James Cameron's Avatar: Vorschau und exklusive Screenshots
Im riesigen Gebäude von Ubisoft Montreal gibt es eine unscheinbare Metalltür in einem Flur voller Rohre und rohem Mauerwerk. Man könnte einen Heizungskeller dahinter vermuten, die Angestellten nennen diese Tür jedoch "Tresor". Denn dahinter verbirgt sich eines der wichtigsten Projekte des Spieleentwicklers. Wir durften die Pforte durchschreiten und einen ausführlichen Blick auf Avatar werfen, das seit fast drei Jahren im Zusammenarbeit mit James Camerons Produktionsfirma Lightstorm in Entwicklung ist.
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Im Spiel starteten wir als Soldat der RDA. Hinter dem Kürzel verbirgt sich ein einflussreiches Raumfahrt-Konsortium, das auf dem Planeten Pandora ein wertvolles Mineral abbauen will. Folgt ihr den Befehlen des Konzerns, werdet ihr das außerirdische Idyll zerstören müssen. Doch anders ist die Erde nicht zu retten - ihr kämpft also um das Überleben der ganzen Menschheit. Der erste Auftrag versetze uns an Bord eines Scorpion-Hubschraubers, mit dem wir Felsen durch Raketenbeschuss aus dem Weg räumen mussten, um zu einer verlassenen RDA-Basis zu gelangen. Dank der Außenperspektive - relativ früh im Entwicklungsprozess entschied man sich gegen die ursprünglich geplante Ego-Ansicht - wirken die 3D-Effekte hierbei wirklich klasse. Der Hubschrauber scheint wenige Zentimeter vor dem Bildschirm zu schweben. Beeindruckend!
Auf Seiten der RDA ist ganz Pandora euer Feind, was uns die Entwickler in einer beeindruckenden Szene demonstrierten. Zunächst zeigten sie uns die Schönheit des Alien-Planeten, indem sie die Spielwelt in dunkle Nacht tauchten. Was vorher noch ein üppig grüner Dschungel war, erstrahlt nun in unzähligen Farben. Alle Pflanzen sind nachtleuchtend! Sogar eure Schritte hinterlassen rasch verblassende Farbflecken in der Spielwelt. Wie ausgesprochen hübsch! Doch kurz darauf attackierten uns Gift spuckende Pflanzen und kleine Moosbüschel wehrten sich mit ausfahrbaren Stacheln. Auch die Fauna Pandoras ist gefährlich: Viperwöfe, an Flugsaurer erinnernde Banshees und der riesige Hammerkopf - eine Mischung aus Hammerhai und Nashorn - stellen sich euch in den Weg.
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Wer keine Lust auf die Zerstörung Pandoras üppiger Pracht hat, spielt auf der Seite der Ureinwohner. Die Na'vi sind drei Meter große, blaue Humanoide die ein wenig an Katzen erinnern - Schwanz inklusive. Zwar erscheint das Naturvolk recht primitiv - sie nutzen Schwerter, Keulen oder Bögen - doch durch ihre Verbundenheit mit dem Planeten stellen sie eine gewaltige Bedrohung dar. Praktisch jedes Lebewesen, dass für RDA-Soldaten gefährlich ist, kämpft letztendlich auf ihrer Seite. Zu den Spezialfähigkeiten der Na'vi gehört deshalb vor allem, tierische Helfer herbei zu rufen. In einer kurzen Demo durften wir auf dem Rücken eines enormen Flugwesens Platz nehmen, das mit Leichtigkeit RDA-Hubschrauber aus der Luft pflückte.
Das vollständige, umfangreiche Preview lest ihr in der kommenden Ausgabe der play³, die ab dem 2. September am Kiosk erhältlich ist!
Aber welches Avatar?
Avatar: Herr der Elemente?