Gib dir den Immelmann: Die einstige PC-Flugreihe lässt euch nun auch auf der PlayStation 3 ordentlich Kriegsluft schnuppern. Was taugt IL 2 Sturmovik: Birds of Prey für PS3? Das erfahrt ihr in diesem Test!
IL 2 Sturmovik: Birds of Prey Review: Donnernd dröhnt der Sound des Propellermotors aus den Boxen, als sich in dreitausend Metern Höhe unzählige deutsche Bomber und Jagdflugzeuge nähern. Nur noch wenige Augenblicke, bis die große Luftschlacht über Großbritanniens Küste und damit der Auftakt der Kampagne von IL 2 Sturmovik: Birds of Prey beginnt ...
Über den Wolken: Hoch über den Schauplätzen des Zweiten Weltkriegs finden spektakuläre Dogfights statt.
Dem Himmel so nah
Euch erwarten spannende Dogfights in detailliert dargestellten Fliegern des Zweiten Weltkrieges. Aufseiten der Alliierten erlebt ihr neben der eingangs erwähnten Luftschlacht über England auch die Schauplätze Stalingrad, Sizilien, Korsun, die Ardennen und schließlich Berlin. Neben dem klassischen Luftkampf bietet die Kampagne auch Eskorten oder Bombardements von Bodenzielen oder Schiffen, alles in hübscher Grafik verpackt. Allerdings wabert die Bodendarstellung manchmal wie Wackelpudding und etliche Male mussten wir kurze Ruckler hinnehmen, was besonders tückisch ist, wenn man gerade dabei ist, ein kompliziertes Manöver zu fliegen. Je nachdem, wie viel fliegerisches Können ihr euch zutraut, könnt ihr vor jeder Mission zwischen den Schwierigkeitsstufen Arcade, Realistisch und Simulation wählen. Die beiden Letztgenannten müsst ihr jedoch erst anhand von Trainingsmissionen freispielen. Der Unterschied zwischen den drei Stufen ist enorm. Im Arcade-Modus bekommt man gemütlich lümmelnd und mit dem Gamepad die wildesten Manöver hin, um sich einem Gegner ans Heck zu hängen. Der realistische Flug hingegen bringt euch ordentlich ins Schwitzen, da die Flieger empfindlicher reagieren und schnell mal ins Trudeln kommen. Für Simulation empfehlen wir euch dringend, einen guten Joystick zu benutzen, denn hier gibt es nur noch wenige Flughilfen und ihr müsst zwingend in der Cockpitansicht spielen. Leider fehlt eine entsprechende Option, sich die Joystickbelegung anzeigen zu lassen - extrem doof!
Gute Aussicht: Die Cockpits wurden alle detailliert nachgebildet. Allerdings ist die Steuerung der Flieger aus dieser Perspektive nichts für Anfänger.
Aces High
Wer genug von der Kampagne hat, deren Missionen sich auf Dauer alle irgendwie ähneln, kann sich an Dutzenden Einzel- oder frei einstellbaren Arenamissionen versuchen. Viel mehr Spaß macht es jedoch, sich im Mehrspielermodus zu behaupten. Hier könnt ihr auf zwölf Schauplätzen zeigen, was ihr im Cockpit draufhabt.
