Mit interaktiven Strecken, vielen freischaltbaren Extras und neuen Fahrzeugklassen punktet Motorstorm: Apocalypse im Test. Das PS3-Rennspiel hat aber auch ein paar Macken. Welche das sind, erfahrt in unserem Test!
Das hat uns an Motorstorm: Apocalypse nicht gefallen
Die rund eine Woche umfassende Story wird mit Hilfe von Comic-Filmchen erzählt.
Dieses Hintergrundgeschehen erlebt ihr im neuen Kampagnen-Modus. Die rund eine Woche umfassende Story wird dabei mit Hilfe von Comic-Filmchen erzählt. Ihr verkörpert drei verschiedene Charaktere, die zugleich drei verschiedene Schwierigkeitsgrade darstellen. Da die Entwickler jedoch schon im Vorfeld ankündigten, die Story wäre nur eine Dreingabe, fällt sie entsprechend dünn und nichtssagend aus, vor allem im ersten Drittel. Man sollte sie eher als eine Art Tutorial und Einführung in die unterschiedlichen Kurse und Fahrzeuggattungen ansehen, zumal bei jedem Rennen euer fahrbarer Untersatz fest vorgegeben ist.
So schön es ist, dass auch eure Gegner die Strecken umgestalten können, so unnötig ist das eigentlich auch. Wenn ihr zum ersten Mal über eine Strecke braust, endet ihr meist früher oder später an einer Mauer. Denn viele Kurven oder Tunnel sind so schwer auszumachen, dass nur das "gute" alte Trial & Error zum Erfolg verhilft – nervig! Zudem schwankt die Kollisionsabfrage einmal mehr zwischen Triple-A-Software und Schülerprojekt. Mal brettert ihr ungehindert mit einem Motorrad (!) durch Wände (!), dann wiederum zerschellt euer Renntruck an einem morschen Ast. Bei aller Liebe, das ist für ein Rennspiel anno 2011 nicht mehr zeitgemäß.
