Thüringen, Baden-Württemberg und Bayern seien "Killerspiele"-Hochburgen
Counter-Strike Source - kein Killerspiel, laut hitmeister.de
Mit der plakativen Überschrift "'Killerspiele' im Süden am beliebtesten" sorgte heute Morgen eine Pressemitteilung der Agentur Frische Fische für reichlich Wirbel. Der Festpreismarktplatz Hitmeister.de habe sich einmal angeschaut, in welchen Regionen "Killerspiele" besonders beliebt seien. Während sich das eigentliche Wort "Killerspiele" nur vage definieren lässt, gar Parteien sich völlig uneinig zeigen, strotzt diese Mitteilung nur so von selbigem. Hitmeister.de scheint jedoch eine genaue Definition gefunden zu haben: "Killerspiele" sind alle, Achtung, "FSK-18-Games". FSK wohlgemerkt, nicht USK. Aber das kann ja jedem mal passieren.
Dementsprechend dürften wohl Diskussionen um das vermeintliche und oft zitierte "Killerspiel" Counter-Strike wie Seifenblasen zerplatzen, schließlich wurde das Actionspiel von der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) ab 16 Jahren freigegeben.
Besonders in den Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg sowie in Thüringen würden, der Pressemitteilung entsprechend, besonders viele "Killerspiele", bezogen auf die Einwohnerzahl, gekauft. "Bei der Untersuchung hatte Hitmeister.de mehr als 10.000 Verkäufe von FSK-18-Spielen aus den letzten 18 Monaten unter die Lupe genommen", heißt es in der Mitteilung.
Wir zitieren weiter: "Neben den regionalen Trends, sind auch saisonale Trends beim Verkauf von Killerspielen erkennbar: Während die Verkaufsspitze bei "normalen" Computerspielen von Oktober bis Januar rund um Weihnachten erreicht wurde, verkaufte Hitmeister.de überraschenderweise besonders viele Killerspiele in den Monaten Februar und März 2009. Insgesamt sind gut ein Fünftel der beim Festpreismarktplatz verkauften Computerspiele der Kategorie Killerspiele zuzuordnen."
"Wir glauben zwar nicht, dass ein Zusammenhang zwischen der Wahrscheinlichkeit eines Amoklaufs und der verkauften Stückzahlen so genannter Killerspielen besteht. Überraschend ist es aber schon, dass ausgerechnet die beiden Regionen der letzten großen Amokläufe rund um Erfurt sowie in der Region Stuttgart zu den Schwerpunktregionen für den Killerspiel-Verkauf gehören. Bayern ist hingegen von einem größeren Amoklauf bisher verschont geblieben", prangt als alleinstehendes Zitat am Ende dieser Mail - einen Namen des Verfassers nannte die Agentur nicht.
*Update*
Wir haben unsere Meinung sowie die Meinung der Videogameszone.de-Community zur "Killerspiele-Hochburgen"-Meldung online.
Unter anderem diese Titel seien laut hitmeister.de "Killerspiele":
- Schlagwörter:
- , killerspiele
Kein Logo - kein Killerspiel! Logisch!
edit lox:
ein Ausrufezeichen reicht
wieder so ein Möchtegernexperte
Wir Gamer haben in Zukunft selbstverständlich von der Seite Hitmeister.de nichts gehört und es wird von uns hoffentlich auch keiner seine Games dort beziehen.