Infamous 2 (PS3)

Release:
10.06.2011
Genre:
Rollenspiel
Publisher:
Sony

Infamous 2 im Test für PS3: Mehr Abwechslung, tolle Spezialkräfte - besser als der Vorgänger

10.06.2011 18:19 Uhr
|
Neu
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Infamous 2 im Test für PlayStation 3: Ein Superheld mit Elektro-Kräften, eine frei begehbare Stadt, Terroristen, Monster und jede Menge Action - das sind die Zutaten des zweiten Infamous-Teils!


Infamous 2 für PS3 im Test. Ist das Actionspiel besser als sein Vorgänger? Infamous 2 für PS3 im Test. Ist das Actionspiel besser als sein Vorgänger? [Quelle: ] Infamous 2 übertrifft das erste Infamous in (beinahe) allen Belangen. Auf der ersten Seite dieses Tests verraten wir euch, was uns besonders gut an Infamous 2 gefallen hat, auf der nächsten Seite folgen dann unsere Negativpunkte sowie Fazit und Meinungskasten. Positiv aufgefallen sind uns unter anderem die Superkräfte, die im zweiten Teil noch spektakulärer ausfallen und ausschauen. Auch die Nahkämpfe wurden im Vergleich zum Vorgänger deutlich aufgepeppt: Mit Coles neuer Elektrokeule teilt der Superheld mächtig Schaden aus. Die Attacken lassen sich gar zu Kombos aneinander reihen und mit einem Finisher abschließen.

Zwei Dinge haben uns am ersten Infamous gestört: Es sah nicht allzu dolle aus und es steuerte sich mitunter recht hakelig. Zumindest haben die Entwickler bei Sucker Punch an ersterem Problem gefeilt, denn Infamous 2 sieht wirklich toll aus. Nicht genrerevolutionierend toll, aber eben toll. Und auch die anderen vielen kleinen Verbesserungen gefallen mir sehr. Die Spezialattacken sind abwechslungsreicher und der Nahkampf ist endlich eine echte Alternative für Getümmel-Fans wie mich. Leider trüben aber KI-Schwächen und die hakelige Steuerung einmal mehr den Gesamteindruck. Wer damit jedoch leben kann, bekommt einen richtig guten Open-World-Actiontitel mit coolem Superhelden-Comic-Flair.

Das hat uns an Infamous 2 gefallen:

Superkräfte:
Coles Spezialattacken sahen schon im ersten Teil spektakulär aus. Allerdings muss man ehrlich sein und sagen, dass sie sich nach einer Weile zu oft wiederholten. Coles Spezialattacken sahen schon im ersten Teil spektakulär aus. Allerdings muss man ehrlich sein und sagen, dass sie sich nach einer Weile zu oft wiederholten. [Quelle: ] Coles Spezialattacken sahen schon im ersten Teil spektakulär aus. Allerdings muss man ehrlich sein und sagen, dass sie sich nach einer Weile zu oft wiederholten. Im zweiten Infamous hingegen gibt es eine deutlich größere Palette an Superkräften. Von unterschiedlichen Blitzen, über diverse Elektrogranaten bis hin zu ausgewachsenen Ionenstürmen ist alles dabei. Hinzu kommen je nach euren Karma-Entscheidungen noch Eis- oder Feuerfähigkeiten. Sogar eine Art Bullet-Time ist mit an Bord: Auf Knopfdruck verlangsamt ihr das Geschehen für kurze Zeit und zoomt ganz nah an den Feind heran. Perfekt, um Einzelziele heraus zu picken. Neue Fähigkeiten schaltet ihr durch gesammelte Erfahrung und spezielle Aktionen in der Spielwelt frei.

Nahkampf:
Im Vorgänger fristete diese direkte Art der Konfrontation noch ein Schattendasein. Nicht so in Infamous 2! Mit Coles neuer Elektrokeule teilt der Superheld mächtig Schaden aus. Die Attacken lassen sich gar zu Kombos aneinander reihen und mit einem Finisher (hübsch in Zeitlupe in Szene gesetzt) abschließen. Im späteren Spielverlauf heilt ihr euch sogar durch diese finalen Attacken. Allerdings bleibt natürlich festzuhalten, dass ihr im Nahkampf deutlich verwundbarer seid, als wenn ihr aus sicherer Entfernung angreift.

Story:
Wie schon im ersten Teil wird die Hintergrundgeschichte mit schicken Comic-Bildchen erklärt. Auch sonst weiß die Story zu packen: Cole rennt die Zeit davon, denn sein Erzfeind, die Bestie, kommt der neuen Metropole New Marais immer näher. Er muss also seine Fähigkeiten trainieren und ein Mittel finden, stärker zu werden. Und dann sind da ja noch die Miliz, die Mutanten, die anderen Superhelden und zwei schicke Damen, die um Coles Gunst balgen. Und wer überhaupt nicht weiß, worum es geht, weil er den ersten Teil verpasst hat: Auch die Vorgeschichte wird direkt anfangs erzählt – vorbildlich!

Gänzlich frei begehbar ist New Marais zwar nicht, aber der Stadtteil in dem ihr euch jeweils aufhaltet, bietet auch so genug Freiheiten. Gänzlich frei begehbar ist New Marais zwar nicht, aber der Stadtteil in dem ihr euch jeweils aufhaltet, bietet auch so genug Freiheiten. [Quelle: ] Die Handlungsfreiheit:
Gänzlich frei begehbar ist New Marais zwar nicht, aber der Stadtteil, in dem ihr euch jeweils aufhaltet, bietet auch so genug Freiheiten. Ihr könnt der Story folgen, die euch rund 12 Stunden beschäftigt, ihr könnt Nebenaufträge annehmen und so euer Karma enorm beeinflussen, ihr könnt Mini-Einsätze (sogenannte Gelegenheiten) für zusätzliche Erfahrungspunkte und ein wenig Karma absolvieren oder ganz einfach die Stadt erkunden und Sammelobjekte suchen. In den kommenden Monaten kommt eine weitere Beschäftigung hinzu: Mit dem Editor können Fans eigene Mini-Spiele oder Missionen erstellen. Diese werden dann auf eurer Übersichtskarte angezeigt und sind jederzeit spielbar. Natürlich könnt ihr diese Community-Missionen auf vielerlei Weise filtern.

Karma-System:
Grundsätzlich lässt sich das Karma-System von Infamous 2 mit einem Satz beschreiben: Es gibt einen bösen Weg und es gibt einen guten Weg. Verkörpert werden diese zwei Herangehensweisen durch die Agentin Kuo (gut) und die Hexe Nix (böse). Bei vielen Hauptmissionen stellt euch das Spiel vor die Wahl, dem Ratschlag einer der zwei Damen zu folgen. Aber auch Nebenmissionen und Gelegenheiten sind unterteilt in gute und böse Varianten. Das so erlangte Karma wirkt sich nicht nur auf Coles Äußeres und die Reaktionen der Zivilisten aus, sondern auch auf den Handlungsverlauf. Je nachdem, wie ihr euch entscheidet, entgehen euch zirka 25 Prozent der Hintergrundgeschichte. Für Wiederspielbarkeit ist also gesorgt. Mit Geduld und Zeit lässt sich natürlich positives Karma auch wieder in negatives verwandeln und umgekehrt. Es gibt hier lediglich eine Ausnahme: Die Entscheidung für Eis- (gut) oder Feuer-Fähigkeiten (böse) ist nicht umkehrbar.

Technik:
Technisch ist Infamous 2 seinem Vorgänger klar überlegen, obwohl noch die gleiche Engine unter der Motorhaube schlummert. New Marais beispielsweise ist schön designt und bietet mit seinen unterschiedlichen Vierteln viel Abwechslung. Auch die Kampfanimationen und die Mimik der Charaktere sind größtenteils gut gelungen. Abstriche müssen lediglich bei einigen unscharfen Texturen und grob aufgelösten Spezialattacken gemacht werden. Was die deutsche Synchronisation anbelangt, wurde ebenfalls solide Arbeit geleistet. Wer es trotzdem lieber auf Englisch mag, kann die Sprache ganz bequem in den Optionen umstellen – vorbildlich!

Editor:
Man kennt es bereits von LittleBigPlanet 2: In Infamous 2 erstellt ihr eigene Missionen oder gar Minispiele, ladet das Ganze hoch und könnt es von der Community bewerten lassen. Damit nicht ganz New Marais mit bunten Community-Level-Symbolen vollgepflastert wird, gibt es eine Vielzahl an Filtern.

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10.06.2011 18:19 Uhr
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Dein Kommentar
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
17.06.2011 10:50 Uhr
Punkt 1: diese Bullet-Time Scharfschützen Fähigkeit gabs schon in Teil 1
Punkt 2: Story lücken? Der ist gestorben und es wird nicht sofort weiter drauf eingegangen. Richtig. Wären die an der Stelle drauf eingegangen, wüsste man sofort am Anfang schon wer das gefürchtete Monster ist. Junge junge junge.
Punkt…
Gesperrt
Bewertung: 0
15.06.2011 20:10 Uhr
inFamous 2 ist zwar geil aber irgendwie gefiel mir de alte Cole mehr sein Design war einfach nur BadAss
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
14.06.2011 21:12 Uhr
hm...ich hätt gern das Cole Design aus Infamous 1....das Katana sieht auch kuhl aus^^ - besteht da irgend ne Chance, das es das mal als DLC gibt? Hab nur das normale Spiel.

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