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  • Left 4 Dead

    Wetzt die Messer und ladet die Pumpgun nach, denn die Zombie-Jagdsaison wird schon bald eröffnet!

    Survival-Horror-Fans im Besitz einer Xbox 360 haben mehrere Gründe, sich auf die nächsten Wochen und Monate zu freuen. Mit Konamis Silent Hill: Homecoming, Dead Space von Electronic Arts und nicht zuletzt Capcoms Resident Evil 5 haben drei Hersteller extrem vielversprechende Titel in der Mache. Aber da wäre noch etwas: Left 4 Dead, die Spielepremiere von Valve South, einer neuen Abteilung des renommierten Entwicklerstudios Valve (Half-Life, Counter-Strike). Doch keine Bange, Left 4 Dead wird nicht von blutigen Anfängern programmiert. Ganz im Gegenteil, Valve South firmierte bis vor Kurzem unter dem Namen Turtle Rock Studios und gehört seit Anfang dieses Jahres ganz offiziell zu Valve. In den letzten Jahren arbeitete das Studio bereits entscheidend an der Counter-Strike-Serie mit. Daher ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass Left 4 Dead im Gegensatz zu den meisten Survival-Horror-Spielen in der Ego-Perspektive stattfindet.

    DIE FANTASTISCHEN VIER
    Außerdem ist Left 4 Dead nicht als Einzelspieler-Erfahrung gedacht, sondern vielmehr als kooperativer Multiplayer-Shooter. Bis zu vier Spieler dürfen online über Xbox Live oder im Netzwerk via System Link miteinander in den Kampf gegen eine Armee von Zombies ziehen. Sogar einen Splitscreen-Modus für das gemeinsame Zocken an nur einer Konsole wird es geben. Doch keine Bange, auch alleine dürft ihr euch auf Zombie-Jagd begeben. Allerdings tatsächlich immer nur in einem Team aus vier Personen. Habt ihr allerdings keine drei weiteren Mitspieler zur Hand, die euch unterstützen könnten, dann übernehmen eben drei von der Konsole gesteuerte Bots deren Rolle.
    Auch Left 4 Dead setzt wie viele Zombie-Filme auf eine garantiert oscarreife Handlung. In den meisten Zombie-Streifen bricht ein Virus aus und infiziert fast alle Menschen, die fortan als Untote umherwanken und weitere Erdenbürger anstecken, indem sie ihnen in den Hintern beißen oder das Gehirn wegfressen. Tja, und in Left 4 Dead wird die Rahmenhandlung wohl mindestens genauso einfallsreich sein, allerdings hüllen sich die Macher noch in Schweigen. Fest steht aber, dass eine Zombie-Apokalypse ausgebrochen ist und ihr euch in den Nachwehen dieses Infernos befindet. In vier verschiedenen Szenarien, die in ländlichen und städtischen Umgebungen angesiedelt sind und an diverse Zombie-Filme wie Dawn of the Dead oder 28 Days later erinnern, kämpft ihr dann ums nackte Überleben. In jedem dieser Szenarien hat das Team eine bestimmte Aufgabe, zudem besteht jedes Szenario aus fünf riesigen Maps. Insgesamt dürft ihr euch an 20 Maps versuchen.

    DER REGISSEUR
    Die größte Besonderheit an Left 4 Dead: Das Spiel läuft niemals gleich ab, ganz gleich, wie oft ihr es durchspielt. Dafür verantwortlich zeichnet eine brandneue Technik namens A. I. Director (Artificial Intelligence Director), was übersetzt so viel wie KI-Regisseur (Regisseur für Künstliche Intelligenz) bedeutet. Diese Technik ist so zu verstehen, dass im Hintergrund quasi ein unsichtbarer Regisseur das Spielgeschehen beobachtet. Und je nachdem, wie ein Quartett in einem Spiel abschneidet, passt der A. I. Director den Ablauf an. Im Klartext: Schlagt ihr euch sehr gut und fegt ihr wie Derwische durch die Zombie-Horden, ohne den Löffel abzugeben, wird euch der A. I. Director immer weitere Zombie-Massen auf den Hals hetzen und auch weniger Waffen, Munition und Medi-Kits in den Arealen verteilen. Habt ihr hingegen zwei Anfänger an eurer Seite, die beispielsweise mit dem Xbox-360-Controller noch nicht so vertraut sind und daher häufig ins Gras beißen, wird der KI-Regisseur auch das bemerken und zum richtigen Zeitpunkt das Tempo aus dem Spiel nehmen, weniger blutrünstige Zombies auf den Schirm zaubern und überlebensnotwendige Gegenstände auftauchen lassen. Dieses Konzept kann sogar so weit führen, dass ihr nicht mal das optimale Ende in jedem Szenario zu sehen bekommt. Denn wenn ihr wie ein Häuflein Elend zum alles entscheidenden Kampf gegen den letzten Endgegner antrottet, weil ihr vorher unzählige Male von den Zombies verspeist worden seid, dürft ihr nicht mit einem furiosen Finale mit unzähligen Explosionen rechnen. Somit belohnt euch der unsichtbare Regisseur im Hintergrund nur mit der ultimativen Schlusssequenz, wenn ihr das Spiel auch wirklich draufhabt. Dieses Spielmerkmal klingt vielversprechend und könnte gerade in Koop-Spielen richtungsweisend werden.

    MEIN BOSS IST EIN ZOMBIE
    Noch dazu entscheidet die KI des Spiels sogar, welche Zombies sich euch in den Weg stellen. Die altbekannten Standardmodelle, die langsam vor sich hinschlurfen und grunzen, erwarten euch in Left 4 Dead ohnehin nicht. Vielmehr benutzen die Untoten offensichtlich dieselben Mittelchen wie jamaikanische Sprinter und bewegen sich deswegen mit raketenähnlicher Geschwindigkeit auf euch zu. Gut, dies mag traditionsbewussten Fans von Zombie-Filmen sauer aufstoßen, denn schließlich gelten in Kreisen selbst ernannter Zombie-Experten rennende Exemplare als absolutes Tabu. Aber sind wir doch mal ehrlich, das Spielkonzept würde ganz einfach keinen Spaß machen, wenn sich die Zombies im Zeitlupentempo auf ein Team aus vier Spielern zubewegen würden. Damit euch die Action aber sogar noch mehr abverlangt, packen die Entwickler mit den Witches, Boomers, Hunters und Tanks obendrein noch vier verschiedene Boss-Zombies ins Spiel. Witches stecken viel ein, allerdings könnt ihr euch auch um diese herum schleichen, wenn ihr leise seid. Der Tank ist sehr kräftig, aber nicht gerade beweglich. Sehr langsam bewegen sich auch die fettleibigen Boomer, die sich aber selbst in die Luft sprengen und euch mit in den Tod reißen können. Besonders gefährlich sind die Hunters, die sich euch mit weiten Sprüngen in Sekundenbruchteilen nähern.
    Teamwork ist in Left 4 Dead daher von elementarer Bedeutung. Wer einen unnötigen Alleingang wagt, rennt den Zombie-Horden ins offene Messer. Ihr müsst euch daher stets mit euren Kameraden absprechen und beispielsweise Deckung geben. Werdet ihr dennoch verletzt, könnt ihr euren Kameraden noch Feuerschutz geben. Zudem müsst ihr warten, bis euch einer der Begleiter heilt.

    HUNGER AUF GEHIRN?
    Allerdings dürft ihr in Left 4 Dead aber nicht nur gemeinsam gegen von der Konsole gesteuerte Zombies stark sein. Es geht auch in rasanten Mehrspielermodi zur Sache, in denen ihr gegen­einander spielt. Da wäre in erster Linie der Versus-Modus zu erwähnen. In diesem tretet ihr entweder als Überlebender der Zombie-Katastrophe oder als infizierter Menschenfresser an. Auf jeder Map werden zwei Runden gespielt, einmal dürft ihr als Mensch, einmal als Monster euren Gegnern an den Kragen. Das Ziel in jeder Runde lautet für die Überlebenden, auf der Map so weit wie möglich zu kommen. Die Zombies müssen hingegen dafür sorgen, dass die Überlebenden möglichst schnell den Löffel abgeben. Kommen die Überlebenden in beiden Runden ins Ziel, entscheidet die Konsole über den Sieg und analysiert dabei, wie lang beide Parteien dafür gebraucht haben, wie häufig jeder Charakter gestorben ist, wie viele Medi-Kits benutzt wurden oder sogar wie viel Munition verbraucht wurde.
    Wenn man sich die Grafik von Left 4 Dead ansieht, dann wird schnell klar, dass die Macher damit keinen Preis für die Grafikreferenz auf der Xbox 360 gewinnen möchten. Die Charaktermodelle und Zombies könnten detailreicher aussehen und schönere Umgebungstexturen haben wir ebenfalls schon gesehen. Am allerwichtigsten ist den Entwicklern jedoch, dass das Geschehen auf dem Bildschirm zu jeder Zeit mit konstanten 30 Bildern pro Sekunde abläuft und die Bildrate nicht einbricht. Denn Ruckler sind Gift für jeden Ego-Shooter. Dafür scheint die Soundkulisse prächtig zu werden. Schon jetzt dringen markerschütternde Schreie der Opfer und gurgelnde Schmatzgeräusche der Zombies durch die Videos auf diversen Websites.

  • Left 4 Dead
    Left 4 Dead
    Publisher
    Electronic Arts
    Developer
    Valve Software
    Release
    19.11.2009

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