Die Zeichen stehen auf Multiplayer.
Die Solo-Kampagne spielt man mit drei alten MoH-Helden, sie verliert jedoch recht schnell ihren Reiz.
BILD: PLAYZONE
Electronic Arts wagt sich an das heikle Ego-Shooter-Genre auf der PSP heran und macht seine Sache überraschend gut. In der Solo-Kampagne erledigen Sie an verschiedenen Orten Europas diverse, sich schnell wiederholende Missionen. Zusammen mit der teilweise stark fehlerhaften KI aller NPCs wird deutlich, dass der Fokus von Heroes klar auf dem Mehrspielerpart liegt. Der Gefecht-Modus simuliert, dank 16 zuschaltbarer Bots, ein hitziges Deathmatch. Leider konnten wir den Mehrspielermodus, aus Mangel an Versionen und einer Online-struktur, off- wie online nicht testen.
Die Ausstattung klingt allerdings vielversprechend: im WLAN maximal 8 Spieler, online sogar maximal 32, 6 Spielmodi und 15 Maps. Das alles steht und fällt mit der Steuerung - und die ist unerwartet gut. Dank einer komfortablen Zielhilfe und vielen Anpassungsmöglichkeiten hat man die Ego-Ballerei nach einer gewissen Eingewöhnungszeit gut im Griff. Die Grafik des PSP-MoH ist ebenfalls sehr ordentlich: extrem flotte Ladezeiten, überwiegend flüssige Darstellung - lediglich der starke Nachzieheffekt nervt.
