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  • Need for Speed: Most Wanted in der Vorschau - Illegale Straßenrennen in der atemberaubend schönen Stadt Fairhaven

    Eine Stunde mit Need for Speed: Most Wanted, was will man mehr? Unser Redakteur Sandro Odak durfte im Zuge eines Vorschau-Events in London das virtuelle Lenkrad in die Hand nehmen und Single- sowie Multiplayer austesten. In unserer Vorschau erfahrt ihr alles über Easydrive, Autos am Straßenrand und Online-Rennen, ohne jemals ins Menü zu gehen.

    Wäre es doch im echten Leben so einfach: "Jedes Auto, das ihr am Straßenrand seht, könnt ihr haben", erklärt uns Mark Webster, Executive Producer von Need for Speed: Most Wanted. Im Spiel parkt man einfach neben seiner Wunschkarre und steigt um. Alle zuvor gefundenen Autos bleiben gespeichert und sind jederzeit auswählbar. So bekommt man schon früh im Spiel einen recht ansehnlichen Fuhrpark zusammen und das Absuchen der Open-World-Stadt nach neuen Boliden ist natürlich auch ein Riesenspaß.

    Typisch für Need for Speed ist, dass die verschiedenen Rennautos allesamt lizenzierte Originalprodukte sind. Am Straßenrand tauchen immer wieder BMWs, Mercedes, Porsches und Bentleys auf, eine Liste mit allen Fahrzeugen findet man auf der offiziellen Webseite. Jedoch gibt es, im Vergleich zu anderen Rennspielserien, kleine Unterschiede im Lizenzpaket. So muss man auf originalgetreue Cockpit-Ansichten, wie man sie aktuell in Forza Horizon kennt, komplett verzichten. Most Wanted zeigt uns die Raser-Action nur aus verschiedenen Verfolgerperspektiven – schade!

    Easydrive – Menü ohne Spielpausierung


    Need for Speed: Most Wanted: Egal ob Single- oder Multiplayer, man muss so gut wie nie das Spiel für ein Menü pausieren. Alles geschieht ingame über 'Easydrive'. Need for Speed: Most Wanted: Egal ob Single- oder Multiplayer, man muss so gut wie nie das Spiel für ein Menü pausieren. Alles geschieht ingame über "Easydrive". Quelle: Electronic Arts Eine Besonderheit von Need for Speed: Most Wanted ist sicherlich, dass man so gut wie nie das Spiel pausieren muss, um Einstellungen im Menü vorzunehmen. Dafür sorgt ein "Navigationscomputer" Easydrive. Er wird im oberen linken Eck des Bildschirms angezeigt und lässt sich jederzeit durch die Pfeiltasten aktivieren. In seinen Untermenüs lassen sich Rennen auswählen, der Bordcomputer errechnet dann eine Navigation, die auf der Minimap angezeigt wird. Im Autolog-Modus wählt das Spiel einem die fünf nächsten Herausforderungen, auch von Freunden aus der Onlineliste. Alternativ kann man sich zu vielen Rennen auch beamen lassen – alles on the fly und während man in normalem Tempo weiterfährt. Wie beim Navigationsgerät im echten Auto gilt aber: Augen auf die Straße, sonst landet man ganz schnell im Graben!

    Easydrive ist aber mehr als nur ein interaktives Navi. In dem Drop-Down-Menü lassen sich auch gespeicherte Autos austauschen und Feintuning nimmt man auch daran vor. Die Fahrt in eine Garage entfällt. Stattdessen werden mit jedem absolvierten Rennen Werte für bestimmte Autos gesteigert. Wenn man viel im Porsche unterwegs ist, verbessert sich die Leistung des Wagens und die Einzelteile zusehends automatisch. Per Easydrive kann man dann die Feinjustierung vornehmen. Außerhalb von Rennen wählt man Komponenten aus, die sofort verfügbar sind. Umbauphasen gibt es keine. So kann sich der Spieler auf jedes Rennen vorbereiten, ohne große Umwege zu fahren. Wer Angst hat, dass die Individualisierung der Karren flöten geht, weil Updates automatisch vorgenommen werden, sei beruhigt: Nur die Freischaltung erfolgt automatisch, einbauen kann jeder was er will.

    Im Kern bleibt Most Wanted ein typisch urbanes Rennspiel. Die Strecken schlängeln sich durch die offene Stadt von Fairhaven, auf den Straßen gibt es zivilen Gegenverkehr und natürlich Polizisten. Die finden es gar nicht so geil, dass wir illegale Straßenrennen veranstalten und verfolgen einen, wo es nur geht. Je länger eine Verfolgung dauert, desto höher wird der Fahndungslevel. Mit jeder Steigerung werfen die Cops einem dann mehr Blech hinterher. Zu Beginn sind es noch normale Polizeiwagen, später kommen die schnellere Highway Patrol und Bundespolizisten hinzu. Bis es soweit ist, dauert es aber eine ganze Zeit – und meist entkommt man den Bullen in wenigen Sekunden, weil man eh schon rast, sie aber aus dem Stand oder der Gegenfahrbahn heraus beschleunigen müssen.

    Gefallen hat uns, dass Rennen direkt in das normale Gameplay übergehen. Wenn wir also in einem Rennen die Polizei am Arsch haben, verschwindet die nicht einfach. Das Spiel läuft immer direkt im Anschluss an Veranstaltungen weiter, man sitzt also im Zweifel noch in der gleichen, ramponierten Kiste und muss Cops abwimmeln. Die Idee der Entwickler: "Wir wollten den Spieler immer am Lenkrad lassen. Er muss nicht in ein Menü gehen oder nach jedem Rennen von einem bestimmten Punkt aus starten. Er fährt durch die Ziellinie, bekommt sein Ergebnis mitgeteilt und fährt sofort mit derselben Geschwindigkeit weiter."

    Online mit Freunden


    Need for Speed: Most Wanted: Wer lange verfolgt wird, steigt im Fahndungslevel. Dann werfen Cops Nagelbretter aus und rufen Unterstützung. Need for Speed: Most Wanted: Wer lange verfolgt wird, steigt im Fahndungslevel. Dann werfen Cops Nagelbretter aus und rufen Unterstützung. Quelle: Electronic Arts Nachdem wir die ersten Rennen im Singleplayer abschließen, entschließen wir uns zu einem Mehrspieler-Duell. Drei deutsche Journalisten und eine Mitarbeiterin von Criterion setzen sich zusammen und treten einem gemeinsamen Spiel bei. Auch das geht über Easydrive, wir sehen also wieder kein Menü sondern starten vom Lenkrad aus in den neuen Spielmodus. Zunächst machen wir auch keinen großen Unterschied aus. Wir können wieder durch eine offene Welt rasen, nur dass nun drei Mitspieler dabei sind, die einen gerne von der Straße schubsen. Irgendwann will das Spiel aber, dass man sich an einem Meet-Up trifft – und dann startet ein zufällig gewähltes Rennen. Diese Veranstaltungen können kooperativ oder kompetitiv sein, die Variationen sind groß. Wir fahren eine halbe Stunde lang normale Rennen gegeneinander, in einem anderen Ausscheidungsrennen gewinnt der, der am Ende auf Platz 1 steht. Wer ausscheidet, darf zwar weiterfahren und kann versuchen, seine Mitspieler zu rammen, gewinnen ist aber nicht mehr drin. Gefallen haben uns zwischendurch aber auch die Co-Op-Spiele. Bei einem geht es darum, übereinander zu fliegen. Dafür muss sich ein Spieler hinter einen Hügel stellen, die anderen müssen über ihm hinwegfliegen. Dafür ist ein wenig Absprache nötig, Punkte gibt es übrigens für den Springer und den Übersprungenen.

    Wer nicht der Typ Onlinespieler ist, bekommt durch die Autolog-Funktion trotzdem genug Herausforderungen an den Kopf geworfen. In Fairhaven sind zum Beispiel überall Blitzer installiert, wenn man durchfährt gibt es sofort Feedback, wer besser war. Auch die Ergebnisse von Rennen werden einem angezeigt, sodass man im Zweifel die Herausforderung annehmen kann und versucht, die Bestzeit eines Kumpels zu schlagen. All diese sozialen Features kennt man bereits aus Hot Pursuit und aktuell auch abgewandelt aus Forza Horizon, den Spielspaß schmälert das aber nicht: An jeder Ecke erwartet einen in Most Wanted ein Wettbewerb. Und wenn es kein richtiges Rennen ist, dann wenigstens der Geschwindigkeits-Highscore am Blitzer in dieser Straße!

    Wie es sich fährt


    Need for Speed: Most Wanted: Die Polizei folgt einem auch offroad. Need for Speed: Most Wanted: Die Polizei folgt einem auch offroad. Quelle: Electronic Arts Die Steuerung von Need for Speed: Most Wanted fällt absolut genretypisch-arcadig aus. In Kurven kann man auf Tastendruck driften, fliegt bei Bodenwellen toll inszeniert durch die Gegend und die Steuerung ist arg verzeihend. Wem mal das Heck durchgeht, hat gute Chancen mit einem ungewollt coolen Drift davonzukommen. Kein Vergleich also mit dem 2011 erschienenen Need for Speed: Shift 2, das bei Fehlern knallhart war.

    Grafisch haben uns vor allem die Lichteffekte beeindruckt. Wie sich Licht und Schatten auf den Karosserien widerspiegeln, ist absolut fantastisch und eine Fahrt in den Sonnenuntergang wirklich atemberaubend. Die Playstation-3-Version, die wir gespielt haben, kommt aber leider nicht ohne arges Kantenflimmern und Treppchenbildung aus. An der Gesamtoptik stört uns das aber kaum: Weil wir die Welt meist eh nur mit 180 km/h an uns vorbeirasen sehen, stört man sich an solch einem kleinen Makel nur minimal. Xbox 360 und PC werden hoffentlich eine bessere Kantenglättung an den Tag legen.

    03:26
    Need for Speed: Most Wanted - Gameplay-Video zum Multiplayer
  • Need for Speed: Most Wanted 2
    Need for Speed: Most Wanted 2
    Publisher
    Electronic Arts
    Developer
    Electronic Arts
    Release
    30.10.2012

    Aktuelle Rennspiel-Spiele Releases

    Cover Packshot von Forza Horizon 3 Release: Forza Horizon 3 Microsoft
    Cover Packshot von F1 2016 Release: F1 2016 Koch Media , Codemasters
    Cover Packshot von Trials of the Blood Dragon Release: Trials of the Blood Dragon Ubisoft , RedLynx
    Cover Packshot von The Collider 2 Release: The Collider 2 Techland
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Need for Speed: Most Wanted 2
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http://www.videogameszone.de/Need-for-Speed-Most-Wanted-2-Spiel-24724/News/Need-for-Speed-Most-Wanted-Vorschau-1031601/
22.10.2012
http://www.videogameszone.de/screenshots/medium/2012/10/lamborghini_gallardo.jpg
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