-234569/News/Pokedex-3D-Unser-Leser-Andreas-hat-die-QR-Codes-geknackt-833522/
11.07.2011
http://www.videogameszone.de/screenshots/medium/2011/07/Pok_mon_QR_2.jpg
pokemon,rollenspiel,nintendo
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