Games World
Login Registrieren
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Playstation als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • Metro Redux im Test: Tolles Komplett-Angebot für PS4 und Xbox One

    Zwei Spiele in einem und eines schöner als das andere: Metro Redux portiert den vier Jahre alten Ego-Shooter Metro 2033 in die Engine des Nachfolgers Metro: Last Light. Oben drauf gibt es noch Teil 2 inklusive aller DLCs. Ob sich das 40 Euro teure Paket nur für PS4-Spieler lohnt, die damit zum ersten Mal in den Genuss von Metro 2033 kommen, lest ihr im Test mit Video.

    Irgendwo zwischen Remake und Game of the Year Edition sortiert sich Metro Redux ein: Die Box im Einzelhandel enthält zwei separate Spiele, Metro 2033 und Metro: Last Light, die aus Anlass der Neuveröffentlichung für Playstation 4 und Xbox One auch am PC eine Generalüberholung erfahren haben. Wer das Spiel über Steam kauft, erhält die Redux-Versionen auch einzeln; Vorbesteller mit den Original-Versionen in der Download-Bibliothek bekommen sogar noch 50 Prozent Rabatt auf den Kaufpreis. Enthalten sind darüber hinaus alle vier DLCs von Metro: Last Light, womit das Paket insgesamt auf eine Spielzeit von rund 25 Stunden kommt. Ein verlockendes Angebot. Doch wie gut ist die Neuauflage wirklich?

    Auf Hochglanz poliert

    [FEATUREDRIGHTCOLUMN]Die grafischen Verbesserungen beschränken sich fast ausschließlich auf das vier Jahre alte Metro 2033. Vereinfacht gesagt hat Entwickler 4A Games die Kampagne des Originals in der Engine von Metro: Last Light nachgebaut. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, besonders Effekte wie Feuer wirken noch mal eine ganze Ecke feiner als in der ursprünglichen Version. Ein neues Beleuchtungssystem hat zudem gravierende Auswirkungen auf die Optik der verstrahlten Oberwelt fernab der russischen U-Bahn-Schächte, für welche die Reihe so berühmt ist. Alles ist heller, detaillierter und kurzum schöner. Waffenmodelle, Monster und Figuren tauchen jeweils in der deutlich prächtigeren Metro: Last Light-Variante auf. Ein echter Augenschmaus, auch wenn die Gesichter der Nichtspielercharaktere immer noch etwas statisch wirken. Außerdem fielen uns beim Test mit der Vorabversion ein paar fehlerhafte Lensflare-Effekte in der PC-Version störend auf. Außerdem gab es die aus der Serie bekannten Clipping-Fehler im Nahkampf gegen zottige Mutanten.

    Besser dank Teil 2

    Solche schönen Flammen gab es in Metro 2033 ursprünglich nicht. (PC) Solche schönen Flammen gab es in Metro 2033 ursprünglich nicht. (PC) Quelle: PC Games Spielerisch profitiert Metro 2033 Redux ebenfalls von den aus Metro: Last Light bekannten Verbesserungen. Besonders das Schleichen ist nunmehr deutlich angenehmer als im Original, da wir anhand einer Leuchtanzeige an der Armbanduhr von Protagonist Artjom stets wissen, wann er sich im Dunkeln befindet. Dazu gibt es die Stealth-Takedowns und die verbesserten, wieder einsammelbaren Wurfmesser aus Metro: Last Light, wobei gerade Letztere weiterhin zu stark sind. Allerdings braucht Artjom in der Metro Redux-Version von Metro 2033 unverständlicherweise nicht mehr auf den Bodenbelag zu achten: Wo in der Originalkampagne Glasscherben auf dem Boden lagen, die ein verräterisches Knirschen von sich gaben, wenn der Held drüber lief, fehlen diese in der Neuauflage.

    Beim unbemerkten Vorgehen wird zudem eine bekannte, weiterhin nicht behobene Schwäche der Metro-Serie offensichtlich: Die künstliche Intelligenz insbesondere der menschlichen Widersacher ist schlichtweg mies. Feinde agieren kopflos, lassen sich etwa der Reihe nach abknallen, wenn sie im Gänsemarsch um eine Ecke rennen, hinter der wir auf der Lauer liegen. Da schafft auch der vor Spielstart anpassbare Schwierigkeitgrad keine Abhilfe. Dieser entscheidet lediglich, ob ihr im Spiel weniger Munition findet und Feinde mehr Schaden verursachen. Wer den beliebten Ranger-Modus auswählt, verzichtet derweil gänzlich auf das ohnehin sehr dezente HUD. So kommt die unerreicht dichte Atmosphäre der beiden Ego-Shooter noch besser rüber.

    Willkommen sind auch die Änderungen am Treffer-Feedback: In Metro 2033 schluckten Feinde noch unzählige Kugeln, Waffen fühlten sich daher so harmlos wie Spritzpistolen an. Metro Redux übernimmt die Änderungen, welche schon die Kämpfe in Metro: Last Light deutlich intensiver wirken ließ. Dicke Knarren wie eine Schrotflinte haben nunmehr merkliche Auswirkungen auf die aufs Korn genommenen Feinde; ein (abschaltbarer) Indikator gibt Auskunft über Treffer.

    Schleichen macht mehr Spaß als in Metro 2033. Das Wurfmesser ist aber weiterhin übermächtig. (PC) Schleichen macht mehr Spaß als in Metro 2033. Das Wurfmesser ist aber weiterhin übermächtig. (PC) Quelle: PC Games Nebenbei hat 4A Games auch noch die Waffen aus den DLCs des Nachfolgers in Metro 2033 Redux eingefügt. So könnt ihr etwa gegen Ende der Kampagne in einem eurer drei Waffen-Slots den schicken neuen Flammenwerfer mitführen. Darüber hinaus hat Entwickler 4A Games auch noch minimale Anpassungen an einigen Stellen des Leveldesigns vorgenommen, aber die fallen wirklich nur beinharten Fans auf, die eine Lupe dabeihaben. So gibt es etwa beim ersten Besuch der verstrahlten Moskauer Erdoberfläche ein neues, unerhebliches Quick-Time-Event beim Öffnen einer Tür, die im Originalspiel schlicht ein offener Durchgang war. Nichts Weltbewegendes.

    Das Rundum-Sorglos-Paket

    Der Kauf von Metro Redux lohnt sich vor allem für Serien-Neulinge, welche die beste Version der beiden Spiele besitzen wollen. Und für Playstation-4-Käufer: Metro 2033 erschien 2010 nur für PC und Xbox 360; die PS3-Spieler gingen leer aus. Durch Metro Redux kommen jetzt endlich auch Sony-Jünger in den Genuss des sehr guten Metro 2033 - klasse!

    Wer die beiden Originale bereits besitzt, ist – sofern ihr auf die größtenteils belanglosen DLCs zu Last Light verzichten könnt – mit dem über Steam möglichen Einzelkauf des stark überarbeiteten Metro 2033 Redux am besten beraten. Allerdings sieht auch die Ursprungsversion am PC immer noch gut aus (siehe Vergleichsbilder) - ein absolutes Muss ist Metro Redux dadurch nicht. Zumal der Kaufpreis für das Doppelpack mit 40 Euro recht hoch angesetzt ist - sofern ihr nicht vom Vorbesteller-Rabatt Gebrauch macht.

    Metro Redux erscheint am 29. August 2014 für PC, Playstation 4 und Xbox One. Kostenpunkt: 40 Euro. Am PC wird auch bei der Ladenversion ein Online-Konto beim Download-Anbieter Steam zur Installation benötigt. Bei Steam gibt es die beiden Redux-Versionen auch als einzelne Produkte zum Kauf: Metro 2033 Redux / Metro: Last Light Redux

    Info: Für diesen Test stand uns keine funktionierende Xbox-One-Version zur Verfügung.

    Grafikvergleich Metro Redux vs. Metro 2033

    before
    after

    Metro Redux (PS4)

    Spielspaß
    84 %
    Grafik
    -
    Sound
    -
    Multiplayer
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung

    Metro Redux (PC)

    Spielspaß
    82 %
    Grafik
    -
    Sound
    -
    Multiplayer
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung

  • Metro Redux
    Metro Redux
    Publisher
    Deep Silver (DE)
    Developer
    4A-Games
    Release
    29.08.2014

    Aktuelle Action-Spiele Releases

    Cover Packshot von I Expect You To Die Release: I Expect You To Die
    Cover Packshot von Watch Dogs 2 Release: Watch Dogs 2 Ubisoft , Ubisoft
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 12/2016 PC Games Hardware 01/2017 PC Games MMore 01/2016 play³ 01/2017 Games Aktuell 12/2016 buffed 12/2016 XBG Games 11/2016 N-Zone 12/2016 WideScreen 01/2017 SpieleFilmeTechnik 12/2016
    PC Games 12/2016 PCGH Magazin 01/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
1132982
Metro Redux
Metro Redux im Test: Tolles Komplett-Angebot für PS4 und Xbox One
Zwei Spiele in einem und eines schöner als das andere: Metro Redux portiert den vier Jahre alten Ego-Shooter Metro 2033 in die Engine des Nachfolgers Metro: Last Light. Oben drauf gibt es noch Teil 2 inklusive aller DLCs. Ob sich das 40 Euro teure Paket nur für PS4-Spieler lohnt, die damit zum ersten Mal in den Genuss von Metro 2033 kommen, lest ihr im Test mit Video.
http://www.videogameszone.de/Metro-Redux-Spiel-54762/Tests/Metro-Redux-im-Test-Tolles-Komplett-Angebot-fuer-PS4-und-Xbox-One-1132982/
19.08.2014
http://www.videogameszone.de/screenshots/medium/2014/08/11-pc-games_b2teaser_169.jpg
metro 2033,ego-shooter,grafikvergleich,metro last light
tests