Mission Impossible: Operation Surma

Test

Im Waffentestgelände wird scharf geschossen. Im Waffentestgelände wird scharf geschossen. Und der Minister übernimmt natürlich wieder keine Verantwortung... Angelehnt an die beiden Kinohits Mission: Impossible 1 und 2, erscheint für den GameCube nun das Agentenabenteuer Mission: Impossible Operation Surma. In der Rolle des Top-Geheimagenten Ethan Hunt erhaltet ihr in einer wunderschönen Intro-Sequenz, die sich am Grund des Meeresbodens abspielt, einen neuen Auftrag für euer Impossible-Mission-Force-Team, besser bekannt als IMF. Der zwielichtige Simon Algo hat auf dem Balkan eine Desinformationskampagne durchgeführt und die Macht in Jugarien übernommen. Euer Informant Mikail Marcou möchte sich absetzen und bietet dafür eine Minidisk, die wertvolle Informationen über Algos Massenvernichtungswaffen enthält. Eure Aufgabe - wenn ihr sie denn annehmt - ist es, den Informanten zu treffen, die Disk zu sichern und das Surma-Netzwerk zu zerschlagen. Unterstützung erhaltet ihr durch die bekannten IMF-Agenten Billy Baird, Fahrer und Pilot, und Luther Stickell, Telemetrie-Experte, sowie den beiden neuen Agenten Jasmine Curry und George Spelvin, die euch in den Einsätzen hilfreich zur Seite stehen. Ihr beginnt eure Mission auf einer Feier anlässlich der fünfjährigen Herrschaft Algos. Während im Hintergrund das Feuerwerk explodiert, dringt ihr in die feindliche Basis ein.

High-Tech-Spielzeug
Wie es sich für einen richtigen Geheimagenten gehört, steht euch jede Menge kleines, aber feines Werkzeug zur Verfügung, welches ihr auch dringend benötigt. Neben einer Betäubungspistole, einem Multifunktionsfernglas mit integriertem Fotoapparat (tolle Idee!), einem Schallbildwandler, einem elektronischen Dietrich, einem Nachtsichtgerät und Mikrokabeln erhaltet ihr auch eine EKW. Diese kleine Pistole sendet elektromagnetische Impulse, mit denen ihr lästige Überwachungskameras ausschaltet. Um euch unentdeckt auf feindlichem Gebiet bewegen zu können, solltet ihr sehr vorsichtig sein, denn überall patrouillieren Wachen. Wenn ihr aber erst einmal deren Laufrouten erkannt habt, sind sie keine Gefahr mehr, da die Gegner-KI extrem gering ist. Falls euch doch einmal eine Wache zu nahe kommt und ihr keine Pfeile für die Betäubungspistole besitzt, hilft nur noch rohe Gewalt in Form von vier Schlagvarianten. Danach solltet ihr die regungslosen Körper in dunklen Ecken verstecken, sonst schlagen Kollegen oder Überwachungskameras Alarm. Wenn dieser ertönt, habt ihr etwa 25 Sekunden Zeit, um die Deaktivierung an Sicherheitsterminals vorzunehmen, sonst ist die Mission gescheitert.

Abwechslungsreiches Gameplay
Ethans Aufgaben in den einzelnen Abschnitten sind sehr vielfältig. Mal muss er einen Kontaktmann treffen, dann überwindet er geschickt Laserbarrieren, um anschließend Computerterminals zu hacken. Oder er fotografiert wahnsinnige Wissenschaftler, damit für spätere Missionen Masken erstellt werden können. Zeitweise schwebt er nur an einer Seilwinde durch den Raum, um aus Archiven bestimmte Dateien zu kopieren. Langeweile kommt wirklich nie auf. So unterschiedlich die Missionen auch sein mögen, Mission: Impossible spielt sich dennoch sehr geradlinig. Freiraum für alternative Lösungswege oder Erkundungstouren gibt es kaum. Technisch kann Mission: Impossible überzeugen. Das Spiel mit Licht und Schatten ist gut gelungen und Ethans Animationen sehen sehr flüssig aus. Schöne Zwischensequenzen treiben die Story voran. Der Sound unterstützt das Geschehen dezent, während die Sprachausgabe technisch zwar klasse ist, aber die Sprecher den Eindruck erwecken, als würden sie gleich einschlafen.
Obwohl Mission: Impossible an vielen Stellen bei Splinter Cell abkupfert, entwickelt sich bei Mission Surma ein eigenes Flair, das die Agentenatmosphäre gut rüberbringt.

Bildergalerie

Wertung zu Mission: Impossible - Operation Surma (GC)

Wertung:

80 /10

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