Mass Effect 3 (X360)

Release:
08.03.2012
Genre:
Rollenspiel
Publisher:
Electronic Arts

Mass Effect 3 im Test für PS3 und Xbox 360: Erstklassiges Action-Rollenspiel - Ab heute im Handel

08.03.2012 13:15 Uhr
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Neu
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Mass Effect 3 für PS3 und Xbox 360 im Test: In Mass Effect 3 schlüpfen wir ein letztes Mal in die Rolle von Commander Shepard und nehmen es mit den übermächtigen Reaper auf. Vorhang auf für das actionreichste und beste Kapitel der grandiosen Sci-Fi-Reihe von Bioware! In unserem ausführlichen Mass Effect 3-Test lest ihr, was das Rollenspiel so besonders macht.


Mass Effect 3 im Test: Das actionreichste und beste Kapitel von Biowares Sci-Fi-Reihe. Mass Effect 3 im Test: Das actionreichste und beste Kapitel von Biowares Sci-Fi-Reihe. [Quelle: Videogameszone.de] Mass Effect 3 im Test für PS3 und Xbox 360: Die von Bioware entwickelte Rollenspiel-Reihe war von Beginn an als epische Sci-Fi-Trilogie konzipiert. Im dritten Teil sollte sie ihr fulminantes Finale finden. Wer die beiden Mass Effect 3-Vorgänger gezockt hat, weiß, was das bedeutet: Im dritten Teil der Serie fallen die Reaper über die Erde her. Sie drohen, alles Leben in der Milchstraße auszulöschen. Commander Shepard sich dem letzten Einsatz an und versucht, so viele Alienvölker und Fraktionen wie mögliche zusammenzutrommeln.

Nur mit vereinten Kräften könnte man sich vielleicht gegen die übermächtigen Reaper stellen. Das rund 35-ständige Abenteuer beginnt. Was folgt, ist episch: bildgewaltige Schlachtenimmt n, knifflige Entscheidungen und ergreifende Momenten. Zwar wird der dritte Teil spielerisch keinen Mass Effect-Hasser mehr überzeugen, doch wer ein großes Spiel mit viel Krawall und einer Extraportion Herzschmerz erwartet, der bekommt genau das: ein würdiges Finale. In unserem nachfolgenden Test zu Mass Effect 3 liefern wir euch alle Stärken und Schwächen.

Keine Spoiler! Uns ist bewusst, dass Mass Effect 3 von seiner Handlung und seinen Überraschungen lebt. Darum ist dieser Artikel so spoilerfrei wie möglich, und auch die Bilder verraten keine dramatischen Wendungen oder Details. Natürlich bitten wir auch euch, keine Story-Spoiler im Kommentarbereich zu posten!

Das hat uns an Mass Effect 3 gefallen:

Packende Story
Bioware hat versprochen, die Saga zu einem würdigen Abschluss zu bringen. Das ist den Entwicklern gelungen! Bioware hat versprochen, die Saga zu einem würdigen Abschluss zu bringen. Das ist den Entwicklern gelungen! [Quelle: Videogameszone.de] Bioware hat versprochen, die Saga zu einem würdigen Abschluss zu bringen. Das ist den Entwicklern gelungen: Mass Effect 3 erzählt eine spannende und temporeiche Geschichte, in der die meisten Handlungsstränge sinnvoll zusammengeführt werden, ohne sich dabei zu sehr in Nebenhandlungen zu verlieren. Die meisten Missionen führen nun in Kriegsgebiete, stets wuchtig und mit Sinn fürs Epische inszeniert. Mass Effect 3 ist damit ein waschechtes Kriegsspiel, kein gemütlicher Weltallsimulator!
Die Dialogemenge wurde im Vergleich zu den Vorgängern etwas zurückgefahren, was aber weniger dramatisch ist, als es klingt - immerhin sind alle Völker, Technologien und Hintergründe bekannt, da muss nicht alles nochmal erklärt werden. Mass Effect 3 bietet immer noch viele Gefühlsmomente und Quests ohne Schießereien, auch wenn die Balance zwischen Rollenspiel und Shooter weiter in Richtung Action verschoben ist. Im Rahmen der dramatischen Story ergibt das aber tatsächlich Sinn.

Schön: Im Handlungsverlauf trifft man auf viele alte Bekannte. Diesmal hat Commander Shepard zwar weniger Begleiter in seinem Team als noch im zweiten Teil, doch dafür haben sie alle ihre gebührenden Momente; so bleiben uns lieb gewonnene Helden wie Garrus, Liara oder Ashley in guter Erinnerung. Gut gefällt uns auch, dass man die Citadel-Raumstation wieder etwas ausgiebiger besuchen kann, die kam im zweiten Teil nämlich zu kurz. Die futuristischen Gänge voller beschäftigter NPCs und kleiner Nebenquests bilden einen guten Kontrast zu den kampfbetonten Missionen und sorgen so für regelmäßige Verschnaufpausen.

Spannende Entscheidungen
Typisch Mass Effect: Der Spieler muss wieder viele knifflige moralische Entscheidungen treffen - was Shepard tut und sagt, das entscheidet über Leben und Tod. Diese Momente sind in spannende, stets clever geschriebene Dialoge eingeflochten, so, wie man es von der Reihe gewohnt ist.

Alle Haupt- und Nebenmissionen dienen einem praktischen Zweck: Jede Quest, jeder Einsatz, jede Entdeckung kann die Erfolgsaussichten in der Endschlacht gegen die Reaper verbessern. Das wird in einem schlichten Fortschrittsbalken dargestellt, der die Kriegsbereitschaft von Shepards Allianz symbolisiert - je weiter der Balken, desto besser die Chancen auf einen Sieg. Und das entscheidet darüber, welche Endsequenz Ihr zu sehen bekommt.

Ach ja, das Finale - keine Sorge, wir verraten es nicht! - wird unter Fans sicher noch lange und kontrovers diskutiert werden. Doch egal wie man dazu stehen mag: Mass Effect 3 schließt die Saga tatsächlich ab, Shepards Geschichte kommt also zu einem Ende.

Importierbarer Spielstand
Wer einen Spielstand aus Mass Effect 2 importiert, der erlebt viele (meist kleine) Auswirkungen aus dem Vorgängerspiel. Wer einen Spielstand aus Mass Effect 2 importiert, der erlebt viele (meist kleine) Auswirkungen aus dem Vorgängerspiel. [Quelle: Videogameszone.de] Wer einen Spielstand aus Mass Effect 2 importiert, der erlebt viele (meist kleine) Auswirkungen aus dem Vorgängerspiel. So lassen sich alte Romanzen fortsetzen und einige Charaktere reagieren in Gesprächen anders, machen nun Andeutungen und nehmen Bezug auf vergangene Geschehnisse. Für Fans der Reihe ein toller Bonus!

Wer ohne altes Savegame spielt, der wird manche Nebencharaktere aus dem zweiten Teil (insofern diese überlebt haben!) gar nicht erst antreffen, denn entscheidend für die Hauptgeschichte sind sie nicht. Hat man jedoch einen alten Spielstand übernommen, so werden diese Figuren sinnvoll in manche Quests eingebunden, zum Beispiel indem sie einen anderen Charakter kurzerhand ersetzen. Selbst die DLCs von Mass Effect 2 (die in der PS3-Fassung bereits enthalten waren) wirken sich in Details aus.

Wer also die Vorgänger kennt und seinen Spielstand überträgt, der erlebt schlichtweg das persönlichere Abenteuer. Und wer kein Savegame mehr übrig hat, der bekommt immer noch ein mitreißendes und komplettes Spiel, muss dann aber mit den Standardeinstellungen leben, die Bioware vorgibt. Außerdem fallen dann ein paar besonders coole Auftritte alter Bekannter schlichtweg weg.

Einen Spielstand zu importieren wirkt sich auch auf das Balancing aus. Als wir unseren hochgezüchteten Shepard aus Mass Effect 2 übernahmen, startete er prompt auf Level 30 inklusive dutzender Talentpunkte, die wir gleich verteilen durften. Dadurch fühlt sich Teil 3 noch mehr wie eine direkte Fortsetzung an. Damit das Spiel aber nicht zu leicht wird, passt Bioware bei importierten Helden den Schwierigkeitsgrad an - Ihr müsst dann mehr und deutlich härtere Feinde bezwingen, sodass die Herausforderung auch für Veteranen nicht völlig flöten geht.

Spielstand oder nicht, wir empfehlen, den Vorgänger gespielt zu haben (zur Info: Mass Effect 1 ist leider bis heute nicht für PS3 erschienen). Bioware betont zwar, dass der dritte Teil ideal für Neueinsteiger sei, doch da halten wir dagegen: Bei den vielen Namen, Völkern, Kulturen und Storydetails dürfte den meisten Quereinsteigern schnell der Kopf rauchen, dann bleibt nichts übrig, als sich die Infos im spieleigenen Glossar anzulesen.

02:44
Mass Effect 3 - Offizieller Launch Trailer
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08.03.2012 13:15 Uhr
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Bewertung: 0
15.03.2012 10:46 Uhr
gutes review. die ladezeiten sind bei der verkaufsversion in dem fall etwas kürzer, ne halbe minute habe ich bis jetzt noch nie warten müssen. linearität in den missionen sind meiner meinung nach in nem action-rpg normal und für mich passt das auch in mass effect, da die missionen auf befehlen basieren und…

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