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  • Lost Planet 3 im Test: Kein Aufstieg in die Top-Liga

    Nach einem Ausflug in die Tropen kehrt die Serie in die eisige Tundra zurück. Wir haben uns etwas warmes angezogen und mit Jim Peyton den mysteriösen Planeten EDN III erkundet. In unserem Test zu Lost Planet 3 erfahrt ihr, ob die Entwickler nach dem enttäuschenden zweiten Teil der Shooter-Reihe wieder Boden gutmachen konnten.

    Lost Planet 3 im Test: Nachdem Lost Planet seinerzeit mit interessanten Ideen auftrumpfte, enttäuschte der zweite Teil einen Großteil der Kritiker. Wenig Innovation, mäßig umgesetztes Gameplay und eine Story, die flacher nicht sein könnte. Capcom hat sich der Kritik angenommen und das Spiel von einem amerikanischen Studio entwickeln lassen. Die Frage ist: War das eine gute Idee?

    Zurück im Eis

    Schon auf den ersten Blick entsteht der Eindruck, dass die Serie wieder auf den richtigen Kurs gebracht worden ist: Wir sind wieder in bitterkalten und lebensfeindlichen Gefilden! Der Planet nennt sich EDN III und beherbergt die seltene Thermal-Energie (genannt T-Energie), mit der die Energiekrise auf der Erde überwunden werden soll. Das macht sich der Protagonist Jim Peyton zunutze und verdient sich als Söldner sein Geld, um seine Frau und sein Kind auf der Erde versorgen zu können. In seinem eigenen Mech ist er im Auftrag von Nevec unterwegs – dem Konzern, der den wertvollen Energieträger entdeckt hat.

    Aus der Third-Person-Ansicht erforscht ihr eine Welt, die aus verschiedenen Arealen besteht, die durch Schlauchwege verbunden sind und im Laufe des Spiels freigeschaltet werden. Zu euren Aufgaben auf dem Planeten gehört unter anderem das Entleeren von Pumpstationen, der Wiederaufbau von maroden Einrichtungen und der Kampf gegen etliche Krabbelviecher in allen möglichen Größen. Das ist auch eine der Stärken der Serie, zumal Kämpfe gegen gigantische Arachniden mit Energiekanonen im Genre nicht alltäglich sind.

    Die Schwachstellen der Gegner sind an orange und rötlich leuchtenden Stellen erkennbar. Meist sind diese sofort ersichtlich, manchmal müsst ihr ein wenig suchen oder sie freilegen. Dabei ist der Mech oftmals hilfreich. Bewaffnet ist die riesige Maschine mit einem Greifarm, ei-nem Bohrer und später auch einem Schweißbrenner. Zu Beginn ist jedoch Vorsicht geboten, denn der Mech verkraftet wenig und muss erst aufgerüstet werden. Nimmt das Gefährt zu viel Schaden, wird der Protagonist aus dem Cockpit geschleudert und steht dem Feind zu Fuß gegenüber, bis der Mech sich wieder selbst repariert hat.

    Schema F

    Lost Planet 3 im Test. Lost Planet 3 im Test. Quelle: PC Games Die Kämpfe sind zwar eine Zeitlang spannend, aber die Gegnerwellen wiederholen sich schnell. Ebenso nervtötend sind die Verteidigungsmissionen, die immer gleich ablaufen. Einige Bosse werden später als Kanonenfutter in die Welt gesetzt oder ihr habt ganz einfach weitere Kämpfe gegen ein und denselben Käfer- Boss und zwar in derselben Umgebung mit gleicher Schwierigkeit wie zuvor. Die wenigen einzigartigen Endgegner sind kein bisschen fesselnder, denn das Angriffsschema ist schnell verstanden und der Kampf dann nicht mehr spannend.

    Besonders die simple Ausweichrolle vereinfacht alle Gefechte. Das Zeitfenster, in dem ihr ausweichen könnt, ist riesig, und selbst wenn ihr die Rolle spät einsetzt und der Gegner euch offensichtlich getroffen hat, bleibt ihr unbeschadet, was leider beim Spieler für den ein oder anderen unfreiwilligen Lacher sorgt. Die generelle Spielgeschwindigkeit ist ganz klar Dead Space nachempfunden. Lost Planet 3 ist deutlich weniger auf Action ausgelegt und gemächlicher als seine Vorgänger. Es gibt einige Passagen, in denen ihr euch durch vorwiegend dunkle Gebiete kämpft.

    Diese sind zwar stimmungsvoller gestaltet als das restliche Spiel, aber die Entwickler sind in zwei recht große Fettnäpfchen getreten. Selbst Fans von 80er-Jahre-Horrorfilmen werden nach der hundertsten Wiederholung der eingesetzten Soundschleife mit dem Gedanken spielen, die Musik auszuschalten. Hinzu kommen die nicht durchdachten Quick-Time-Events. Ihr müsst wild auf eine Taste hämmern, um Facehuggerähnliche Monster loszuwerden. Andere Gegner erfordern das präzise Zielen und Zustechen mit dem Messer an bestimmten Stellen. Trefft ihr nicht drei Mal in Folge, gibt's eins auf die Mütze und ihr müsst noch mal ran. Erschwert wird das Ganze auch noch durch die unsaubere technische Umsetzung der effektreichen Gefechte.

    30 FPS? Schön wär's

    Vor allem präzise Handlungen wie der eben erwähnte Nahkampf oder genaues Zielen mit Waffen werden oft zur Geduldsprobe, wenn die Bildwiederholrate innerhalb weniger Augenblicke um knapp zweistellige Werte schwankt. Die Optik rechtfertigt solche Unterschiede auch nicht, denn von einem schönen Spiel kann man kaum sprechen. Zwar vermittelt das Game den Eindruck einer menschenleeren Tundra gut, aber nachladende Texturen beeinträchtigen das Bild stark.

    Um das Spiel abzurunden, hätte ein einfaches Straffen des Spielablaufs genügt. Schon in der Mitte der Handlung denkt man, das Spielende wäre schon fast erreicht. Dann stören aber unnötige und teils absurde Wendungen, die Lost Planet 3 auf bis zu 16 Stunden breittreten. Hätte Spark Unlimited die Spielzeit ein wenig komprimiert und die nicht enden wollenden Gegnerwellen ein wenig reduziert, wären einige Fehler sicherlich nicht so stark aufgefallen.


    Lost Planet 3 (PS3)

    Spielspaß
    64 %
    Grafik
    -
    Sound
    -
    Multiplayer
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Mechs machen immer Laune
    Ausgefallenes Gegner-Design
    Schwache Vertonung
    Nervige Quick-Time-Events
    Ideenlose Story
    Sehr langatmig

    02:24
    Lost Planet 3: Die Auswirkungen extremer Kälte auf den menschlichen Körper
    Spielecover zu Lost Planet 3
    Lost Planet 3
  • Lost Planet 3
    Lost Planet 3
    Publisher
    Capcom
    Developer
    Spark Unlimited
    Release
    27.09.2013
    Es gibt 7 Kommentare zum Artikel
    Von SzedlakFanClub
    Die Serie ist echt von Teil zu Teil schlechter geworden ! Teil. 1 war super, Teil 2 war so lala & Teil 3...Naaaaja :/
    Von ThreeSix187
    Der erste Teil wahr immer noch am Besten. Mit dieser Pseudocoolen englischen Vertonung und den ganzen V. I.s und der…
    Von ekn-magic
    wusste gar net dass nen lost planet 3 entwickelt worden is.egal bauch eh keiner

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Lost Planet 3
Lost Planet 3 im Test: Kein Aufstieg in die Top-Liga
Nach einem Ausflug in die Tropen kehrt die Serie in die eisige Tundra zurück. Wir haben uns etwas warmes angezogen und mit Jim Peyton den mysteriösen Planeten EDN III erkundet. In unserem Test zu Lost Planet 3 erfahrt ihr, ob die Entwickler nach dem enttäuschenden zweiten Teil der Shooter-Reihe wieder Boden gutmachen konnten.
http://www.videogameszone.de/Lost-Planet-3-Spiel-12681/Tests/Lost-Planet-3-im-Test-Kein-Aufstieg-in-die-Top-Liga-1085332/
27.08.2013
http://www.videogameszone.de/screenshots/medium/2013/08/lost_planet_3_test_0001-pc-games.jpg
lost planet 3,shooter,capcom
tests