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  • Medal of Honor im Hands-On-Test: PS3-Version mit technischen Schwächen auf der Gamescom

    Auf der Gamescom 2010 konnten wir uns in einem Hands-On-Test selbst von Medal of Honor (PS3-Version) überzeugen. Oder auch nicht. Denn: Die Gegner-KI, das Gameplay und die Grafik enttäuschten uns.


    Medal of Honor gehört zu den kommenden Highlights aus dem SPiele-Portfolio von Publisher Electronic Arts. Selbstverständlich lässt sich das Spiel auch auf der Gamescom 2010 anspielen. Wir nutzten die Chance, um in einem Hands-On-Test erste Eindrücke zum Actionspiel zu sammeln. Doch unser anschließendes Resümee ist ernüchternd: Sowohl die Grafik und das Gameplay als auch die Gegner-KI enttäuschten in dem von uns gespielten Level. Aber der Reihe nach: In der Gamescom-Demo klemmten wir uns hinter das Steuer eines Apache-Kampfhubschrauberpiloten auf dem Weg zu einem feindlichen Dorf, das zuvor ausgemacht wurde. Yeah, wir wurden als Verstärkung gerufen, weil die Tier-1-Einheiten das Dorf nicht allein ausheben konnten. Noch ein kurzer Einwurf, bevor es schließlich losgeht: Die anspielbare Mission entstammt der Feder eines echten US-Piloten, nutzt aufgenommene Original-Sounds und soll damit höchste Authentizität garantieren.

    Dieser Pilot schrieb zudem die Dialoge. Die gesamte Region, in der Medal of Honor spielt, erstreckt sich über ein 12 km großes Valley. Die Geschehnisse im Spiel bauen aufeinander auf – die Apache-Mission folgt somit direkt dem angesprochenen Tier 1-Einsatz. Insgesamt zehn Stunden sei man mit der Einzelspieler-Kampagne in Medal of Honor beschäftig, ließ Sony verlauten.

    Während des Levels setzten wir uns hinter das Steuer eines Apache Helikopters. Während des Levels setzten wir uns hinter das Steuer eines Apache Helikopters. Quelle: EA Wir steigen in die Luft - es geht ans Eingemachte
    Nun geht es ans Eingemachte – gespielt wurde übrigens auf einer Playstation 3. Der Controller wurde mit einem Button für die 40 mm-Kanone (R1), einen für die Raketen (R2), einen Für Zoom (L1) und dem Digital-Pad für die Zielauswahl belegt. Navigiert wird selbstverständlich mit beiden Analog-Sticks. Die Mission: Wir fliegen mit unseren Apache-Kampfhubschraubern im Verbund mit weiteren Apaches in Richtung des Dorfs. Auf dem Weg dorthin erspähen wir bald feindliche Mortar-Stellungen. Dabei wechselt die Kamera auf eine bläuliche Sicht, in der man erst nicht schießen kann (ähnlich Modern Warfare 2). Erst wenn einer der Gegner eine Waffe in der Hand hat und das Hauptquartier den Feuerbefehl gibt, sind die Waffen freigeschaltet. Dann kann man mit der Kanone und den Raketen auf die Stellung feuern. Bei den Raketentreffern fliegen sofort Leichen unrealistisch durch die Luft.

    Nach den Stellungen geht’s weiter Richtung Dorf. Wieder geht der Kampf erst los, sobald die ersten feindlichen Waffen zu sehen sind. Hauptziele sind für den Anfang ein paar Pickups und im Nachhinein allerlei Gegner auf den Dächern der Häuser. Während des Kampfes steckt der zweite Helikopter einige Treffer weg, also muss man ihn ab dann eskortieren. Auf dem Weg in die Sicherheit kamen noch zwei befestigte Mortar-Stellungen, die man aushebeln muss. Viel Action. Doch dann blendet die Mission aus.

    Die PS3-Version mit technischen Schwächen
    Die Playstation-3-Version offenbarte einige technische Schwächen. So gab es eine Menge Popups am Horizont, die Weitsicht ist gering. Die Explosionen wirken nicht zeitgemäß, sind verpixelt und zwingen die Performance in die Knie – sie ruckeln. Die Szenen aus dem Trailer wirken um Welten besser. Viele Texturen wirken detailarm, Felsen und Berge sehen aber optisch ansprechend aus. Während der Mission lief treibende Rock-Musik – man fühlte sich dabei wie in einem Rambo-Film. Während des Apache-Flugs sahen Gegner, die zu Fuß unterwegs waren, wie Pixelhaufen aus.

    Die Explosionen in Medal of Honor sind nicht zeitgemäß. Die Explosionen in Medal of Honor sind nicht zeitgemäß. Quelle: Electronic Arts Fair gesetzte Checkpoints, maue Grafik und lahme Explosionen
    Positiv aufgefallen sind die Checkpoints während der Mission. Diese waren fair gesetzt. Die Atmosphäre stimmt - für einen Action-Shooter. Ebenso konnte der Sound überzeugen. Dazu kommen ein paar Schwächen, die uns aufgefallen sind. Dazu gehören das recht langweilige Missionsdesign und die nicht mehr zeitgemäßen Explosionen und Texturen. Grafisch konnte Medal of Honor also nicht überzeugen. Zudem spielt sich das Geschehen sehr skriptbasiert ab – eine besondere KI konnte während des Hands-on-Tests praktisch nicht ausgemacht werden. Alles in Allem bleibt hier noch viel Arbeit für Electronic Arts und Danger Close Games. Medal of Honor soll am 15. Oktober für PS3, Xbox 360 und PC in den Handel kommen.

  • Medal of Honor
    Medal of Honor
    Publisher
    Electronic Arts
    Developer
    Electronic Arts
    Release
    14.10.2010
    Es gibt 1 Kommentar zum Artikel
    Von Boonhead
    Schade was ich da lese, hoffe die kriegen das noch in den Griff. Es wäre sonst echt schade, weil das Spiel wirklich…

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    • Es gibt 1 Kommentare zum Artikel

      • Von Boonhead Benutzer
        Schade was ich da lese, hoffe die kriegen das noch in den Griff. Es wäre sonst echt schade, weil das Spiel wirklich viel versprechend aussieht.
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Medal of Honor
Medal of Honor im Hands-On-Test: PS3-Version mit technischen Schwächen auf der Gamescom
Auf der Gamescom 2010 konnten wir uns in einem Hands-On-Test selbst von Medal of Honor (PS3-Version) überzeugen. Oder auch nicht. Denn: Die Gegner-KI, das Gameplay und die Grafik enttäuschten uns.
http://www.videogameszone.de/Medal-of-Honor-Spiel-14400/News/Medal-of-Honor-im-Hands-On-Test-PS3-Version-mit-technischen-Schwaechen-auf-der-Gamescom-768525/
18.08.2010
http://www.videogameszone.de/screenshots/medium/2010/07/Medal_of_Honor_Tier1.jpg
medal of honor,gamescom,ea electronic arts,vorschau
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