Kill Bin Laden: Regisseurin Bigelow denkt über Änderungen nach
Nimmt sich Hollywood nun Kathryn Bigelows Kill Bin Laden an? Ganz unwahrscheinlich erscheint diese Option nicht .
Osama Bin Laden, Gründer und bis zuletzt Gesicht der Terrororganisation Al-Kaida, ist tot. Das teilte US-Präsident Barack Obama der Weltöffentlichkeit gestern via Fernsehansprache mit, nachdem bereits kurz zuvor entsprechende Gerüchte die Runde gemacht hatten. Überrascht von diesem plötzlichen und nicht mehr unbedingt zu erwartenden Ende der jahrelangen Hatz auf den saudischen Terrorfürsten wurde offenbar auch Kathry Bigelow, Regisseurin des von der Kritik gefeierten Kriegsdramas The Hurt Locker. Nicht anders dürfte es nämlich zu erklären sein, dass ebenfalls just am gestrigen 2. Mai neue Einzelheiten zu ihrem neuesten Filmprojekt mit dem Arbeitstitel Kill Bin Laden durchsickerten.
Allerdings, so vermutet zumindest die berichtende Webseite Deadline.com, dürften Bigelow und ihr kongenialer Partner Mark Boal (ebenfalls The Hurt Locker) das Drehbuch zu Kill Bin Laden nach den jüngsten Ereignissen wohl nochmals einer Überarbeitung unterziehen: Der Film sollte nämlich von einer der zahlreichen früheren, bekanntlich aber gescheiterten Suchaktionen nach dem Islamistenführer im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet handeln. Sollte es tatsächlich zu einer Plotänderung kommen, könnte Kill Bin Laden sogar ein Fall für die Hollywood-Majors werden. Bislang lief das Projekt nämlich unter dem Label Independent, angeblich finanziert lediglich von Megan Ellison, der Tochter von Oracle-Gründer Larry Ellison.
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