Metroid Other M enthält einige 2D-Elemente aus den Ur-Metroid-Spielen. Zum damaligen Zeitpunkt waren die Features genial. In Metroid: Other M spendieren euch Team Ninja und Nintendo wieder einige coole Features. Videogameszone verrät, welche das sind.
Quelle: Nintendo
Die Metroid-Formel - Mother Brain ist seit Metroid auf dem NES dabei.
Mother Brain - erstmals gesehen in Metroid (NES)
Das Riesengehirn im Fischglas, Mother Brain, ist neben dem Anführer der Weltraumpiraten, Ridley, der vielleicht bekannteste Bösewicht aus dem Metroid-Universum. Trotzdem durfte Mother Brain erst in zwei Abenteuern – beziehungsweise drei, wenn man das GBA-Remake des ersten Teils, Metroid: Zero Mission, dazurechnet – gegen die blonde Amazone Samus Aran antreten: im Ur-Metroid auf dem NES sowie im Super-Nintendo-Klassiker Super Metroid. In den Prime-Teilen war von ihr kein Wort zu hören und weit und breit nichts zu sehen. Metroid: Other M verhilft ihr nun endlich wieder zu einem großen Auftritt: Gleich zu Beginn des Abenteuers dürft ihr in einer beeindruckenden Videosequenz das dramatische Ende von Super Metroid noch einmal miterleben, diesmal jedoch professionell gerendert, mit spektakulären Effekten garniert und actionreicher als jeder Alien-Film.
Quelle: Nintendo
Die Metroid-Formel - Zero Suit Samus gabs erstmals in Metroid: Zero Mission
Zero Suit Samus - erstmals gesehen in Metroid: Zero Mission (GBA)
Schon im ersten Trailer zu Metroid: Other M durften wir Samus ohne Rüstung und in ihrem hautengen Zero Suit bestaunen, der mehr von ihrem Körper zeigt, als er verbirgt. Erstmals wurde diese Version von Samus beim im Vergleich zum Original erweiterten Ende von Metroid: Zero Mission eingeführt und entwickelte sich schon bald zu einem Favoriten der Fans. Auf die Gründe dafür wollen wir nun nicht näher eingehen, wohl aber darauf, dass Frau Aran schon wesentlich früher ihre weiblichen Reize spielen ließ: Sobald ihr Metroid auf dem NES in unter drei Stunden durchgespielt habt, präsentiert sich euch die holde Pixel-Schönheit im knappen Bikini! Das war für Spieler in den 80er-Jahren eine ganz schöne Überraschung, dachten die meisten bis zu diesem Zeitpunkt doch, dass es sich bei Samus um einen Mann handle. Sogar in der amerikanischen Spielanleitung hieß es übersetzt: „Er [Samus Aran] ist der beste aller Kopfgeldjäger.“ Übrigens: Wenn ihr im Passwort-Menü des UR-Metroids „JUSTIN BAILEY“ eingebt, bestreitet ihr das ganze Spiel ohne Anzug!
Quelle: Nintendo
Die Metroid-Formel - 2D-Gameplay im ersten Metroid.
2D-Gameplay - erstmals gesehen in Metroid (NES)
Die offensichtlichste und größte Änderung gegenüber der Prime-Trilogie ist natürlich die Rückkehr zum klassischen 2D-Gameplay, wie es bei den frühen Metroid-Ablegern auf NES, SNES und dem Gameboy Standard war. Zwar gibt es in Other M auch einige 3D-Abschnitte und eine Ego-Ansicht (mehr dazu lest ihr im Kasten „Ich hab dich im Visier“), einen großen Teil des Spiels werdet ihr jedoch mit Nach-links- und -rechts-Drücken auf dem Steuerkreuz verbringen. Eine ziemlich mutige Entscheidung! Aber natürlich ist die Zeit nicht stehen geblieben, und so wird das etwas angestaubte Gameplay des Serien-Urvaters im neuen Ableger der Reihe gehörig erweitert. So hat Samus nun eine Vielzahl cooler und effektiver neuer Moves drauf und eine automatische Zielhilfe lässt euch selbst gegen die härtesten Endgegner siegreich aus der Schlacht gehen. In Verbindung mit den sporadisch eingestreuten 3D-Kämpfen und -Hüpfereien erwartet euch eine extrem abwechslungsreiche und bunte Mischung aus alten und neuen Elementen.
