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Lenovo

Lenovo präsentiert Kinect-Klon eBox

27.08.2010 16:46 Uhr
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Eine Konsole aus China? Meist nur billige Kopien! Der Begriff der "Kopie" mag auch im Falle der eBox von Lenovo zutreffend sein, "billig" hingegen ist sie nicht.

Konzeptzeichnung der Lenovo eBox (mit -vermutlich- optionalem Gamepad) Konzeptzeichnung der Lenovo eBox (mit -vermutlich- optionalem Gamepad) Einen Namen machte sich Lenovo im Westen vor Jahren erstmals durch die Übernahme von IBMs einst ruhmreicher PC-Sparte inklusive bekannter Marken wie Thinkpad etc. Nun macht sich der milliardenschwere IT-Konzern daran, auch den Spielkonsolen-Markt aufzumischen. Gemeinsam mit seinem wichtigsten Anteilseigner Legend Holdings gründeten die Chinesen nun die Beijing eedoo Technology Ltd. Erstes und wichtigstes Projekt: Entwicklung einer neuen Spielkonsole, genannt eBox. Der dahinter stehende Plan scheint klar: Auf längere Sicht Nintendo, Sony und Microsoft das Wasser abgraben - zumindest auf dem Heimatmarkt China.

Konzeptionell erinnert die eBox dabei an das Kinect-System für Microsofts Xbox 360, woraus eedoo allerdings auch keinerlei Hehl macht: "Wir sind die zweite Firma weltweit, die eine Controller-lose Konsole herstellt - schneller war nur Microsoft." Erscheinen soll die eBox voraussichtlich im 1. Quartal des kommenden Jahres. Preislich, und auch das spricht gegen einen technischen Totalausfall, soll die eBox zwischen Wii und Xbox 360 liegen. Grafisch sollte man nicht allzu viel erwarten, da Lenovo explizit Familien und Casual-Gamer im Auge hat. Ob auch ein Produktstart im Westen angedacht ist, gab Lenovo noch nicht bekannt.

Quelle: China Daily

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27.08.2010 16:46 Uhr
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