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Killerspiele

Killerspiele: Schweizer Politiker rechnet mit einem vollständigen Verbot innerhalb 5 Jahren

04.02.2010 15:08 Uhr
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Auch bei unseren Schweizer Nachbarn steht das Thema "Killerspiele" regelmäßig ganz oben auf der Agenda. In einem Gespräch mit einem Schweizer Online-Magazin bezieht der SP-Abgeordneter Näf klar Position für ein Verbot bestimmter Computerspiele und will in ihnen sogar ein Gefahr für unsere moderne Zivilisation erkannt haben.

Roland Näf Roland Näf Obgleich Deutschland und die Schweiz gerade aktuell juristisch nicht unbedingt auf einer Wellenlänge zu liegen scheinen, so orientiert man sich bei unserem Nachbarn im Süden offenbar doch, zumindest vereinzelt, mitunter auch gerne an hiesigen gesetzlichen Gegebenheiten: Man ahnt es schon, bei diesem Wortlaut und in diesem Kontext kann es eigentlich wieder mal nur um das leidige Thema "Killerspiele" gehen.

Zu diesem Thema hat sich Roland Näf, Mitglied der Sozialdemokratischen Partei (SP) und Abgeordneter im Parlament des Kantons Bern, nun in einem Interview mit dem Schweizer Online-Magazin Tink geäußert. Pädagoge Näf prangert an, dass die Schweiz das einzige Land in Europa ohne mediale Schutzmechanismen sei. Dementsprechend fordert er zunächst die Einführung verbindlicher Altersfreigaben für Computer- und Videospiele.

Allerdings führen seine Überlegungen noch weiter, wenn er davon ausgeht, dass Spiele in denen man "für grausame Gewalt Punkte erhält" in 5 Jahren gänzlich verboten sein werden. Niemand müsse solche "Metzgereien" wie er sie plakativ nennt, spielen, auch Erwachsene nicht. Wer das Gegenteil behaupte sei psychisch krank.

Dabei sieht er in der Grausamkeit selbst nicht einmal als das eigentliche Problem an, sondern vielmehr den Umgang mit derselben. Wer im Spiel Gewalt erlebe, der würde sich auch im wirklichen Leben nicht mehr lange mit Diskussionen aufhalten. In diesem Zusammenhang schließt er auch einen negativen Einfluss auf das Sexualverhalten nicht aus. Immerhin relativiert er auf Nachfrage seine Thesen dahingehend, dass zumindest nicht jeder Spieler davon betroffen sein müsse.

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Moderation
04.02.2010 15:08 Uhr
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15.02.2010 20:12 Uhr
da seine Anmeldung ja der heutige Tag ist, hab ich auch schon den Gedanken gehabt, dass es ein "Troll" sein könnte, wenn er hier reinpostet, mit anderer Sichtweise als die Mehrheit und eben am 1. Tag der Mitgliedschaft  aber mal abwarten, vielleicht ist es ja Zufall
Erfahrener Benutzer
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15.02.2010 19:51 Uhr
Zitat: (Original von naefpiera am 15.02.2010 18:30)
blubberblubbblubb und allgemein belustigendes getrolle


lol, der war gut! noch aggressivere reaktionen gibts mit religiösen trollaccounts. da musst du es aber mal im bundestagpetitionsforum versuchen. da gibts genug davon und die leute wissen nicht, was ein troll ist. und gesperrt wird da auch keiner.
Community Officer
Bewertung: 0
15.02.2010 19:17 Uhr
Zitat: (Original von naefpiera am 15.02.2010 18:30)
Ganz abgesehen von der problematischen Wirkung von Killergames erstaunt mich die Vehemenz vieler junger Männer in ihrem Kampf für das grenzenlose "Recht auf Gewaltverherrlichung" am Bildschirm. Wir leben in einer Welt, in der viele Menschen unter Armut…

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