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James Cameron's Avatar: Das Spiel (PS3)

Release:
03.12.2009
Genre:
Action
Publisher:
Ubisoft

James Cameron's Avatar im Test für PS3 und Xbox 360: Ein Spiel zu einem Film - oft ein schlechtes Zeichen. Auch bei Avatar?

02.12.2009 14:06 Uhr
|
Neu
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Im Test zu James Cameron's Avatar für PS3 und Xbox 360 lest ihr, wie sich das neue Videospiel zum mutmaßlichen Kino-Blockbuster schlägt.

Wer in Geschichte aufgepasst hat, weiß: Immer wenn Menschen ein neues Territorium erschließen wollten, gab es ein Hauen und Stechen mit den dortigen Ureinwohnern. Avatar, das Spiel zum neuesten Film von Terminator-Schöpfer James Cameron, bedient sich genau dieses klischeebeladenen Themas. Diesmal möchte die Menschheit den Planeten Pandora besiedeln und ausbeuten, was die Na'vi, eine Alien-Rasse, die dort seit Urzeiten haust, nicht gutheißen. Entsprechend actionreich fällt der Spielverlauf aus. Ihr ballert euch durch die Flora und Fauna Pandoras, die voller fieser Wildtiere, gefährlicher Pflanzen oder Na'vi beziehungsweise Soldaten ist. Nach einer Stunde entscheidet ihr euch, ob ihr aufseiten der RDA, also der Invasoren, weiterkämpft oder lieber die friedliebenden Ureinwohner unterstützt. Letztgenanntes ist auch ein typisches Story-Klischee, das Avatar aufgreift. Jedoch macht die Entscheidung keinen so großen Unterschied, wie es sich anhört.

Hektisch: Die Kämpfe gegen die Tierwelt von Pandora erfordert gute Refl exe, denn die Viecher sind ziemlich flink und kreisen euch schnell ein. Hektisch: Die Kämpfe gegen die Tierwelt von Pandora erfordert gute Refl exe, denn die Viecher sind ziemlich flink und kreisen euch schnell ein.

Action-Einerlei
Egal ob ihr einen schwer bewaffneten Marine spielt oder lieber eines der blauen Aliens. Die Aufgaben, die ihr in Avatar erledigt, sind wenig abwechslungsreich, dafür umso actionreicher: tötet Angreifer, beschützt irgendetwas, attackiert einen Punkt auf der Karte oder holt etwas von irgendwo ab. Das war es auch schon. Für jede erledigte Mission bekommt ihr Erfahrungspunkte, mit denen ihr Waffen und Fähigkeiten freischaltet. So bekommt euer Na'vi etwa stärkere Schwerter, einen besseren Bogen oder die Fähigkeit, die Natur zu Hilfe zu rufen, die durch einen Sturm eure Gegner umhaut. Das klingt an sich ja super, doch: Während unserer Spielzeit machte es keinen Unterschied, wie viele Erfahrungspunkte wir für eine Mission bekamen, wir schalteten immer neue Upgrades frei. Zudem hat man keinen Einfluss darauf, was für frische Spielzeuge man bekommt, sodass dieses Charakterentwicklungssystem eher Fassade als wirkliches Feature ist. Als Marine greift übrigens das gleiche System, nur dass eben eure Knarren besser werden oder euer Medi-Kit mehr Schaden heilt. Mehr Unterschied macht es übrigens nicht, für welche Seite ihr euch entscheidet, außer dass natürlich die Geschichte etwas anders verläuft.

Ballerei: Auch als Na’vi dürft ihr später auf Schießprügel zurückgreifen, allerdings mit wenig Munition. Ballerei: Auch als Na’vi dürft ihr später auf Schießprügel zurückgreifen, allerdings mit wenig Munition.

Hübsch, oder?
Grafisch kommt Avatar passabel daher, immerhin nutzt es die gleiche Technik wie Far Cry 2. Aber: Details und Weitsicht mussten die Entwickler wohl für den 3D-Modus einsparen, den ihr allerdings nur mit einem 3D-Fernseher genießen könnt - ja, genau, die Technik ist noch nicht marktreif ... Zudem fiel uns immer wieder Tearing auf. Zu guter Letzt sei gesagt, dass auch die Steuerung nicht optimal gelungen ist, denn die Kamera lässt sich zum Beispiel nicht hinter eurem Charakter zentrieren, sondern muss immer manuell zurückgedreht werden, was in den hektischen Kämpfen oftmals extrem nervt.

Screenshots aus James Cameron's Avatar: Das Videospiel:

Videogameszone-
Spielspaß-Wertung:
76 %
Leserwertung
(0 Votes):
-
Grafik:
Sound:
Multiplayer:
7/10
8/10
-/10
Ihr habt die Wahl, ob ihr aufseiten der Na'vi oder der Marines spielen möchtet.
Kaum Abwechslung innerhalb der Missionen, da es nur wenige Aufgabentypen gibt
Die zwei Rassen nutzen unterschiedliches Equipment - ein Hauch von Taktik.
3D-Modus ist im Moment nutzlos und die Grafik dafür etwas beschränkt
Fängt die Welt und die Stimmung des Films gut ein
Die Charakterentwicklung ist nur Fassade, da euch keine Wahlmöglichkeiten bleiben.
   
Sebastian Weber
Es ist immer eine gute Entscheidung, ein Spiel zu einem Film nicht 1:1 die Geschichte des Streifens nacherzählen zu lassen. Auch die restlichen Ideen, die in Avatar eingeflossen sind, hören sich eigentlich gut an: eine zweigeteilte Kampagne, zu deren Start man sich entscheiden muss, auf welcher Seite man spielen möchte, freischaltbares Equipment und viele unterschiedliche Waffen und Fähigkeiten. Das sorgt auf dem Papier für Spielspaß. In der Praxis verfliegt der Zauber schnell. Zu gering ist der spielerische Unterschied zwischen den beiden Rassen, zu leicht bekommt man die neuen Spielereien zugeschanzt und zu altbekannt sind die Aufgaben. Zumindest hat Ubisoft alles actionreich inszeniert und es in ein solides grafisches Gewand gepackt. Hätten die Franzosen dann noch auf den 3D-Effekt verzichtet, den im Moment sowieso fast keiner nutzen kann, wäre sicherlich ein optisch wirklich hervorragendes Spiel entstanden - die Technik hat jedenfalls das Zeug dazu.
   
Redakteur
Moderation
02.12.2009 14:06 Uhr
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Neuer Benutzer
Bewertung: 0
09.01.2010 15:49 Uhr
ja ok es wird schnell langweilig. ABER ich finde pandora einfach faszienierend und deswegen sehe ich über di negativen aspekte hinweg und spiele mit freude.........
und außerdem hat das spiel e besser abgeschnitten als so manch anderes spiel zum film. Immerhin eine 76 ist ein "gute" wertung.
Neuer Benutzer
Bewertung: 0
15.12.2009 18:11 Uhr
..ja echt & auch die graphik ist für die heutige zeit echt daneben!!
Benutzer
Bewertung: 0
02.12.2009 18:12 Uhr
Ich wusste es. Filmversoftungen sind und bleiben einfach Mist. Daran wird sich nie was ändern. Auch wenn Avatar diesmal nicht ganz so rotzig abgeschnitten hat wie der Rest und Batman haut auch einiges wieder raus aber wahrscheinlich nur weil sie sich nicht an die Filmvorlage halten.

Aber ich habs geahnt. Avatar wird anders hieß es... Pustekuchen. Also 76% ist für mich kein Kaufgrund

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