NBA Live 2006
Vor allem Grobmotoriker tun sich bei Freiwürfen richtig schwer.
Passen wie Steve Nash, dunken wie Amare Stoudemire, blocken wie Ben Wallace: Welcher Basketball-Fan träumt nicht davon, einmal wie ein großer NBA-Star zu spielen und die Gegner mit seinen individuellen Stärken schier zur Verzweiflung zu treiben? Bei NBA Live 06 hat der Spieler jetzt erstmalig die Möglichkeit, die speziellen Fähigkeiten seiner realen Vorbilder gezielt einzusetzen.
Dank der überarbeiteten Freestyle Control besitzen alle Superstars der nordamerikanischen Basketballliga (und davon gibt es viele!) eine oder mehrere Begabungen, die für sie typisch sind: Während etwa Shaq als "Inside Stopper" in der Verteidigung unter dem Korb kaum zu überwinden ist, dribbelt sich Allen Iverson als "High Flyer" leichtfüßig durch die gegnerischen Abwehrreihen und versenkt einen Korbleger nach dem anderen. Insgesamt gibt es acht solcher Begabungen, die mittels der L-Taste aktiviert werden.
Individueller, realistischer, besser
Erstaunlich ist, wie gut die Entwickler von EA die Freestyle Control sowohl steuerungstechnisch umgesetzt als auch ins Gameplay integriert haben und wie stark die neuen Spezialfähigkeiten den normalen Spielverlauf beeinflussen: Wer bei den Partien Erfolg haben und ein möglichst realistisches Basketballerlebnis erfahren will, nutzt konsequent die spezifischen Fähigkeiten seiner Stars. Zusammen mit der sowieso schon sehr guten Spielbarkeit, der ausgereiften Technik und dem riesigen Umfang macht die NBA Live-Serie damit qualitativ einen gewaltigen Schritt nach vorne.