Medal of Honor: Spielhintergrund zu heikel für Games-Tester?
Medal of Honor hat von der Fachpresse in aller Welt Wertungen im 70er-Bereich erhalten. Laut EA und DICE kam das Spiel damit zu schlecht weg.
Kürzlich gab Electronic Arts bekannt, dass Medal of Honor in den ersten Wochen nach Erscheinen bereits über 2 Millionen Mal verkauft werden konnte. Ein Erfolg -zweifelsohne. Alles Friede, Freude, Eierkuchen also als bei EA? Nein, denn in der Fachpresse kam das Reboot der altehrwürdigen Shooter-Reihe bei weitem nicht so gut an, wie es diese Zahl vermuten lassen würde. Eine Durchschnittswertung von 75% bei Metacritics.com (Playstation 3 und Xbox 360) macht aus Medal of Honor nicht unbedingt ein 'Must-Buy'.
Verantwortlich für die durchwachsenen Bewertungen ist -wenig überraschend- die mangelnde Produktqualität. Selbst EA-Vize Patrick Soderlund gestand kürzlich ein, dass Medal of Honor nicht so gut geworden ist, wie es hätte werden sollen. Schenkt man Patrick Liu von DICE Glauben, war aber nicht die Qualität alleine ausschlaggebend für so manch niedrige Wertung: Eine Rolle habe auch die Kontroverse um den Medal of Honor-Hintergrund gespielt: "Das Setting erregt die Gemüter. Und das beeinflusst das Urteilsvermögen der Leute."
Quelle: Eurogamer
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