Ni no Kuni: Der Fluch der Weißen Königin (PS3)

Release:
01.02.2013
Genre:
Rollenspiel
Publisher:
Namco Bandai

Ni No Kuni im Test: Das Meisterwerk unter den japanischen Rollenspielen!

17.01.2013 16:01 Uhr
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Neu
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Zwei Meisterstudios ziehen am gleichen Strang und erschaffen mit Ni No Kuni: Der Fluch der Weißen Königin ein bezauberndes Abenteuer der alten Schule − inklusive einer extragroßen Portion Herz! Warum Ni No Kuni für Adventure-Freunde auf der PS3 ein Pflichtkauf ist, verrät unser Test!

Ni No Kuni im Test: Das Meisterwerk muss man einfach lieben! (23) Ni No Kuni im Test: Das Meisterwerk muss man einfach lieben! (23) [Quelle: Play 3] Wir testen Ni No Kuni - ein echtes Meisterwerk! Studio Ghibli und Level-5. Für Fans von Animes und japanischen Rollenspielen sind das keine bloßen Namen – es sind Versprechen! Versprechen für zuverlässig hohe Qualität, wahnsinnig liebevoll gemachte Abenteuer und unzählige schöne Stunden in einzigartigen, fantasievollen Welten. Während sich Studio Ghibli in der Anime-Szene mit seinen Werken einen unsterblichen Ruf erarbeitet hat, lässt Level-5 Videospielerherzen mit Hits wie Dark Cloud, Dragonquest VIII oder der Professor Layton-Reihe höherschlagen. Nun haben sich diese beiden Meister ihres Fachs für die Entwicklung von Ni No Kuni: Der Fluch der Weißen Königin zusammengetan und demonstrieren aufs Neue eindrucksvoll, was Hingabe und Leidenschaft in Zeiten von multimillionenschweren Blockbuster-Produktionen noch (oder eher gerade dann!) wert sind. Mit Ni No Kuni schneit uns bereits zu Beginn des Jahres ein ebenso bildschönes wie charmantes Japan-Rollenspiel ins Haus, das für Fans klassischer JRPGs einer rettenden Oase bei der nicht enden wollenden Wanderung durch die Wüste gleichkommt. Übrigens: Noch viele weitere spannende Infos und interesante Details findet ihr im Ni No Kuni-Test der Ausgabe 2/13 von Play3, Deutschlands meistverkauftem Playstation-Magazin.

Ni No Kuni: Herzerwärmende, schön erzählte Geschichte

Ni No Kuni erzählt die Geschichte des jungen Oliver, der auf tragische Weise seine Mutter verlor. Als Oliver seinem Kummer in tränenreicher Manier Luft macht, erwacht auf magische Weise seine Stoffpuppe Tröpfchen zum Leben. Mit seinem reinen Herzen brach Oliver nämlich Tröpfchens Fluch, der die in Wahrheit rotzfreche Fee aus der Parallelwelt Ni No Kuni (was übersetzt "Die andere Welt" bedeutet) in eine Puppe verwandelte. Gemeinsam brechen die beiden zu Tröpfchens Heimatwelt auf, um dort nach einem Weg zu suchen, Olivers Verlust ungeschehen zu machen. Bei ihrer Ankunft stellt sich jedoch heraus, dass der böse Dschinn Shadar die Bewohner dieser Welt tyrannisiert und Ni No Kuni langsam, aber sicher ins Verderben stürzen will. Jeder Person, die sich Shadar widersetzt, stiehlt der Fiesling ein Stück ihres Herzens, wodurch sich die Betroffenen abhängig vom fehlenden Teil des Herzens fortan sehr komisch verhalten.

So trefft ihr unter anderem auf einen Kater-König, der wegen seines Mangels an Enthusiasmus nur faul herumliegt oder einen in Selbstmitleid badenden Prinzen, der sich hinter einer Maske verbirgt. Zur Heilung dieser Herzensangelegenheiten bedarf es einerseits Olivers Magie und andererseits einer Portion der entsprechenden Herzensenergie, die sich Oliver per Zauberspruch von Leuten borgt, die die jeweilige Tugend im Überfluss haben. Die schön erzählte Handlung vermittelt Ghibli-typisch wichtige Tugenden wie Hilfsbereitschaft, Freundschaft oder Güte und hält außerdem einige spannende Wendungen und Überraschungen bereit.

Ni No Kuni: Wunderbar nostalgisches Spielgefühl

Ni No Kuni im Test: Das Meisterwerk muss man einfach lieben! (33) Ni No Kuni im Test: Das Meisterwerk muss man einfach lieben! (33) [Quelle: Play 3] Spielerisch ist Ni No Kuni wunderbar klassisch, wirkt beinahe schon bewusst nostalgisch. Wie in den Final Fantasys der 16-Bit-Ära oder Dragonquest VIII lauft ihr mit Oliver und seinen Freunden Esther, Sven und Marcassin frei über eine riesige Oberweltkarte, von der aus ihr in Städte und Dungeons gelangt. Mit der Zeit schaltet ihr zudem ein Schiff frei, um damit die Meere unsicher zu machen und schlussendlich erhebt ihr euch auf dem Rücken eines Drachen sogar in die Lüfte. Das Spiel schränkt euch nie in eurem Erkundungsdrang ein, ganz im Gegenteil: Mit seinen vielen versteckten Schatztruhen, den gut behüteten Secrets und seinen unzähligen Nebenaufgaben lockt es euch unentwegt in seine Wälder, Verliese und Höhlen. Man fühlt sich rückversetzt in die Zeit, als man großartige Abenteuer wie Lufia 2, Secret of Mana oder Final Fantasy VI spielte. Wer solchen Titeln schon länger nachtrauert und Final Fantasy XIII als zu eingeschränkt empfand, dürfte Ni No Kuni einfach lieben!

06:49
Ni no Kuni: Das Ghibli-Rollenspiel im Videotest

Ni No Kuni: Gigantischer Umfang

Neben seiner Offenheit begeistert Ni No Kuni außerdem durch Abwechslung und einen gigantischen Umfang, wie man ihn so eigentlich nur aus den guten alten JRPG-Zeiten auf der PS2 und früher kennt. Oliver und seine Freunde durchqueren auf ihrem Abenteuer eine von Dünen durchzogene Wüste, klettern auf den Gipfel eines aktiven Vulkans, landen auf Tropeninseln, stapfen durch die schneebedeckte Landschaft der Winterlande, folgen der Fährte von Himmelspiraten und noch vieles mehr. Knapp 45 Stunden dauerte es, bis wir die Hauptgeschichte unter Erledigung der meisten Nebenquests durchgespielt hatten. Und dabei hätten wir ohne Probleme noch mal um die 20 Stunden mit den zahlreichen Nebenbeschäftigungen verbringen können.
So könnt ihr zum Beispiel nach den fehlenden Buchseiten für den Magischen Begleiter suchen, neue Vertraute fangen und mit euren Vertrauten in einer Kampfliga antreten.

Ni No Kuni im Test: Das Meisterwerk muss man einfach lieben! (43) Ni No Kuni im Test: Das Meisterwerk muss man einfach lieben! (43) [Quelle: Play 3] Oder ihr besucht das wahnsinnig witzige Untoten-Casino, wo ihr in vier verschiedenen Spielen Jetons gewinnt, um spezielle Preise damit zu kaufen. Oder aber ihr vertieft euch in die mehr als 100 Nebenquests. Da heilt ihr an gebrochenem Herzen leidende Leute, jagt Monster, besorgt bestimmte Items, helft einem exzentrischen Maler bei der Suche nach einer Muse, macht die Umgebung sicherer und noch vieles mehr. Manche Aufgaben sind sogar in richtig witzige Questketten verpackt. Das Feine an den Aufträgen: Neben der üblichen Belohnung wie Goldmünzen und bessere Ausrüstung erhaltet ihr für die meisten Aufgaben auch Stempel für eure Stempelkarten. Und mit denen schaltet ihr beim Auftragsexpress richtig praktische Belohnungen frei, durch die eure Gruppe zum Beispiel mehr Erfahrung im Kampf sammelt. Das sorgt für eine tolle Extramotivation!

Doch damit endet der Spielspaß noch lange nicht! Denn nach dem Durchspielen wird noch mal eine Menge weiterer Spielinhalte wie zusätzliche Bossgegner, neue Gebiete, Piratengrabstätten, ein guter Schwung neuer Nebenaufträge, mächtigere Monster und ein geheimer Endgegner freigeschaltet. Außerdem erhaltet ihr im Casino Zugang zum R.I.P.-Raum, wo ihr auf Kosten von Kinotickets (kosten Berge an Jetons) die tollen Ghibli-Zwischensequenzen jederzeit neu ansehen könnt. Wer wirklich ALLES aus Ni No Kuni rausholen möchte, kann daher locker 80 Stunden aufwärts in dieser zauberhaften Welt verweilen.

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17.01.2013 16:01 Uhr
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Dein Kommentar
Bewertung: 0
13.05.2013 12:05 Uhr
Gerade für ältere Semester ist dieses Rollenspiel eine wahre Augenweide. Jedoch hätte man am Gameplay und der Steuerung noch etwas feilen können. Insgesamt jedoch immer noch eines der besten PS3 RPG's.
Neuer Benutzer
Bewertung: 0
19.02.2013 20:45 Uhr
also ich muss sagen wirklich ein Spiel zum träumen, versetzt einen in die gute alte Zeit wo alles wie "Friede Freude Eierkuchen" für einen war...also als Kind und zu SNES Zeiten. Habs in 50 Stunden durch gehabt. Aber was mich irgendwie ein wenig gestört hat, das es ein wenig einseitig war mit dem Herz…
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
19.02.2013 17:38 Uhr
Wo kommen die Fanboys denn her? Scheiß Mods, immer so faul. 

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http://www.videogameszone.de/Ni-no-Kuni-Der-Fluch-der-Weissen-Koenigin-PS3-238595/Tests/Ni-No-Kuni-im-Test-1044227/
17.01.2013
http://www.videogameszone.de/screenshots/medium/2013/01/Ni_No_Kuni_Test__23_.jpg
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