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  • Mad Max: Das können andere Open-World-Spiele von Mad Max lernen!

    Autorennen finden in Mad Max unmittelbar in der Spielwelt statt - keine Selbstverständlichkeit bei Open-World-Actionspielen. Quelle: PC Games

    Mad Max ist trotz solidem Gameplay-Fundament auf Dauer ziemlich langweilig und öde. Und doch stecken ein paar richtig gute Ideen im Open-World-Actionspiel von Avalanche. Wir stellen euch drei Punkte vor, in denen Mad Max der Konkurrenz im Genre voraus ist. Hoffentlich machen sich die Entwickler anderer Spiele wie Assassin's Creed: Syndicate, Far Cry 5 oder Fallout 4 fleißig Notizen!

    Power to the Max? Ja, Mad Max hat so einige Schwächen, wir wir im PC Games-Test augedeckt haben. Aber es macht ein paar Dinge auch richtig, richtig gut. Seht her, Assassin's Creed: Syndicate, Fallout 4 & Co: Diese Mechaniken dürfen sich andere Open-World-Spiele gerne von Mad Max abgucken. Solange sie sich nicht auch den langweiligen Grind zum Vorbild nehmen ...

    #1: Keine Missionsbereiche

    Es ist das größte Paradoxon der Open-World-Spiele: In einer Welt, die ja eigentlich frei zugänglich sein sollte, weist einen das Spiel dazu an, doch bitte wieder ins eng abgesteckte Missionsgebiet zurückzukehren, um einen Abbruch des Einsatzes zu vermeiden. Wie hirnrissig ist das denn bitte? Besonders Ubisoft-Spiele wie Assassin's Creed oder Far Cry machen sich dieser Sünde schuldig, aber auch im Schläfer-Hit Mittelerde: Mordors Schatten von 2014 fielen uns derartige Begrenzungen auf. Einfach mal zwei Schritte vom Missionspfad abweichen, um eine seltene Blume zu pflücken? Nicht erlaubt! Und jetzt KEHREN SIE GEFÄLLIGST ZUM MISSIONSGEBIET ZURÜCK!!!11

    Die Spielwelt von Mad Max ist aus einem Guss und verzichtet darauf, unterschiedliche Instanzen mit unsichtbaren Grenzen anzulegen. Die Spielwelt von Mad Max ist aus einem Guss und verzichtet darauf, unterschiedliche Instanzen mit unsichtbaren Grenzen anzulegen. Quelle: PC Games Mad Max macht das ganz anders. Hier findet alles unmittelbar in der Spielwelt statt, ein Ausbüchsen aus willkürlichen Grenzen ist gar nicht möglich und entsprechend muss auch niemand ermahnt werden, zurückzukehren. Hier gibt's keine Meldung, die uns daran erinnert, dass wir jetzt gerade keinen Spaß in der offenen Spielwelt haben sollen, sondern uns doch bitteschön von den vorgefertigten Story-Dialogen beschallen lassen möchten. Wer damit beginnt, ein Lager von Gegnern zu befreien, kann mittendrin einfach aufhören und mit Max' Magnum Opus abdüsen - wenn er später zurückkommt, findet er das Lager im selben Zustand wieder.

    09:20
    Mad Max im Testvideo: Mit angezogener Handbremse

    #2: Rennen direkt in der Spielwelt

    Dieser echte Open-World-Ansatz erstreckt sich auch auf die optionalen Wettrennen. Wo andere Spiele uns beim Anfahren des entsprechenden Icons auf eine abgesteckte Rennstrecke setzen oder für die Dauer des Wettbewerbs eine separate Instanz der Spielwelt inklusive drohender "Kehre zurück auf die Strecke!"-Warnungen erstellen würde, legt Mad Max einfach Start- und Zielpunkt in der bekannten, gewöhnlichen Wüstenregion fest. Die Entwickler arbeiten ohne Tricks und doppelten Boden, was das Ganze umso spannender, glaubwürdiger und spaßiger macht.

    Denn in Mad Max können wir während eines Rennens auch was anderes machen, etwa unterwegs einen Scharfschützen-Turm einreißen, der zufällig neben der Rennstrecke liegt. Oder wir können einfach wegfahren und darauf warten, dass der Renn-Timer abläuf - ohne dass uns das Spiel sofort mit einer "GAME OVER"-Meldung ins Gesicht schlägt und das Rennen neu startet.
    DAS ist wahre Freiheit, DAS ist Open-World entsprechend der eigentlichen Definition. Gewitterstürme können überraschend zu jeder Zeit auftreten und fordern schnelle Reaktionen vom Spieler. Gewitterstürme können überraschend zu jeder Zeit auftreten und fordern schnelle Reaktionen vom Spieler. Quelle: PC Games

    #3: Zufällig auftretende Stürme

    Zu einer offenen Spielwelt gehört nämlich - zumindest unserem Verständnis nach - auch immer das Unvorhergesehene. Genau wie in der Realität muss es Ereignisse geben, die sich nicht so einfach vorhersehen lassen - schon gar nicht anhand eines Icons auf der Weltkarte. Die Stürme in Mad Max fallen in diese Kategorie, können sie doch jederzeit über die Spielwelt hereinbrechen: während eines Rennens, in einer Hauptmission, beim Angriff auf ein feindliches Lager. Die Überraschung ist eine angenehme, reißt sie einen doch aus dem Trott des Icon-Farmens in Mad Max heraus.

    Noch dazu locken Stürme mit Belohnungen in Form von Beutekisten. Der Spieler muss auf die Schnelle abwägen, ob er das Gewitter lieber an einem sicheren Ort abwartet oder sehenden Auges in den Orkan fährt, um dort nach wertvollem Schrott Ausschau zu halten. Das ist mehr spontane Entscheidungsfreiheit, als viele Open-World-Spiele bieten. Denn meist geht es doch nur darum, welches Map-Symbol wir als erstes ansteuern.

    Fazit: Ein guter Ansatz

    Alle drei Punkte führen dazu, dass sich das Erkunden der Mad Max-Spielwelt organisch anfühlt und man beim sorgenfreien Cruisen durch die Weiten aus Sand nicht ständig an die Künstlichkeit der Landschaft erinnert wird. Missionen und Nebenbeschäftigungen, die sich natürlich in den Open-World-Alltag einfügen und die Möglichkeit offen lassen, dass der wankelmütige Spieler die derzeitige Tätigkeit aufgibt und woanders hinfährt, sind die Stärken von Mad Max. Mehr zu den Schwächen des Actionspiels lest ihr in unserem Mad Max-Test. Hoffentlich ziehen kommende Open-World-Spiele wie Fallout 4 oder Assassin's Creed: Syndicate ihre Lehren aus beidem.

    04:02
    Mad Max Video-Special: So viel Film steckt im Spiel
  • Mad Max
    Mad Max
    Publisher
    Warner Bros. Studios (US)
    Developer
    Avalanche Software, LLC (US)
    Release
    01.09.2015

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Mad Max
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http://www.videogameszone.de/Mad-Max-Spiel-13115/News/Das-koennen-andere-Open-World-Spiele-von-Mad-Max-lernen-1170074/
08.09.2015
http://www.videogameszone.de/screenshots/medium/2015/09/Mad_Max_Special_02-pc-games_b2teaser_169.jpg
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