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  • Max Payne 2

    Viele Details der Umgebung, wie Glasscheiben und das Mobiliar, werden bei den Ballereien in Mitleidenschaft gezogen. Viele Details der Umgebung, wie Glasscheiben und das Mobiliar, werden bei den Ballereien in Mitleidenschaft gezogen. Nein. Ganz klipp und klar steht diese Antwort nicht erst dann fest, wenn der Abspann über den Bildschirm flimmert. Doch der Reihe nach. Letzten Monat lieferten wir Ihnen noch eine Vorschau, deren Einschätzung immerhin "Gut" lautete, ganz so katastrophal kann das Endergebnis also nicht sein. Und tatsächlich, Max Payne 2 hat auch seine positiven Seiten. Das beginnt schon bei der wirklich hervorragenden Präsentation. Düstere Comic-Zeichnungen nehmen im Zusammenspiel mit dramatisch-tragischer Musik sofort gefangen. Professionelle Sprecher erzählen eine traurige, herzzerreißende, böse, aber auch immer wieder augenzwinkernde Geschichte voller Gewalt, Intrigen und wahrer Liebe. Sichtlich von Filmen inspiriert, gelingt es den Machern, in Zwischensequenzen enorme Spannung aufzubauen und Charaktere zu entwickeln, die mehr als nur Pappaufsteller sind. Diese Leistung verdient großes Lob. Max Payne ist nicht einfach nur ein New Yorker Cop, der die Straßen sauber hält und in den Pausen Donuts in sich reinstopft, er ist ein gebrochener Mann, der seine Familie verloren hat. Seine Frau und sein Kind wurden brutal ermordet und selbst sein darauf folgender Rachefeldzug hat seine Seele nicht zur Ruhe kommen lassen. Er quittierte seinerzeit den Dienst bei der DEA und wechselte wieder zur Polizei von New York. Doch die Vergangenheit holt ihn ein. Erneut verschwören sich mächtige Individuen und trachten Max nach dem Leben. Und plötzlich taucht auch noch die mysteriöse Auftragskillerin Mona Sax auf, zu der sich Max sofort hingezogen fühlt. Dabei sollte sie doch eigentlich tot sein.

    Willkommen zu Hause
    Wie gewohnt schaut man Max fortan über die breiten Schultern und ballert einfach jeden über den Haufen, der auch nur ansatzweise nach Gefahr aussieht. Die Umgebungen variieren stark, werden gelegentlich aber mehrmals aufgesucht. Strikt linear rennt Max durch versiffte Hinterhöfe, gähnend leere Tiefgaragen und windige Rohbauten. Dabei steuert sich der Protagonist wie in einem handelsüblichen Ego-Shooter. Mit dem linken Stick bestimmt man die Laufrichtung, der rechte Stick dient zum Umschauen. Die rechten Schultertasten bedienen primäres und sekundäres Feuer und dank zahlreicher Schießprügel ist auch wirklich für jeden Geschmack etwas dabei. Halbautomatische Pistolen, Schrotflinten, Sturmgewehre und das obligatorische Scharfschützengewehr für einzelne Gegner, Molotowcocktails oder Granaten erledigen gleich ganze Gruppen von fiesen Gesellen. Die linken Schulterbuttons sind für die Bullet Time reserviert. Dieses spielentscheidende Feature hat das Spiel überhaupt erst berühmt werden lassen und macht es so besonders. Auf Knopfdruck verlangsamt Max die Zeit, kann aber selbst immer noch genauso schnell zielen. Ein unschätzbarer Vorteil im Kampf mit schnell agierenden Gegnern. Doch Zeit ist kostbar, das wissen nicht nur persische Prinzen. Eine kleine Sanduhr zeigt an, wie viel Zeit noch zur Verfügung steht. Ist sie aufgebraucht, laufen alle Gefechte in Echtzeit ab - ohne Chance auf eine Zeitlupe. Das macht aber fast gar nichts, denn die Bullet Time lädt sich neuerdings von selbst wieder auf. Hat man seinen "Sand" verschossen, stellt man sich einfach in die nächstbeste Ecke, wartet kurz und geht dann wieder auf Verbrecherjagd. Das erinnert uns zwar ein wenig an die Selbstheilungskünste eines gewissen Mark Hammond aus Sonys etwas verunglückter Gangster-Posse The Getaway, macht sich aber nicht so stark bemerkbar und ist nur sehr selten überhaupt notwendig. Denn nach wie vor erhält man auch von niedergestreckten Gegnern wieder Zeit dazu. Ebenfalls neu ist die Beeinflussung der Intensität der Bullet Time. Je mehr Gegner man im Zeitlupen-Modus hintereinander auf die Matte schickt, umso langsamer wird das Geschehen um Max. Im Prinzip handelt es sich hierbei aber um ein simples Kombo-System. Wem die Bullet Time gerade zu kostbar ist, der darf sich auch einfach nur stylisch feuernd quer durch den Raum werfen. Dabei wird die Zeit ebenfalls verlangsamt, aber kein Sand verbraucht. Damit diese cool inszenierten - aber simplen - Ballereien nicht zu langweilig werden, dürfen gelegentlich die Rollen getauscht werden. In der Gestalt von Mona Sax beschützt man Max per Scharfschützengewehr, ballert sich ansonsten aber spielerisch identisch durch verwinkelte Levels.

  • Max Payne 2: The Fall of Max Payne
    Max Payne 2: The Fall of Max Payne
    Publisher
    Take-Two Interactive
    Developer
    Remedy Entertainment
    Release
    17.10.2003

    Aktuelle Action-Spiele Releases

    Cover Packshot von I Expect You To Die Release: I Expect You To Die
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Max Payne 2
Max Payne 2
http://www.videogameszone.de/Max-Payne-2-The-Fall-of-Max-Payne-Spiel-14293/Tests/Max-Payne-2-269340/
14.01.2004
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