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  • Killer is Dead in der E3-Vorschau mit Video: Abgefahren, brutal, technisch nicht ganz rund - und fast schon Kunst

    Nach Killer 7 und den No More Heroes-Spielen arbeitet Kult-Entwickler Suda 51 an Killer is Dead. In diesem Actionspiel schlüpft ihr in die Rolle von Mondo Zappa, der sich als sogenannter Executioner seine Brötchen verdient. Auf der E3 2013 konnten wir einen ersten Blick auf Killer is Dead werfen. Unsere Eindrücke lest ihr in der Vorschau. Ein kommentiertes Gameplay-Video wartet ebenfalls auf euch.

    Suda 51, Kopf der japanischen Grashopper Manufacture Studios, ist bekannt für seine eigenwilligen Spiele, die sich in der Regel durch eine Menge Blut, knallharte Action, eine irre Story und deren abgedrehte Inszenierung auszeichnen. Nach Killer 7 und den No More Heroes-Titeln arbeitet der Kult-Entwickler derzeit an Killer is Dead, einem Action-Titel, in dem ihr in die Rolle von Mondo Zappa schlüpft, der sich als sogenannter Executioner seine Brötchen verdient.

    Dabei "kümmert" sich Mondo im Auftrag der Regierung um den übelsten Abschaum der Unterwelt, dem mit legalen Mitteln nicht beizukommen ist. Im Rahmen einer Präsentation auf der E3 hatten wir das Vergnügen, einen kompletten Level des Spiels namens "The Tiger that faded into Darkness" zu erleben – begleitet von den unterhaltsamen Erklärungen des Masterminds hinter Killer is Dead.

    Blutige Weltreise

    Das Setting im von uns gesehenen Abschnitt ist Kyoto in Japan – die 13 Levels des Spiels handeln jedoch an verschiedenen Schauplätzen rund um den ganzen Erdball. Eine Erdkugel dient auch zur Levelanwahl – Fahrabschnitte wie No More Heroes 2 sind in Killer is Dead nicht enthalten. Im folgenden Abschnitt metzeln und ballern wir uns durch von Ninjas inspirierten Gegnerhorden und führen auf der Suche nach Schriftrollen irrwitzige Kombos und spektakuläre Finishing-Moves, wie etwa dem tödlichen Final Judgement-Angriff oder Instant Kills, aus. Der Schwerpunkt liegt dabei auf auf Schwertkämpfen, doch verfügt Mondo an seinem linken Arm auch über vier Schusswaffen, zwischen denen er in den Kämpfen wechseln kann.

    Das blutige Spektakel von Killer is Dead ist rasant inszeniert. Das blutige Spektakel von Killer is Dead ist rasant inszeniert. Quelle: Grasshopper Das blutige Spektakel ist rasant inszeniert, bekommt man es jedoch mit mehreren Feinden auf einmal zu tun, fällt es teils etwas schwer, die Übersicht in dem Gewusel zu behalten. Schließlich treffen wir nach hunderten Litern Pixelblut auf den Bossgegner der Stage – einem Kämpfer, der etwa doppelt so groß wie unser "Held" und mit einem gewaltigen Schwert bewaffnet ist. Anfangs reitet dieser noch in einer kleinen Rennspieleinlage neben Mondo auf dem Rücken eines Tigers her, der Hauptkampf beginnt, sobald man den Boss von dem Kätzchen heruntergeprügelt hat. Dann folgt ein Wechsel aus schier endlosen Angriffskombos und blitzartigem Ausweichen vor gegnerischen Angriffen, bis der Widersache im letzten Teil des Kampfes sich in einen gigantischen Tiger verwandelt. Zig Treffer später ist es jedoch auch um diesen Gegner geschehen – es folgt eine stylisch inszenierte Zwischensequenz, das Ende des von uns gesehenen Abschnitts.

    Ein Hauch Sexismus inklusive

    Wie Suda uns verriet, strebt er mit Killer is Dead einen James-Bond-Stil an – nicht zuletzt klingt der Name der Hauptspielfigur fast wie die japanische Bezeichnung für 007, nämlich Bondo. Mit dem englischen Agenten teilt Mondo auch seine Leidenschaft für das weibliche Geschlecht – zwischen den Kämpfen versucht der Schwertschwinger Mädels mit Blicken, Komplimenten und natürlich Geschenken rumzubekommen. Diese leicht sexistisch angehauchten Aufgaben des sogenannten Gigolo-Modus stellten nicht Sudas Einstellungen Frauen gegenüber dar, wie uns der Kult-Entwickler mit einem breiten Grinsen im Gesicht verriet. Zudem wurde der Name Mondo von Suda in Anlehnung an den in Fernost für seine Samurai-Filme bekannten Schauspieler Mondo Nakamura gewählt.

    Der Stil macht's!

    Wie Suda uns verriet, strebt er mit Killer is Dead einen James-Bond-Stil an. Wie Suda uns verriet, strebt er mit Killer is Dead einen James-Bond-Stil an. Quelle: Grasshopper Die Zeichentrick-Grafik der eingesetzten Unreal-3-Engine sieht meist ordentlich, aber vor allem sehr stilvoll aus: Nur wenige Spiele bieten einen derartigen Overkill an Effekten – extrem übertriebene Blutfontänen und ein abgefahrener Mix an verschiedensten Grafikstilen gehören zum Markenzeichen der Suda-51-Games. Das Gameplay wirkt dabei etwas hölzern, jedoch bedeutend weniger als in den No More Heroes-Titeln. Technisch werden die Xbox 360 und PS3, auf denen das Spiel im August dieses Jahres erscheinen soll, nicht ausgereizt, doch verzeiht man dem Spiel dank der stylischen Inszenierung schnell kleinere Schwächen. Den Sound steuerte übrigens ein alter Bekannter bei: Akira Yamaoko, Komponist der die Musik der ersten Silent Hill-Spiele, zeichnet sich für die akustische Untermalung von Killer ist Dead verantwortlich. Die Steuerung funktioniert, artet aber gerade bei vielen Gegnern schnell in Button-Mashing aus.

    05:08
    E3 2013 - Killer is Dead: Herrlich kranke Japano-Action im Gameplay-Video
    Spielecover zu Killer is Dead
    Killer is Dead
  • Killer is Dead
    Killer is Dead
    Publisher
    Koch Media
    Developer
    Grasshopper Manufacture Inc
    Release
    30.08.2013

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Killer is Dead
Killer is Dead in der E3-Vorschau mit Video: Abgefahren, brutal, technisch nicht ganz rund - und fast schon Kunst
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http://www.videogameszone.de/Killer-is-Dead-Spiel-10509/News/Killer-is-Dead-in-der-E3-Vorschau-mit-Video-1074028/
13.06.2013
http://www.videogameszone.de/screenshots/medium/2013/04/killer-is-dead-8.jpg
konami
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