Need for Speed: Most Wanted

Test Christoph Kraus

Der übrige Verkehr wird oft unfreiwillig in die Streetraces hineingezogen. Der übrige Verkehr wird oft unfreiwillig in die Streetraces hineingezogen. Schnittige Kurven in jeder Hinsicht, gepaart mit arcadelastigem Gameplay und ausufernden Tuningoptionen zahlreicher Originalkarossen - das ist das Erfolgsrezept der Need for Speed-Serie. Warum die Autobastler nie bei ihren illegalen Straßenrennen quer durch die City erwischt wurden, bleibt jedoch bis heute ein Geheimnis der Entwickler.

Denn bei der Vielzahl an kriminellen Vergehen, die in den beiden Underground-Teilen begangen wurden, ist die niedrige Polizeipräsenz schlichtweg sonderbar. Doch die Zeit der ungeahndeten Verkehrssünden ist jetzt vorbei! Die Entwickler von EA Canada haben für Most Wanted jede Menge Cops verpflichtet, die neuerdings in der virtuellen Großstadt Streife fahren.

Abgeblitzt

Die Funkeneffekte gehören zu den grafischen Highlights des Spiels. Die Funkeneffekte gehören zu den grafischen Highlights des Spiels. Das heißt jedoch noch lange nicht, dass man im neuesten Need for Speed-Ableger brav die Straßenverkehrsordnung befolgen muss. In der GameCube-Version gehören heiße Verfolgungsjagden mit rabiaten Cops fest zum Gameplay. Seid ihr in den drei Arealen eurer frei erkundbaren Stadt mal wieder mit durchgedrücktem Gaspedal unterwegs und rasselt dabei mit Karacho in eine Radarfalle, hängt euch schon bald eine ganze Polizei-Armada am Heck.

Gleichzeitig wird eine Leiste am unteren Bildschirmrand eingeblendet, die euch signalisiert, ob ihr auf einem guten Weg seid, die Verfolger abzuschütteln. Sinkt die Anzeige in den roten Bereich ab, haben euch die Ordnungshüter schon bald geschnappt. Durch das gezielte Ansteuern so genannter Stopper könnt ihr jedoch eure Verfolger loswerden.

Asphaltrowdies

Anders als auf den Handhelds sehen die Karambolagen auf dem Cube richtig wuchtig aus. Anders als auf den Handhelds sehen die Karambolagen auf dem Cube richtig wuchtig aus. So rast ihr zum Beispiel mit einem Affenzahn in die Zapfsäule einer Tankstelle und bringt diese zur Explosion, um damit bei den Polizisten Verwirrung zu stiften. Kurz darauf scheppert ihr mit eurem aufgemotzten Kleinwagen in eine Stahlkonstruktion und lasst dadurch einen riesigen Plastikdonut nach unten purzeln. Praktisch: Dank GPS-System, das sich jederzeit mit dem Steuerkreuz zuschalten lässt, könnt ihr euch einen Wegweiser zu diesen Stoppern anzeigen lassen.

Auch der Einsatz des Speedbreakers, der standardmäßig in eurem Wagen eingebaut ist, verschafft euch in brenzligen Situationen den entscheidenden Vorteil: Indem ihr den C-Stick nach oben drückt, verlangsamt ihr das Spielgeschehen und steigert so eure Reaktionszeit auf dem Asphalt oder umfahrt Polizeisperren, ohne mit ihnen zu kollidieren.

Auch der Abstecher auf Highways, welche die Areale miteinander verbinden, kann sich als nützlich erweisen, um die Verfolger abzuschütteln. Seid ihr erfolgreich vor den Gesetzeshütern geflohen, bekommt ihr Kopfgeld gutgeschrieben - abhängig ist die Summe von der Verfolgungsdauer sowie dem verursachten Sachschaden, der wiederum auf der Anzahl aller zerstörten Polizeiwagen, umfahrenen Nagelbänder und Straßensperren basiert.

Bullen in der Tasche

Need for Speed: Most Wanted Mit den spannungsgeladenen Verfolgungsjagden der GameCube-Version können die Hosentaschen-Cops leider nicht mithalten. In Need for Speed: Most Wanted für Game Boy Advance und DS wird euch nicht erlaubt, frei in einer Stadt herumzufahren und Fahrzeughändler, Tuningwerkstatt und Renn-Events anzusteuern. Stattdessen sucht ihr euch eure Ziele aus einem simplen Menü aus.

Bildergalerie

Artikel teilen

Per E-Mail versenden

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2026 PCGH Magazin 07/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk