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Killzone: Liberation (PSP)

Release:
08.11.2006
Genre:
Action
Publisher:
Sony Computer Entertainment

Killzone: Liberation

24.09.2006 15:00 Uhr
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Endzeit-Krieg in der Hosentasche. Guerilla Games' neues Projekt bringt die PSP zum Qualmen.

Das PSP-Killzone setzt wie die PS2-Version voll auf knallharte Action. 
BILD: PLAYZONE Das PSP-Killzone setzt wie die PS2-Version voll auf knallharte Action. BILD: PLAYZONE Die Frage, wie man einen PS2-Ego-Shooter an die PSP anpasst, hat die Entwicklerschmiede Guerrilla Games besonders geschickt beantwortet. Die Killzone-Macher haben für die Handheld-Version ihres atmosphärisch dichten Endzeit-Geballers einfach ein komplett neues Konzept entworfen und sich im Zuge dessen vom Ego-Shooter-Genre verabschiedet. Unsere Vorschauversion, die die ersten beiden Kapitel umfasst, zeigt, dass sich Killzone auch nach dem Perspektivwechsel noch sehr gut spielen lässt. Liberation besitzt alle Eigenschaften, welche die PS2-Fassung so faszinierend machten.

Neues Konzept

Da sich das PSP-Killzone komplett anders anfühlt als sein "großer Bruder", greifen die Entwickler dem Spieler in den ersten Missionen mit helfenden Erklärungen unter die Arme und erläutern jede ausführbare Aktion. Neben den Standard-Elementen fällt die kontextsensitive Funktion des X-Knopfes auf. Befindet sich Templar etwa in unmittelbarer Nähe eines Gegners, schickt er den Helghast-Schergen mit einem schönen Gruß seines Gewehrkolbens zu Boden.

Steht er hingegen vor einem Schalter, öffnet ein Druck auf den X-Knopf entweder eine Tür oder ruft einen Aufzug. Neben all diesen "üblichen" Interaktionsmöglichkeiten warten an bestimmten Stellen im Spiel auch so tolle Erfindungen wie ein mächtiges MG-Geschütz oder ein bulliger Panzer darauf, gegen die rotäugigen Angreifer eingesetzt zu werden. Gerade die Panzerpassage hat mächtig Laune gemacht, da das schwerfällige Kriegsgerät vielseitig einsetzbar ist. Man kann die Angreifer entweder mit dem MG oder der Kanone beharken oder kurzerhand überrollen - hässlich, aber effektiv.

Zweisam stark

Egal ob Rettungsaktion oder reine Seek-and-Destroy-Aufträge, das Spiel wird nie langweilig. 
BILD: PLAYZONE Egal ob Rettungsaktion oder reine Seek-and-Destroy-Aufträge, das Spiel wird nie langweilig. BILD: PLAYZONE Des Weiteren stellt die Kooperation mit anderen Charakteren einen wichtigen Teil des Gameplays dar. Kämpft man sich beispielsweise mit Rico durch die Gegnerscharen, kann man mithilfe des Digi-Kreuzes das Kampfgeschehen in eine Art Superzeitlupe versetzen. Nun werden auf dem Screen je nach Umgebung diverse Punkte angezeigt, an die man seinen vor Waffen strotzenden Begleiter schicken kann. Nachdem man den Befehl erteilt hat, läuft die Action in Normalgeschwindigkeit weiter.

Auf diese Art kann man seinen Kompagnon auch gezielt auf einen Feind ansetzen, an einem MG-Geschütz parken, um Sperrfeuer zu geben, oder ein Hindernis mit einer Ladung C4 aus dem Weg sprengen lassen. Die KI des Partners funktioniert in diesen Passagen bereits recht solide, auch wenn man sich teilweise ein etwas aggressiveres Vorgehen wünschen würde.

An durchschlagskräftigen Waffen herrscht in dem Spiel nämlich kein Mangel. Das anfänglich überschaubare Arsenal lässt sich im Laufe des Spiels natürlich weiter aufstocken und sogar mit durchschlagskraftsteigernden Upgrades versehen. Dazu müssen in den Levels besondere Gegenstände, die in teils gut versteckten Holzkisten verstaut sind, aufgesammelt werden.

In den Levels verteilte Munitions- und Waffenkisten geben dem Spieler zudem die Möglichkeit, seine Bewaffnung während eines laufenden Einsatzes zu ändern. Nicht selten stimmen die vorzufindenden Waffen auf eine entsprechende Passage ein. Liegt beispielsweise ein Scharfschützengewehr für Templar bereit, dann folgt ein Teil, in dem man sich gerade solch eine Waffe wünscht.

Was das Missionsdesign angeht, haben sich die Entwickler viel Mühe gegeben, zu keinem Zeitpunkt im Spiel Langeweile aufkommen zu lassen. Der Spieler wird nicht nur mit der Befreiung wichtiger Regierungsmitglieder beauftragt, sondern muss auch von den Helghast überrannte ISA-Stellungen, etwa ein wichtiges Waffenarsenal, zurückerobern.

Düstere Zukunftsvision

BILD: PLAYZONE BILD: PLAYZONE Eine der auffälligsten Eigenschaften des PS2-Killzone war die unglaublich dichte und bedrückende Endzeit-Atmosphäre. Mit der Kombination aus farbarmen, kargen Umgebungen und der packenden Soundkulisse erzeugt auch die PSP-Version eine sehr intensive Stimmung. Vor allem die sehr gute englische Sprachausgabe der Protagonisten und das Kampfgeschrei der Helghast-Einheiten sind bereits jetzt sehr positiv. Abgerundet wird die hitverdächtige Solokampagne durch ein reichhaltiges Angebot an Mehrspielermodi - allen voran die Möglichkeit, die Kampagne mit einem Kumpel kooperativ zu spielen.

Moderation
24.09.2006 15:00 Uhr
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