Killzone 3 für PS3 im Multiplayer Hands-On-Test
Killzone 3 im Hands-On-Test auf der Gamescom 2010 in Köln. Wir konnten den Multiplayer-Modus ausprobieren. (4)
Wenn Killzone 3 im Februar 2011 erscheint, dann will Entwickler Guerilla Games damit einiges reißen - und sich auch gegen Call of Duty: Modern Warfare 2 behaupten. Schließlich weisen beide Spiele einige Ähnlichkeiten im Multiplayer-Modus auf und richten sich an die gleiche Zielgruppe. Wir hatten auf der Gamescom 2010 in Köln die Gelegenheit, Killzone 3 ausführlich im Mehrspielermodus zu testen. Die gute Nachricht vorweg: Uns sind viele echte Stärken aufgefallen, die wir euch im Folgenden vorstellen wollen.
Killzone 3: Die Stärken und Schwächen im Multiplayer-Modus
Killzone 3 im Hands-On-Test auf der Gamescom 2010 in Köln. Wir konnten den Multiplayer-Modus ausprobieren. (5)
In Killzone 3 könnt ihr mit Mechs in den Kampf ziehen, die tatsächlich für abwechslungsreichere Gefechte sorgen. Die Blechkameraden isnd zwar recht langsam, gleichen das aber durch mächtig Feuerkraft aus. Aufgefallen ist uns, dass die Steuerung direkter zu sein scheint als bei Killzone 2. Die gespielten Maps sehen wirklich nach Kriegsgebiet aus und sind recht verwinkelt. Trümmer sorgen immer wieder dafür, dass man sich gut verstecken kann. Das Balancing hinterließ bei uns schon einen guten Eindruck - allerdings konnten wir auch nicht stundenlang testen. Killzone 3 trumpt mit tollen Partikeleffekten, die für Action und Atmosphäre sorgen. Neu sind brutale Nahkampfattacken, so könnt ihr eurem Gegner ein Messer ins Auge rammen, ihm das Genick brechen oder mit demFuß treten. Wie sich das auf USK-Einstufung auswirkt, wird spannend.
Es gibt aber auch ein paar Schwächen, die wir euch nicht vorenthalten wollen. Der Multiplayer leidet noch unter Rucklern und so mManche Textur sieht arg grobpixelig aus, trotz des eigesetzten Unschärfefilters. Uns hat auch gestört, dass mit der R3-Taste gezoomt werden muss, was nicht optimal ist - das soll sich aber umstellen lassen.
Killzone 3: Das haben wir getestet
Killzone 3 im Hands-On-Test auf der Gamescom 2010 in Köln. Wir konnten den Multiplayer-Modus ausprobieren. (6)
Wir spielen zuerst im Modus Warzone, bei dem die Spielvarianten durch Zufall regelmässig wechseln, analog zu Killzone 2. Wir starten in der Hauptstadt der Helghast, die Visari am Ende von Killzone 2 mit Atomraketen angegriffen hat. Über dem Bild liegt ein leichter Unschärfefilter, was gut für die Atmosphäre ist. Wir beginnen als Medic. Der kann nicht nur verwundete Kollegen heilen, sondern auch wieder aufstehen, wenn er verwundet am Boden liegt. Links oben ist die Minimap, links sehen wir die zu aktivierenden Extras, wie z.B. das Heilen beim Medic. Auf dieser Map können wir auch in einen Mech steigen. Der kann per Knopfdrück springen, in erster Linie nutzt man aber sein MG am rechten und den Raketenwerfer am linken Arm. Das Balancing scheint zu funktionieren, denn die Mechs sind nicht unbesiegbar. Wer nicht aufpasst, haucht schnell sein Leben aus.
Anschließend probierten wir den Modus Operations aus. Erst sehen wir per Cut-Scene, wie die Helghast das Gebiet stürmen, das wir verteidigen müssen. Dann können wir Geschütze aufstellen, und es folgt Phase 2. Eine Cut-Scene zeigt, wie Ventilatoren anfangen sich zu drehen und grünes Giftgas verteilen. Danach war das Hands-on leider auch schon zu Ende.
- Schlagwörter:
- , killzone 3
- , gamescom