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Microsoft zur Zukunft von Windows 10, UWP und DirectX 12

17.03.2016 13:45 Uhr
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Microsoft hat während einer Präsentation auf der GDC 2016 über die Zukunft von Windows 10, UWP und DirectX 12 gesprochen. Die für Game wohl wichtigste Mitteilung: PC und Xbox One nähern sich immer weiter an und werden quasi als eine Plattform behandelt. So will Microsoft noch in diesem Jahr beispielsweise Xbox- und Windows Store miteinander verschmelzen.

Microsoft setzt wohl auf Windows 10, UWP und DirectX 12 im Bereich Gaming. Microsoft setzt wohl auf Windows 10, UWP und DirectX 12 im Bereich Gaming. [Quelle: Microsoft/PC Games] Auch Microsoft ist natürlich vor Ort auf der Game Developers Conference und gibt einen Ausblick auf die Zukunftspläne. Zunächst verkündete Jason Ronald, Leiter der Xbox Advanced Technology Group, einige Erfolgszahlen: Demnach laufe das im vergangenen Sommer eingeführte Windows 10 inzwischen auf über 200 Millionen Geräten. Xbox Live käme auf 48 Millionen Nutzer. Über 4 Milliarden Stunden hätten PC-Gamer schon mit Spielen für das neue Betriebssystem verbracht. Xbox-One-User, auch die Konsole wurde im Herbst auf Windows 10 aktualisiert, hätten Streams mit einer Gesamtdauer von 6,6 Millionen Stunden über Twitch und Co. verbreitet.

Im Folgenden stichpunktartig das Wichtigste von Microsofts Messepräsentation:


Windows 10: Microsoft empfiehlt allen Studios künftig nur noch für das neue Betriebssystem zu entwickeln. Dennoch wird der Support für Windows 8.1 weitergehen, da die Umstellung auf den Nachfolger insbesondere bei großen Studios mit immensen Kosten verbunden ist. Im Laufe des Jahres werden der Xbox- und der Windows Store verschmelzen und Features aus der Xbox-Welt auch den PC-Usern zugänglich. Microsoft wird in erheblichem Maße in seine Serverinfrastruktur investieren, um den verbundenen Online-Service Xbox Live stabiler zu machen.

UWP: Rise of the Tomb Raider, Gears of War Ultimate Edition Ori and the Blind Forest: Definitive Edition und Quantum Break sind nur der Anfang: Es sind noch zahlreiche weitere Titel in Entwicklung, die auf die nicht unumstrittene Universal Windows Platform (UWP) setzen. UWP wird in Zukunft, neben PC und Xbox One, auch ganz neue Gerätegattungen unterstützen, wie zum Beispiel Microsofts hauseigene Augmented-Reality-Hardware HoloLens. UWP ist in erster Linie als Instrument gedacht, das es Entwicklern erleichtern soll, die Spiele zu machen, die die Gamer wirklich wollen. Microsoft setzt alles daran, UWP zur besten Entwicklerplattform überhaupt zu machen. Wer weiterhin nur für Konsole entwickeln möchte, bekommt aber keine Steine in den Weg gelegt. Weitere Ankündigungen, UWP betreffend, will Microsoft auf der Build-Konferenz (30. März bis 1. April) machen.

DirectX 12: Die neue Wndows-10-exklusive Grafik-Schnittstelle reduziert den Overhead beim Hautprozessor um bis die Hälfte im Vergleich zu DirectX 11, beim Grafikchip um immerhin noch 20 Prozent. In Zusammenarbeit mit Partnern wie AMD, Intel und Nvidia soll die Ausbeute noch weiter gesteigert werden. Unter anderem arbeitet man gemeinsam an einem verbesserten Shader-Compiler und Shader Model 6. Support für Multi-GPU-Systeme wird schon jetzt in vollem Umfang geboten. V Sync wird in Kürze deaktivierbar, im Gegenzug sollen Technologien wie GSync und FreeSync nutzbar sein. Auf der Xbox One ermöglicht die Verwendung von DirectX 12 bessere Optik und Performance. Erster Titel der davon profitierte war Star Wars: Battlefront, erschienen im November 2015. (via Dualshockers)

01:00
Quantum Break: Atmosphärischer Cinematic Trailer
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