Bei einigen Einstellungen kommen die sehr hübschen Karren besonders gut rüber. BILD: PLAYZONE
Hart verdientes Geld können Sie wieder in alle möglichen Tuningmaßnahmen stecken, sowohl leistungstechnisch als auch optisch. In der neuen Autosculpt-Sektion dürfen Sie sich nicht nur neue Motorhauben, Heck- und Dach-Spoiler oder Stoßstangen besorgen. Je nach Auswahl können Sie das neue Accessoire durch mehrere Parameter selbst nach eigenem Geschmack verändern. Das verleiht den Autos mehr Individualität und der Tuningkomponente des Spiels noch mehr Tiefe. Letztere lässt, zusammen mit den üblichen Einstellungsmöglichkeiten, wieder absolut keine Wünsche offen.
Technisch erneut mau
Von der grafischen Leistung kann man das leider nicht sagen. Die Framerate ist erneut die meiste Zeit unbeständig und irritiert das Spielerauge mit ständigen Rucklern. Auch Umgebungen offenbaren teilweise lediglich mittelmäßige Texturen. Allerdings werden diese Mankos durch die Rückkehr zur nächtlich-schillernden The Fast and the Furious-Präsentation und den exzessiven Einsatz von Lichteffekten geschickt kaschiert.
Die Fahrzeuge hingegen machen, wie schon in den Vorgängern auch, eine sehr gute Figur. Auf akustischer Seite punkten die Entwickler durch ihre erstklassige Routine und einen erneut hervorragend zusammengestellten Soundtrack. Neben treibenden Drum'n'Bass-Stücken kriegt man auch Undergroud-Kracher wie "Hurricane" von den Desert-Rock-Legenden Kyuss auf die verwöhnten Ohren.
Carbon verfügt zwar über viele interessante Ideen, schöpft aber deren Potenzial nicht genug aus, um einen wirklich erkennbaren Schritt nach vorne zu machen. Daran ändern auch die Detailverbesserungen des Tuningsystems und die Renn-Herausforderungen abseits des Karriere-Modus nichts.
