RÜCKSCHRITT Grafisch machten die hübschen Stadien des ersten Teils mehr her.
Das erste Liberogrande ging im Fußball-Bereich neue Wege: Anstatt je nach Situation zwischen den einzelnen Spielern einer Mannschaft zu wechseln, steuerte man bei Namcos Neuinterpretation des Genres aus der 3rd-Person-Perspektive einen einzelnen Spieler und forderte die Kollegen nur indirekt zu Pässen oder Torschüssen auf. Beim Nachfolger können Sie sich nun sogar auf die Kontrolle des Torwarts beschränken. Zudem gibt es jetzt auch einen Spieler-Editor. Die Grafik kommt allerdings nicht an die hübschen Stadien des ersten Teils heran und der Sound ist immer noch ziemlich schwach. Verglichen mit normalen Fußballspielen ist das Gameplay relativ simpel und die Computerspieler - sowohl die gegnerischen als auch Ihre Mitspieler - sind leider nicht sehr helle. Schade, denn die Idee an sich ist nach wie vor interessant. So bleibt vor allem der Splitscreen-Modus erwähnenswert - im Team mit einem weiteren menschlichen Spieler macht das Spiel am meisten Spaß.
