Was taugt das erste Rollenspiel mit Online-Unterstützung?
Das Kampfgeschehen findet komplett auf dem unteren Bildschirm statt.
Knapp ein Jahr nach Erscheinen des DS suchen die Rollenspieler abseits von Mario & Luigi: Partners in Time immer noch verzweifelt nach geeigneten Herausforderungen. Das soll sich jetzt ändern, denn mit Lost Magic hat Ubisoft ein vielversprechendes Fantasy-Süppchen zusammengekocht: Eine mystische Story um den kleinen Isaac, das Runen-Kampfsystem mit Touchscreen-Unterstützung und der Wi-Fi-Modus klingen schmackhaft. Wir haben gekostet!
Erlesene Zutaten?
Der Basisfond besteht aus einer leicht verträglichen Geschichte um sieben Zauberstäbe, die das Gleichgewicht der Erde symbolisieren, das aus der Balance gerät - nur der Junge Isaac ist die letzte Hoffnung und zieht in den Kampf. Auf einer Übersichtskarte wählt ihr verschiedene Schauplätze aus und schlagt euch mit Ghouls und anderen Monstern herum. Dazu nutzt ihr euren Stylus und den Touchscreen sowie magische Runen des Windes, Feuers oder Lichts.
Mit dem L-Button aktiviert ihr den Magiebildschirm und zeichnet nun Runen, um Feinde zu attackieren. Auch online kämpft ihr gegen Monsterhorden und deren Anführer, ein Coop-Online-Modus fehlt. Leider schmeckt der Mix dank vieler Designfehler nicht besonders. Sehr frustrierend: Zeichnet ihr Runen, attackieren euch die gegnerischen Monster weiter und ihr sterbt schnell den Heldentod. Zusätzlich entsteht dank undurchdachter Steuerung rasch Hektik auf dem Bildschirm, während die Story todlangweilig wirkt!
