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  • Medal of Honor: Vanguard

    EA bläst zum Angriff auf den Shooter-Thron.

    Hinter den feindlichen Linien solltet ihr behutsam vorgehen. BILD: EA Hinter den feindlichen Linien solltet ihr behutsam vorgehen. BILD: EA Wieder einmal steht ein Ego-Shooter für Wii in den Startlöchern und wie so viele seiner Genre-Kollegen spielt er im Szenario des zweiten Weltkriegs. Dieser Konflikt, der unsere Welt wie kein anderer prägte, scheint Spieleentwickler magisch anzuziehen. Ob Strategiespiel, Ego-Shooter, Simulation oder Taktik-Knobelei, der zweite Weltkrieg scheint oft ein passendes Szenario zu sein.

    Daher überrascht es nicht, dass EA als ersten Shooter die etablierte Medal of Honor-Reihe auf die Wii entlässt. Ein packendes Kriegserlebnis kann das Team mit Sicherheit schaffen, doch wie soll sich der Titel von der Konkurrenz abheben? Was wird EAs Wii-Vorhut (nichts anderes bedeutet das englische "vanguard" auf Deutsch) anders machen, um euch eine gänzlich frische Erfahrung zu bieten?

    Es geht abwärts

    Die Gestaltung der Gesichter ist wunderbar gelungen. 
BILD: EA Die Gestaltung der Gesichter ist wunderbar gelungen. BILD: EA Die Antwort erfahrt ihr bereits ganz zu Beginn der Einsätze, denn die starten nicht immer mit einer Waffe in der Hand und einem Auftrag im Hinterkopf, sondern oft mit einem atemlosen Sturz ins Leere. Ihr schlüpft in die Rolle von Corporal Frank Keegan, der in der 82. Airborne Division seinen Dienst tut und verschiedenste Einsätze in Europa hinter sich bringen muss.

    Als titelgebende Vorhut hinter den feindlichen Linien bleibt ihm und seinen Kameraden nur ein Weg ins Einsatzgebiet: Der Absprung mit einem Fallschirm. Was andere Spiele lediglich als Zwischensequenz präsentieren, müsst ihr hier selbst in die Hand nehmen. Ihr stürzt euch also in großer Höhe aus einem Flugzeug in Richtung Einsatzziel und könnt euer Schicksal durch geschicktes Lenken eures Fallschirms selbst bestimmen. Wo soll man landen? Welcher Startpunkt ist für die Mission ideal?

    Wer klug in den Level hineinspringt, wird mit besseren Waffen oder einer vorteilhaften Ausgangssituation belohnt. Die Landezonen sind mit farbigem Rauch markiert, doch das gnadenlose Feuer der Gegner sollte diese Aufgabe nicht zu einfach machen. Dieser Gameplay-Kniff lässt erahnen, dass die Entwickler mit ihrem ersten Wii-Shooter gleich alles richtig machen wollen.

    Durchdachtes Handling

    Durch die Dialoge eurer Kameraden erfahrt ihr viel über die Story. 
BILD: EA Durch die Dialoge eurer Kameraden erfahrt ihr viel über die Story. BILD: EA Auch beim Thema Steuerung hat man allem Anschein nach gründlich überlegt, wie man das Gameplay am besten auf die Wii-Controller überträgt. Natürlich wird die Action im Großen und Ganzen wie jeder andere Wii-Shooter gesteuert - die Spielfigur wird mittels Nunchuk bewegt und die Wii-Fernbedienung steuert Fadenkreuz samt Kamera - doch der Clou liegt im Detail.

    Zum einen soll es eine Vielzahl verschiedener Einstellungsmöglichkeiten geben, sodass jeder ein Ergebnis nach seinem Geschmack erzielen kann. Ob man nun ein schnelles Fadenkreuz, aber eine langsame Kamerabewegung möchte oder umgekehrt, man wird fündig. Des Weiteren gibt es einige pfiffige Ideen, die in dieser Form brandneu sind. Beispielsweise die Geste, um sich blitzschnell um 180° zu drehen, was hastiges und unübersichtliches Fuchteln mit der Wii-FB erspart, wenn ein Feind euch einmal von hinten angreift.

    Außerdem lässt sich die Kamera vertikal begrenzen, sodass man bei hastigen Bewegungen nicht versehentlich in den Himmel oder auf seine Füße starrt. Wir sind gespannt, ob sich nach der guten Steuerung von Call of Duty 3 schon wieder eine neue Referenz ankündigt. Dass der Wii-Controller ideal für Shooter ist, wissen wir. Es ist jedoch faszinierend, auf welch kreative Art und Weise sich die Entwickler der Hardware nähern.

    Spaß zu Viert

    BILD: EA BILD: EA Grafisch machen die ersten Bilder der Wii-Version einen soliden Eindruck. Die Texturen sind scharf, die Objekte detailliert und es scheint einige wirklich gelungene Effekte zu geben. Wenn das Gezeigte dann noch flüssig dargestellt und fetzig präsentiert wird, können sich Genrefans guten Gewissens auf Medal of Honor Vanguard freuen. Spielerisch soll außerdem einiges an Wiederspielwert geboten werden.

    Neben den verschiedenen Landepunkten der Fallschirmsprünge warten aufrüstbare Waffen und besondere Orden auf ehrgeizige Zocker. Das Pulver soll also auch nach dem ersten Durchspielen noch nicht verschossen sein. Eine Vielzahl an Mehrspielermodi für bis zu vier Spieler dürfte ein zusätzlicher Anreiz sein, das Spiel noch eine ganze Weile in der Wii zu lassen. Ein Online-Modus ist leider nicht vorgesehen, obwohl ein solcher sicher passend wäre. Wir sind jedenfalls sehr gespannt auf erste spielerische Eindrücke. Hat Medal of Honor Vanguard das Zeug zum Hit? Die ersten Zeichen stehen jedenfalls gut.

  • Medal of Honor: Vanguard
    Medal of Honor: Vanguard
    Publisher
    Electronic Arts
    Release
    15.05.2009

    Aktuelles zu Medal of Honor: Vanguard

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Medal of Honor: Vanguard
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29.03.2007
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