In der am 16. September erscheinenden N-ZONE 10/09 lest ihr in unserem ausführlichen Test alles zur Metroid Prime Trilogy. Einen Auszug des Tests für Wii lest ihr schon hier!
Um euch jene Spiele vorzustellen, die die Metroid Prime Trilogy beinhaltet, geben wir euch im Folgenden Einblicke in Story und Details der drei Metroid-Games:
Metroid Prime
Metroid Prime setzt auch heute noch Maßstäbe in Hinsicht auf das Spieldesign, die bislang nur von den direkten Nachfolgern übertroffen wurden. Der erste Teil der Trilogie ist nicht nur der Beginn einer epischen Geschichte, sondern neben Super Mario 64 der beste Beweis dafür, dass sich hervorragendes 2D-Gameplay ohne Abstriche in die dritte Dimension portieren lässt. Die Mischung aus Baller-Einlagen, Sprungabschnitten und guter Atmosphäre war schon damals nahe der Perfektion und auch in der Neuauflage hat Samus nichts von ihrer Faszination verloren. Der Schwierigkeitsgrad ist mittel bis hoch.
Quelle: videogameszone.de
Metroid Prime Trilogy Screenshots (3)
Metroid Prime 2: Echoes:
Nach der erfolgreichen Schlacht auf Tallon IV sehnt sich Samus nach etwas Ruhe. Doch diese wird ihr nicht vergönnt, denn sie muss dem Notsignal eines verschollenen Raumschiffs nachgehen. Diese Mission führt sie auf den Planeten Aether, der nach einem Meteoriten-Einschlag in zwei Dimensionen gespalten wurde: Die friedliebenden Luminoth bevölkern die helle Seite Aethers, während die bösartigen Ing die dunkle Seite in Anspruch genommen haben. Im Laufe der Zeit wurden die Luminoth immer weiter dezimiert und ihre Feinde gewannen die Überhand. Es liegt nun in Samus' Hand, das Fortbestehen der intelligenten Rasse zu sichern, und so macht sie sich auf den Weg, die Energieversorgung der hellen Seite wiederherzustellen. Dabei trifft sie immer wieder auf ihr böses Gegenstück Dark Samus, das komplett aus Phazon besteht, was ihr Vordringen in die dunkle Seite Aethers erheblich erschwert. Der Schwierigkeitsgrad von Metroid Prime 2 ist aufgrund der dunklen Seite des Planeten etwas höher als im ersten Teil. Da Samus stetig Energie verliert, wenn sie sich darin außerhalb der sicheren Energieschirme bewegt, sollte jeder Schritt gut überlegt sein. Ein Meilenstein der Videospiel-Geschichte - aber ein knackiger! Die Spielzeit liegt in etwa auf Augenhöhe zum Vorgänger bei knapp 15 Stunden.
Metroid Prime 3: Corruption
Die Geschichte rund um das Phazon und Dark Samus ist noch lange nicht zu Ende. Im dritten Teil der Prime-Trilogie muss Samus anfänglich mit drei weiteren Kopfgeldjägern den Planeten Norion vor einem Angriff der Weltraumpiraten beschützen. Dazu müssen die vier Söldner ein Laser-Abwehr-System aktivieren, das die Angreifer zurückschlägt. Zu allem Überfluss stellt die Galaktische Föderation dann fest, dass ein Meteorit geradewegs auf Norion zurast. Auch dieser muss mit dem Abwehr-Mechanismus vom Himmel geholt werden, doch Dark Samus stellt sich unserer Heldin in den Weg. Mit letzter Kraft kann der heranfliegende Steinbrocken zerstört werden, doch das Kopfgeldjäger-Team wurde während ihres Kampfes mit Phazon infiziert. Einen Monat später erwacht Samus und kann nun das Phazon in ihr nutzen, um in eine Art Hyper-Modus zu gelangen. Statt eines Reha-Aufenthaltes folgt gleich der nächste Auftrag: Die Ausbreitung des Phazon auf verschiedenen Planeten zu stoppen. Auf den Himmelskörpern trifft sie die Kopfgeldjäger wieder, die mittlerweile von der giftigen Substanz verzehrt wurden und nicht mehr Herr über sich selbst sind. Die Idee mit den verschiedenen Planeten liefert euch abwechslungsreichere Gebiete als jemals zuvor und die Söldner bieten neue Herausforderungen. Corruption ist definitiv der würdige Abschluss einer genialen Action-Saga mit genialen Bosskämpfen und einem hohen Rätselanteil. Der Anteil des Zurückreisens ist zudem etwas geringer als bei den Vorgängern.
Quelle: videogameszone.de
Metroid Prime Trilogy Screenshots (6)
GRAFIK AUF HOCHGLANZ
In einer Pressemitteilung kann uns Nintendo viel versprechen. Daher machten wir die Probe aufs Exempel und wollten wissen, was sich bei der Metroid Prime Trilogy technisch verändert hat. Das Ergebnis haben wir anhand der folgenden Grafik für euch veranschaulicht:
Der Waffen-Arm: Die Verbesserungen, welche die progressive Auflösung bringt, zeigen sich in diesem Bildbereich sehr deutlich. Man beachte die "ausgefransten" 576i-Texturen und vergleiche sie mit der kraftvollen Darstellung in 480p!
Die Balken am Rand: Metroid Prime und Metroid Prime 2: Echoes liefen ausschließlich im Bildformat 4:3. Wer die Spiele auf seinem Breitbild-TV zockte, musste sich mit verschenkter Bildfläche abfinden: Links und rechts füllen schwarze Balken den Fernseher. Abhilfe konnte man sich zwar durch den so genannten "Pan & Scan"-Modus verschaffen, der einfach ins Bild hinein zoomte, aber dafür wurde das Bild an den Seiten beschnitten. Beide Lösungen waren also nicht zufriedenstellend. Der jetzt integrierte 16:9-Modus ist tadellos, und zwar in allen drei Teilen. Nur im Multiplayer von Echoes sind nach wie vor schwarze Balken zu sehen.
Den kompletten Test, inklusive Meinungen und Infos zum Mehrspieler-Modus, zu Metroid Prime Trilogy für Wii findet ihr in der N-ZONE-Ausgabe 10/09!
