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Mass Effect 3 (Xbox 360)

Release:
08.03.2012
Genre:
Rollenspiel
Publisher:
Electronic Arts

Mass Effect 3 im Hands-On-Test: So spielt sich das neue Action-Rollenspiel um Commander Shepard

03.02.2012 15:42 Uhr
|
Neu
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Während eines Hands-On-Tests bei Electronic Arts hatten wir jüngst die Möglichkeit, das Intro und zwei Missionen von Mass Effect 3 anzuspielen. Wie viel Action in Mass Effect 3 steckt und wie sich die Missionen schließlich spielen, erfahrt ihr in unserer ausführlichen Vorschau.

Bei einem Hands-On-Test konnten wir das Intro und zwei Missionen anspielen. Erfahrt in unserer Vorschau, wie sich das neue Action-Rollenspiel um Commander Shepard spielt. Bei einem Hands-On-Test konnten wir das Intro und zwei Missionen anspielen. Erfahrt in unserer Vorschau, wie sich das neue Action-Rollenspiel um Commander Shepard spielt. Bei einem Anspiel-Event hatten wir jüngst die Möglichkeit, das Intro und zwei Missionen von Mass Effect 3 (Xbox-360-Version) anzuspielen. Bevor ihr euch in das neue Abenteuer um Commander Shepard stürzen könnt, passt ihr zunächst euren Charakter je nach Belieben an. Selbstverständlich lassen sich in Mass Effect 3 auch die Einstellungen aus den Spielständen der beiden Vorgänger übernehmen. Bei unserem Hands-On-Test stand uns kein Spielstand zur Verfügung, weswegen wir kurzerhand eine weibliche, rothaarige Shepard erstellten.

In weiteren Menüs legt ihr außerdem Background, Storyverlauf und Attitüde fest. Wichtig ist auch die Wahl des Spielmodus': Action, Rollenspiel und Story stehen zur Verfügung. Egal wie ihr spielt: Der Schwierigkeitsgrad bleibt hiervon unberührt und lässt sich separat nochmals verstellen. Wie sich die einzelnen Modi spielen, verraten wir euch nachfolgend:

Action: Wer in Mass Effect schon immer die Actionsequenzen bevorzugte und lieber schoss, statt Dialoge zu führen, der sollte diesen Modus wählen. Der Fokus des Spiels wird dann auf Schusswechsel und Missionen gesetzt, die Handlung eher nebenbei in Zwischensequenzen erzählt. Man hat dadurch wenig Einfluss auf die Geschichte, denn die meisten Dialoge, bei denen man sonst selbst die Antworten aussucht, werden vom Spiel automatisch geführt.

Rollenspiel: Der Rollenspiel-Modus ist eine Art Zwischending zwischen Shooter und Point-and-Click-Story. Man bekommt Kämpfe und Story gleichzeitig geboten, das ist gut ausbalanciert und man verpasst nichts. Wir haben für diese Vorschau im Rollenspiel-Modus gespielt.

Story: Oldschool-Rollenspiel-Fans waren Actionsequenzen und Schießereien schon seit langem ein Dorn im Auge des Mass Effect-Universums, nun sind sie ihn (fast) los. Die Kämpfe sind dabei nur Nebensache, Missionen "easy going". Die Ballereien werden nicht sehr anspruchsvoll ausfallen, dafür haben geschichtsbewusste Spieler noch mehr Einfluss auf den Verlauf der Geschichte und die Möglichkeit, NPCs in Gesprächen sehr viel besser kennenzulernen.

Die Handlung – Vorsicht, Spoiler!

Shepard wird nach den Ereignissen des zweiten Teils kurzfristig vom Dienst suspendiert, allerdings behält ihn die Erden-Führung in der Nähe. Shepard wird nach den Ereignissen des zweiten Teils kurzfristig vom Dienst suspendiert, allerdings behält ihn die Erden-Führung in der Nähe. Zur Geschichte: Shepard wird nach den Ereignissen des zweiten Teils kurzfristig vom Dienst suspendiert, allerdings behält ihn die Erden-Führung in der Nähe. Als plötzlich die Kommunikation zu menschlichen Kolonien überall im All abreißt, soll eine Armee aufgebaut werden, die eine Invasion auf der Erde verhindern soll. Aber zu spät: Just als Shepard vor den Rat tritt, um zu berichten, dass Diplomatie im Kampf gegen die Reaper nicht hilft, wird auch schon die Erde angegriffen. Gigantische Schiffe schweben vom Himmel herab und zerstören die Stadt. Von der Mondbasis hört man zuvor nur eine kurze Übertragung und dann Hilfeschreie. Als Expertin im Kampf gegen die Reaper übernimmt Shepard also das Kommando über die Normandy und erhält einen Auftrag von General Anderson: Wir sollen ausfliegen und alle Verbündeten in der Galaxis zusammentrommeln. Denn nur gemeinsam hätte man eine Chance gegen diese Übermacht.

Der Angriff auf die Erde ist episch inszeniert. Alle paar Meter explodiert etwas, unser Weg wird uns mehrfach unter den Füßen weggerissen. Und hier zeigt sich auch, was Bioware gut kann: Persistente Welten zeigen und Geschichten erzählen. In einem Intro sehen wir einen kleinen Jungen, der mit einer Spielzeug-Normandy herumdüst. In den Szenen des Angriffs treffen wir den Bub wieder, sprechen kurz mit ihm. Wir bieten an ihn zu retten, aber der Kleine verweigert die Hilfe und verschwindet in einem Lüftungsschacht. "Ihr könnt mich nicht retten", sagt er, und tief in uns wünschen wir uns, es doch zu können. Schließlich, kurz bevor Shepard losfliegt, ist der Junge wieder im Bild. Er winkt, hat sich bis zu einem Flüchtlings-Sammelpunkt durchgerungen. Als er in einen kleinen Raumtransporter steigt, der ihn und andere Flüchtlinge aus der Schusslinie bringen soll, fühle ich mich wohl. "Die Stadt geht den Bach runter, aber wenigstens habe ich den Jungen retten können," denken wir, als plötzlich ein Laserstrahl aus einem der Schiffe schießt und genau den Transporter in die Luft jagt, in dem der kleine Junge eben eingestiegen ist… Es wird nicht die letzte Szene dieser Art bleiben. Selbst NPCs von der Normandy, unsere Begleiter, werden wieder draufgehen können – je nachdem ob sie überhaupt noch existieren oder nicht vielleicht schon in den ersten zwei Spielen vom Spieler getötet wurden.

So spielt sich die zweite Mission

Auf dem Mars, so ein Admiral, sollen in einem Archiv Hinweise versteckt liegen, die im Kampf von großer Bedeutung sein könnten. Auf dem Mars, so ein Admiral, sollen in einem Archiv Hinweise versteckt liegen, die im Kampf von großer Bedeutung sein könnten. Als wir auf dem Weg durchs All eine Nachricht auffangen, startet die zweite Mission – die erste beendet man, indem man die Normandy übernimmt. Auf dem Mars, so ein Admiral, sollen in einem Archiv Hinweise versteckt liegen, die im Kampf von großer Bedeutung sein könnten. Wir sollen sie finden und mitnehmen. Auf dem Mars dann die Überraschung: Nicht die Reaper sind hier eingefallen, sondern Cerberus! Der skrupellose Konzern ist wild entschlossen, die Reaper nicht zu vernichten sondern sie als Waffe einzusetzen, Shepard steht da im Weg und wird nun offen bekämpft. Zufällig treffen wir dann aber doch noch Liara T'Soni, die uns mit ihren bionischen Kräften unterstützt. Kämpfe fallen mit ihrer Hilfe recht taktisch aus, Gegner die hinter Deckung versteckt sind, kann sie kurze Zeit schweben lassen, damit man sie leichter abknallen kann.

In unserem mittleren Spielmodus machen diese Szenen richtig Spaß. Der Anfang ist zwar sehr schlauchig und eng, auf dem Mars aber gibt es immer wieder Stellen, an denen man sich frei positionieren kann und dadurch seinen eigenen Weg durchs Level finden muss. Bis auf Kleinigkeiten stellen wir aber nicht allzu viele Neuigkeiten fest. Noch immer gibt man mit dem D-Pad Befehle, kann sein Squad positionieren. Im Waffenrad finden sich auch die Fähigkeiten und Waffen der NPCs, denen man so direkt sagen soll, wo sie mit welcher Wumme hinzielen sollen. Vom Charaktersystem und Spielereigenschaften bekommen wir jedoch nicht mehr viel mit. Nach der Mission müssen wir den Controller schon wieder weglegen, erfahren nichts mehr zur Story. Nur so viel: Immer wieder werden die Entscheidungen der letzten zwei Teile zum Tragen kommen, selbst die Romanzen, auf die man sich eingelassen hat, können eine Rolle spielen. Und egal für welche Partner, für welche Freunde und für welche Opfer man sich entscheidet, die Anzahl an Enden soll zahlreich sein – Wiederspielwert ist also durchaus vorhanden.

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Sandro Odak
Schade, dass wir nur Intro, Tutorial und eine Mission von Mass Effect 3 spielen dürfen, einen richtigen Ersteindruck von all den Spielmechaniken bekommt man da nämlich nicht. Jedoch macht uns diese halbe bis dreiviertel Stunde schon ziemlich gespannt auf das, was im März kommt: Bioware macht einfach das gut, was das Studio kann. Reale Welten erschaffen und Geschichten erzählen. Das geschieht in actionreichen Missionen, epischen Zwischensequenzen, zahlreichen Dialogen und mit emotionalen Bildern – wenn mich schon der Tod eines unbedeutenden NPCs so mitnimmt, wie wird das erst, wenn ich wieder vor der Wahl stehe ein Teammitglied sterben zu lassen? Dass man nun wählen kann, ob man lieber Action- oder RPG-Spieler ist, macht Sinn, so bekommt jeder das geboten, was ihm wirklich liegt. Richtig gespannt sein können Serien-Fans auf das Ende. Davon wird es natürliche mehrere geben und wer Pech hat, den fressen die Reaper.
   
Online-Redakteur
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03.02.2012 15:42 Uhr
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Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
03.02.2012 08:54 Uhr
Klingt sehr interessant. Aber auch irgendwie seltsam. Bin mal gespannt wie sich das dann im Detail wirklich spielt... Hoffe das wird was... Aber ich glaub noch nicht dran ^^

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