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  • Mercenaries

    Realistische Physik-
verhältnisse veredeln alle Explosionsaktivitäten. Realistische Physik- verhältnisse veredeln alle Explosionsaktivitäten. Die Karten sind auf den Tisch gelegt: 52 Kriegsverbrecher werden gesucht, jeder böse Bube ist durch eine andere Spielkarte repräsentiert. Je höherwertiger das gefangene "Blatt", desto üppiger fällt Ihre Belohnung aus bis Sie schließlich so weit sind, sich das Pik-Ass vorzuknöpfen. Solche "Fahndungskarten" bemühten die USA im Rahmen des Irak-Feldzugs, um eine Rangliste der am dringlichsten gesuchten Missetäter des Hussein-Regimes zu erstellen. Die Designer von Mercenaries borgen sich diese Idee für ihr neues Actionspiel, das aber in einem fiktiven Konflikt angesiedelt ist: Nach einem Putschversuch in Nordkorea versinkt die ganze Region im Bürgerkrieg. Die chinesische Armee lässt sich blicken, die Vereinten Nationen wollen ihre Friedenstruppen etablieren und die russische Mafia hat ihre Finger ebenfalls mit im Spiel. Mit welchen Fraktionen Sie sich anfreunden und verfeinden, bleibt Ihnen überlassen - schließlich sind Sie ein freiberuflicher Söldner.

    52 Spielkarten-Steckbriefe
    Es klingt wie der Traum jedes Actionspielers: Mercenaries kombiniert grimmige, militärische Ballereien mit dem offenen Spielweltkonzept von Grand Theft Auto. Die Maxime von Entwicklerstudio Pandemic lautet: "Wenn du es sehen kannst, dann kannst du es auch klauen, benutzen oder in die Luft sprengen." Mehr als 20 Fahrzeuge und Flieger vom Jeep bis zum Helikopter stehen zur Wahl. Sie können Vehikel entweder von Ihren Ersparnissen kaufen oder kurzerhand "borgen": Nahe genug rankommen, "Y"-Taste drücken und die Entführungs-Animation angucken. Im Falle eines niedrig schwebenden Hubschraubers hängt sich unser Söldner zum Beispiel an die Kufen, klettert in die Kabine und gibt dem Piloten durch einen freundlichen Schubser zu verstehen, dass soeben ein Personalwechsel stattgefunden hat. Der Anspruch der Kaputtbarkeit macht selbst vor Gebäuden nicht Halt. Bei entsprechendem Beschuss (Raketen aufwärts) kollabieren sogar ausgewachsene Hochhäuser. Die realistische Physik-Berechnung erlaubt auch strategisch schlaue Sprengungen, um zum Beispiel eine Gruppe Gegner unter Bauschutt zu begraben oder einen Zufahrtsweg zu sperren. Sie können sogar andere Fahrzeuge an die Hubschrauber-Kette nehmen, durch die Luft abschleppen und auf eine feindliche Stellung fallen lassen. Die Zerstörungswut hat nur bei natürlichem Terrain wie Bäumen ihre Grenzen - sehr umweltbewusst.

    Wechselhafte Waffen
    Auch zu Fuß ist schwer was los: Ihre Spielfigur kann rennen, kriechen, springen und vor allem herzhaft ballern. In Halo-Manier dürfen Sie nur zwei Waffen gleichzeitig mit sich herumtragen, aber dabei munter die Modelle wechseln. So ziemlich alles, was in der Spielwelt herumliegt oder von besiegten Gegnern fallen gelassen wird, darf benutzt werden, zum Beispiel Pistolen, Schrotflinten, MGs und Raketenwerfer. Zusätzlich steckt man sich mehrere Granatensorten und Sprengladungen in die Hosentaschen - alles in allem kommen so über 30 Waffentypen zusammen. Je nachdem welche von drei Spielfiguren Sie für Ihre Söldner-Karriere wählen, gibt es einen anderen Bonus: Der Schwede hat ein besonders ruhiges Scharfschützen-Händchen, der Amerikaner ist etwas schneller und stärker, die britische Agentin macht dagegen weniger Krach und ist für Anschleich-Aktivitäten ideal.

    Tot oder (lieber) lebendig
    Erfolgreiche Söldner schießen nicht nur scharf, sondern müssen auch mit Geld besser umgehen können als ein Bundesfinanzminister. Wenn Sie sich im Missionskartendeck von der Karo-2 bis zur Asse-Beletage vorarbeiten, wird die Kassenlage schnell klamm. Denn Vehikel-Bestellungen gehen ebenso ins Geld wie Dienstleistungen à la "F-22-Luftangriff auf Bestellung". Auch neutrale Spielfiguren, die Sie vorübergehend als Helfer anheuern können, verlangen ein Trinkgeld. Liefern Sie gesuchte Missetäter deshalb nicht tot, sondern lebendig ab - das bringt eine größere Belohnung, aber auch einen höheren Schwierigkeitsgrad mit sich. Ständige Vehikel- und Waffenwechsel, kaufen und klauen von Ausrüstung, in Schutt und Asche legbare Bauten, Wahl zwischen mehreren Missionen und dazu eine offene Spielwelt ohne feste, fixe Zwangsrouten: Mercenaries verspricht motivierende und spannende Söldner-Selbstständigkeit. Auch bei der Technik wird nicht gespart, Pandemics Eigenbau-Grafik-Engine bietet dynamische Licht-, Schatten- und Partikeleffekte. Bei der Musik gibt Michael Giacchino den Ton an, dessen dramatische Soundtracks schon bei Medal of Honor: Frontline oder Call of Duty (PC) für eine stimmige Atmosphäre sorgten.

  • Mercenaries
    Mercenaries
    Publisher
    LucasArts
    Developer
    Pandemic Studios
    Release
    15.02.2005
    Leserwertung
     
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08.04.2004
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