Dank Dirk Nowitzkis Triumph in der NBA boomt Basketball auch hierzulande wieder. In unserem Test von NBA 2K12 erfahrt ihr, wie gut 2K Sports diesen Ballsport umgesetzt hat. Eines vorweg: NBA 2K12 ist sogar nochmal einen Tick besser als der bereits geniale Vorgänger.
NBA 2K12 im Test für PS3 und Xbox 360: Never change a winning team - dieser weise Ratschlag der englischen Fußball-Legende Sir Alfred Ramsey hat mittlerweile Einzug in jede Sportart dieser Welt eingehalten. Veränderungen in der Teamstruktur stören, bringen die Mannschaft aus dem Takt, sorgen vielleicht sogar für empfindliche Niederlagen. Bei Videospielen ist das ähnlich - stellt man das Spielgeschehen auf den Kopf, wenden sich viele Fans der Vorgänger ab. Daher sucht man auch bei NBA 2K12 die Veränderungen eher im Detail, der Kern des Spiels besteht jedoch aus Gameplay und Modi des grandiosen Vorgängers. Die wohl größte Änderung betrifft den Modus "Die Besten der NBA". Der ist nämlich neu. Während es im Vorgänger nämlich nur möglich war, Michael Jordan als Legende zu spielen, gesellen sich nun 14 weitere Superstars vergangener Tage hinzu, darunter Larry Bird und Magic Johnson.
Quelle: Videogameszone
Im Karrieremodus führt ihr einen Athleten vom ersten Rookie-Spiel bis zum NBA-Finalsieg - alternativ bastelt ihr euch selbst einen Sportler!
Als wäre das noch nicht genug, kommt jede der Legenden mit seinen originalen Teamkameraden daher, die ihr dann in historischen Matches gegen andere "Classic"-Teams oder später auch gegen aktuelle Mannschaften auf den Platz führt. Kleines Bonbon: Sogar die Präsentation dieser Matches passt sich den jeweiligen Epochen an, in denen die Stars aktiv waren. Sprich: Führt ihr etwa Wilt Chamberlain und seine Mannen aufs Feld, wird ein Filter über das Bild gelegt, damit alles wie eine Fernseh-Übertragung aus den 60ern wirkt - unfassbar atmosphärisch! Letztere Eigenschaft trifft natürlich auch auf den Rest des Spiels zu, denn grafisch ist NBA 2K12 über jeden Zweifel erhaben, auch wenn die eine oder andere Bewegung etwas steif wirkt, gerade wenn es um die Athleten auf der Auswechselbank geht.
Der Sound setzt dem Ganzen jedoch die Krone auf. Die Menüs sind mit Hip-Hop- Beats unterlegt, was perfekt zur Sportart passt, und auf dem Platz selbst sorgen authentisch wirkendes Fangeschrei und Zwischenrufe für eine tolle Hallenatmosphäre. Der stets zur Situation passende und wirklich gute Kommentar rundet das audiovisuelle Bild schließlich ab. Was die Modi abseits der Classic- Geschichte anbelangt, bietet sich das vom Vorgänger gewohnte Bild. Ihr bestreitet Freundschaftsspiele, zockt den aktuellen (oder zumindest einen originalen) Spieltag der NBA nach, managt ein Franchise oder führt einen der vielen Originalathleten beziehungsweise euren selbst erstellten Basketballer von ersten Rookie-Gehversuchen bis hin zu Final- MVP-Ehren - top!
