Auch wenn das Basketballteam der USA bei den Olympischen Spielen mit Platz 3 deutlich hinter den Erwartungen zurückblieb, ist und bleibt die NBA das Maß aller Dinge für diesen Sport. Logisch, dass uns EA auch im Jahr 2004 wieder mit einem neuen NBA-Spiel beglückt. Neben aktualisierten Spielerdaten und einem größeren Umfang bietet NBA Live 2005 eine erweiterte Steuerung. Die schon aus dem Vorgänger bekannte Freestyle-Steuerung wurde um einige Rebound-möglichkeiten ergänzt, die vor allem fortgeschrittenen Spielern viel Spaß bereiten.
Dunks, die die Welt bedeuten
Komplett überarbeitet wurde das All-Star Weekend. Neben dem schon bekannten All-Star Game, bei dem die besten Spieler des Westens und Ostens gegenei-nander antreten, gibt es auch die Rookie Challenge (die besten Rookies treten gegen die besten Frischlinge der letzten Saison an), den 3 Point Shootout und den Slam Dunk Contest. Vor allem Letzterer ist den Entwicklern hervorragend gelungen: Mit verschiedenen Tastenkombinationen und dem richtigen Timing lassen sich teils völlig abgedrehte Dunks fabrizieren, ganz zur Begeisterung der Zuschauer und Punktrichter.
Gute Grafik, deftiger Sound
Technisch hat sich dagegen nicht viel verändert. Die Athleten sehen jetzt zwar noch einen Tick detaillierter aus, leider wirken einige Animationsübergänge (zum Beispiel zwischen Stehen und Laufen oder Rennen und Springen) aber noch immer etwas abgehackt und hektisch. Musikalisch wird wieder massig Hip-Hop-Sound geboten, der zu einem Basketballspiel einfach dazugehört.
