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Need for Speed Shift (PS3)

Release:
13.07.2011
Genre:
Rennspiel
Publisher:
Electronic Arts

Need for Speed: Shift im Test für PS3 und Xbox 360: So gut ist das neue NFS

16.09.2009 16:36 Uhr
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22°
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Need for Speed: Shift im Test: In unserer Review nehmen wir das neue NFS: Shift ausführlich unter die Lupe und klären, ob EA die Messlatte für künftige Rennspiele höher legt.

Rennsimulation? Ja, richtig gelesen. Need for Speed: Shift wird von uns in dieses Genre gesteckt. Ein echtes Novum also, gehörte die Serie doch seit jeher eher zu den Arcade-Racern. Diesen Schritt hatten die Entwickler bereits angekündigt; zu groß war die Kritik vor allem an der Fahrphysik der letzten Teile geworden. Auf den ersten Blick werden die Fans der Serie - und davon gibt es jede Menge, denn die Reihe verkauft sich schon immer hervorragend - Shift gar nicht als neuesten Sprössling ihrer Lieblingsserie identifizieren können. Die Präsentation kommt wesentlich erwachsener und seriöser daher als bislang. Auf eine pseudohippe Handlung haben die Macher diesmal genauso verzichtet wie auf aufreizend bekleidete Nachwuchsschauspielerinnen in den Zwischensequenzen. Fast schon etwas bieder geht es zu. Doch das ist im großen Gran Turismo genauso der Fall und trotzdem macht es Spaß. Sehr übersichtlich ist die Anzahl der Spielmodi ausgefallen.

Welche Konsolenversion besser aussieht, haben wir ebenfalls analysiert: Wo die Xbox 360 die Nase vorn hat und wo die PS3, lest ihr im Artikel PS3 gegen 360: Texturen und Grafik im Detailcheck! Außerdem haben wir die Cockpit- und Außenansicht von 26 Fahrzeugen aus NFS Shift für euch. Tipps, Tricks und Cheats aus Need for Speed: Shift haben wir ebenfalls für euch!

Realismus: Endlich steuert sich ein Need for Speed wie ein authentisches Rennspiel. Die Fahrphysik ist top. Realismus: Endlich steuert sich ein Need for Speed wie ein authentisches Rennspiel. Die Fahrphysik ist top.

Im Hauptmenü habt ihr lediglich die Auswahl zwischen einem Quick-Race-, einem Online- und dem Karriere-Modus. Letzterer ist natürlich das Herzstück des Spiels: Es dreht sich alles darum, dass ihr als Motorsportler den Olymp des Rennsports besteigen müsst. Ihr arbeitet darauf hin, endlich an der berühmten Need for Speed World Tour teilzunehmen.

DER WEG AN DIE SPITZE
Bis es so weit ist, müsst ihr euch allerdings erst in einer Vielzahl von Rennen beweisen. An knapp 120 Wettbewerben dürft ihr teilnehmen, dazu noch an ungefähr 50 sogenannten Einladungsrennen. Neben den drei altehrwürdigen Standardmodi Runden-, Drift-Rennen und Zeitfahren stehen auch noch ausgefallenere Wettbewerbe auf dem Programm. In den Hersteller-Wettbewerben bestimmt ein Automobilhersteller, in welchem fahrbaren Untersatz ihr Platz nehmt, und in Fahrerduellen tretet ihr in Kopf-an-Kopf-Rennen gegen einen einzigen Gegner an. Daneben müsst ihr auch in Ausdauerrennen bestehen.

Déjà-vû: Die Strecke in London haben die Macher bei Project Gotham Racing abgekupfert. Macht aber nix, denn auch in NFS: Shift ist der Kurs ein Augenschmaus. Déjà-vû: Die Strecke in London haben die Macher bei Project Gotham Racing abgekupfert. Macht aber nix, denn auch in NFS: Shift ist der Kurs ein Augenschmaus.

Im belgischen Spa heizt ihr beispielsweise zehn Runden um den knapp sieben Kilometer langen Kurs. Darüber hinaus dürft ihr euch in diversen Rennserien behaupten, in denen ihr in mehreren Rennen durch gute Platzierungen Punkte sammelt, um am Ende auf der Gesamtrangliste auf dem Siegerpodest zu landen. Allerdings könnt ihr nicht sofort an jedem Wettbewerb teilnehmen. Ihr müsst diese erst nach und nach freischalten, indem ihr in den Rennen Sterne verdient. Ihr erhaltet Sterne, wenn ihr es unter die ersten Drei schafft oder wenn ihr Sekundärziele erfüllt. Letztere variieren von Rennen zu Rennen. Außerdem bewertet das Spiel eure Fahrkünste. Fahrt ihr sehr diszipliniert und folgt der Ideallinie, erhaltet ihr Präzisionspunkte.

Geht ihr hingegen rabiat zur Sache und rammt einen Gegner von der Strecke, bekommt ihr Aggressionspunkte. Die erreichten Punktwerte werden am Ende verrechnet und ihr verbessert damit den Zählerstand eures Fahrer-profils. Dieses Profil dürft ihr maximal bis auf Stufe 50 hochleveln. Darüber hinaus erhaltet ihr in den Rennen permanent Abzeichen für irgendwelche Errungenschaften (zum Beispiel 20 km mit einem europäischen Auto fahren). Euer Abschneiden wird natürlich in erster Linie von euren fahrbaren Untersätzen beeinflusst. Euch steht aber nicht sofort ein riesiger Fuhrpark zur Verfügung, sondern ihr müsst euch die Fahrzeuge erst nach und nach mit virtuellen Dollars verdienen. Über 70 Modelle namhafter Hersteller stehen euch im Laufe der Karriere zur Auswahl und alle Flitzer weisen auf der Strecke unterschiedliche Fahreigenschaften auf. Mehr denn je in einem Need for Speed-Spiel müsst ihr feinfühlig beschleunigen und bremsen, um nicht ins Hintertreffen zu geraten. Die KI der Gegner geht nämlich schon ab dem mittleren Schwierigkeitsgrad durchaus schlau und authentisch zu Werke und nutzt eure Fahrfehler realistisch aus.

Übung macht den Meister: Das Driften erfordert besonders viel Geschick, funktioniert aber sehr realistisch. Übung macht den Meister: Das Driften erfordert besonders viel Geschick, funktioniert aber sehr realistisch.

SCHLUSS MIT DEM GERUCKEL
Deftige Ruckler waren lange Zeit eine der negativen Begleiterscheinungen der Serie. Doch siehe da, die Entwickler konnten dieses Manko beheben. Nur äußerst selten kam während unseres Tests die Bildrate ins Stocken und wenn, dann kaum spürbar. Sämtliche Fahrzeugmodelle, Strecken sowie Licht- und Schatteneffekte sehen noch dazu richtig klasse aus. Etwas enttäuscht waren wir über das Schadensmodell in der Testversion. Dieses ist zwar nicht schlecht, gefiel uns aber in der Vorabversion besser. Kratzer und Beulen wirkten da noch echter. Immerhin gibt es das Schadensmodell in zwei Varianten. Entweder leidet nach einem Unfall nur das Aussehen des Fahrzeugs oder auch dessen Fahrtüchtigkeit. Fast nichts zu kritisieren gibt es an der Sounduntermalung. Lediglich die Motorensounds klingen in der Außenansicht blechern. In der Cockpit-Perspektive brummt es dafür umso authentischer.

Videogameszone-
Spielspaß-Wertung:
87 %
Leserwertung
(0 Votes):
-
Grafik:
Sound:
Multiplayer:
8/10
8/10
9/10
Authentische Fahrphysik der über 70
Wirkt mit seiner etwas biederen Präsentation wie der kleine Bruder von Gran Turismo
lizenzierten Vehikel namhafter Hersteller
Licht- und Witterungsverhältnisse der Strecken auf Dauer etwas eintönig
Detaillierte Grafik mit schönen Fahrzeugen, Strecken und Schadensmodellen
   
Manfred Patrick Reichl
Liebe Entwickler, ihr habt wirklich tolle Arbeit geleistet. Die Fahrphysik von Shift ist richtig klasse, jedes Auto, jedes Rennen und jede Strecke fühlt sich einfach echt an. Außerdem mag ich, dass das Spiel mich ständig belohnt. Sterne, Profil-Punkte, Abzeichen, neue Autos, neue Wettbewerbe, ich nehme alles, was ich kriegen kann! Als alter Sympathisant der Serie gestehe ich aber, dass sich Shift genauso nüchtern wie ein Gran Turismo anfühlt und überhaupt nicht mehr wie die Need for Speed-Teile der letzten Jahre. Zumindest ein paar der knackigen Mädels aus den Vorgängern hättet ihr ruhig einbauen dürfen. Denn Boxenluder gehören doch eigentlich zum Rennsport dazu, oder? Unterm Strich bleibt auf jeden Fall ein authentisches Rennspiel mit jeder Menge Fahrzeugen und Wettbewerben, das mich wochenlang an meine Konsole fesseln wird. Und wer weiß, vielleicht haben wir hier einen ernsthaften Konkurrenten für Gran Turismo 5 vor uns!?
   
Erfahrener Benutzer
Moderation
16.09.2009 16:36 Uhr
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Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
15.12.2009 20:00 Uhr
Zitat: (Original von McLovin7002 am 15.12.2009 19:58)
....man voll scheiß das man keine freie fahrt hat und durch die city fahren kann, das hat doch nfs so ausgemacht!!

Nicht zu meinen Zeiten.
Neuer Benutzer
Bewertung: 0
15.12.2009 19:58 Uhr
....man voll scheiß das man keine freie fahrt hat und durch die city fahren kann, das hat doch nfs so ausgemacht!! also ich finde ja die strecken total eintönig!! SCHADE !!!!!!
Neuer Benutzer
Bewertung: 0
24.10.2009 22:20 Uhr
Es ist gut,es hatt einen ordentlichen umfang und macht auch spaß!
Neuer Benutzer
Bewertung: 0
06.10.2009 20:01 Uhr
Erstellt man seinen eigenen Fahrer bei nfs shift oder darf man einen Langweiligen charakter steuern?
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
24.09.2009 20:15 Uhr
Ich bin kein großer Rennspielfan , aber Bekannte berichteten mir schon , dass das neue Need for Speed ne sehr heftige Entäuschung ist ( in Relation zu den guten Need for Speed Spielen ) , zum Glück gibt's noch viele andere gute Videospiele 

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