Medal of Honor: THQ-Chef hätte auf die Taliban im EA-Shooter verzichtet
THQ-Chef Danny Bilson hätte auf die Taliban in Medal of Honor verzichtet. Das Thema sei zu sensibel und für Betroffene zu offensiv.
Im Gespräch mit Eurogamer äußerte sich Danny Bilson, ehemaliger Electronic Arts-Executive und mittlerweile Chef von THQ, zu den Taliban in EAs Medal of Honor. Seiner Meinung nach hätte Electronic Arts auf diese verzichten sollen. Der aktuelle Bezug sei zu sensibel und für Betroffene zu offensiv. Darin würde übrigens auch der Unterschied zu Homefront oder Battlefield 2 liegen. Spieler hatten Spaß am Dice-Shooter von 2005, weil sich die fiktive Mid-East-Alliance, die Chinesen und die Amerikaner in einem Fantasie-Krieg befanden. Ein Krieg, der niemanden persönlich trifft. Des Weiteren sagte Bilson, dass es ihm nichts ausmachte, auf einer dieser Seiten zu spielen. An Taliban im Medal of Honor-Multiplayer-Modus hatte er hingegen nie Interesse.
Ähnlich sei es bei Homefront, sagte Danny Bilson gegenüber Eurogamer. Trotz aktuell brisanter Lage zwischen Süd- und Nordkorea sei das Setting des kommenden THQ-Shooters ebenso rein spekulativ. Sein Statement kam, nachdem ihm verschiedene Seiten Geschmacklosigkeit auf Basis der Entscheidung für die Koreaner in Homefront vorwarfen.
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Das ist unmöglich, Unterhaltungssoftware die reaktionsschnelles Treffen von Gegner mit Waffen erfordert, kann niemals eine Anti-Botschaft verbreiten.
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Ein richtiges Ant-Kriegspiel wünschen sich aber sicher viele Zocker.