PLAYSTATION - XBOX - NINTENDO & MORE

Need for Speed: Carbon (PS2)

Release:
02.11.2006
Genre:
Rennspiel
Publisher:
Electronic Arts

Need for Speed: Carbon

02.11.2006 15:00 Uhr
|
|

Im Canyon ist die Hölle los! Kann die Serie einen Schritt nach vorne machen?

Die Scouts sind ziemlich flott unterwegs und zeigen Ihnen so manche nützliche Alternative. 
BILD: PLAYZONE Die Scouts sind ziemlich flott unterwegs und zeigen Ihnen so manche nützliche Alternative. BILD: PLAYZONE Jeder Hersteller ist darum bemüht, mit neuen Ideen und sinnvollen Verbesserungen die Wettbewerbsfähigkeit seiner Produkte zu erhalten. Gerade bei bekannten Serien, wie beispielsweise der Need for Speed-Reihe, stehen die Entwickler vor immer größeren Herausforderungen. Schließlich müssen Grafik, Sound, Gameplay und Umfang an immer höhere Standards angepasst werden. Gerade auf der mittlerweile in die Jahre gekommenen PlayStation 2 scheint dies Electronic Arts mit Need for Speed Carbon sichtlich schwerzufallen.

Meine Buddies immer dabei

Nachdem sich das Tuning-dominierte Renn-Gameplay seit Need for Speed Underground stetig weiterentwickelt hat, mussten sich die Entwickler ordentlich was einfallen lassen. Punkt eins auf der aktuellen Featureliste ist das Crew-Management. Sie bauen im Laufe des Spiels eine Gang auf, deren Fahrer über drei unterschiedliche Fähigkeiten verfügen.

Zum einen wären da die sogenannten "Schlepper". Hängen Sie sich in den Windschatten dieser Fahrer, erhöht sich Ihre Geschwindigkeit besonders schnell. Wenn Sie anschließend aus dem Windschatten heraustreten, erhalten Sie einen besonderen Boost. Diese Aktion hört sich in der Theorie sehr interessant an, hat jedoch nur auf langen Geraden einen effektiven Nutzen, da während des Verlassens des Windschattens die Fahrzeugkontrolle für einen kurzen Moment dramatisch abnimmt. "Blocker" sind die Fahrer fürs Grobe und räumen auf Ihren Befehl hin einen Konkurrenten durch einen Rempler aus dem Weg. O

bwohl dieses Manöver sehr nützlich sein kann, ist es doch sehr von den Fahrkünsten des KI-Kollegen abhängig. Die flinken "Scouts" machen das Crew-Trio komplett und zeigen Ihnen vorausfahrend jede Abkürzung. Wer Ihnen den Rücken freihalten oder verborgene Wege zeigen soll, können Sie vor jedem Rennen aufs Neue entscheiden. Prinzipiell ist das Crew-Feature eine nette Sache, allerdings ist der Einsatz Ihrer Partner nur extrem selten für den Rennerfolg ausschlaggebend. Wenn dann auch noch die KI-Aussetzer für Behinderungen oder gar Unfälle sorgen, schwindet die Begeisterung recht schnell.

Das Crew-Gameplay kommt ebenfalls in den vier Territorien von Palmont City zum Einsatz. Jedes Gebiet ist unter der Kontrolle einer Gang, die es im Laufe des Spiels zu vertreiben gilt. Der Weg zu diesem übergeordneten Ziel sind natürlich die bereits aus den Vorgängern bekannten Rennen. Haben Sie alle Teilbezirke eines Gebietes unter Ihre Kontrolle gebracht und notfalls auch verteidigt, werden Sie vom Anführer der verdrängten Gang zu einem besonders harten Rennen herausgefordert.

Spätestens an diesem Punkt bekommen Sie eine weitere Neuerung zu Gesicht: die Canyon-Rennen. Bei diesen 1-on-1-Rennen übernimmt jeder Fahrer zunächst die Rolle des Verfolgers und dann die des Verfolgten. Je kleiner Sie den Abstand zu Ihrem Gegner halten, desto mehr Punkte bekommen Sie. Diese dienen dann im zweiten Durchgang, in dem Sie nun verfolgt werden, als Limit. Je kleiner der Gegner den Abstand zu Ihnen halten kann, desto schneller nehmen die vorher herausgefahrenen Punkte ab. Fahrerisches Können ist nicht nur aufgrund der teils haarsträubend eng gewundenen Streckenführung unerlässlich. Kommt man den fragilen Leitplanken zu nahe, ist ein Abflug unausweichlich und das Rennen sofort beendet.

Moderation
02.11.2006 15:00 Uhr
Jetzt ist eure Meinung gefragt: Hier könnt ihr euren Kommentar zum Artikel veröffentlichen und mit anderen Lesern darüber diskutieren.
Dein Kommentar