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Heroes of the Pacific (PS2)

Release:
09.2005
Genre:
Action
Publisher:
Codemasters

Heroes of the Pacific

17.08.2005 15:00 Uhr
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Neu
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Die Umgebungsgrafik am Boden ist leider sehr spartanisch ausgefallen.
Die Umgebungsgrafik am Boden ist leider sehr spartanisch ausgefallen. Zweiter-Weltkrieg-Spiele gibt es wie Sand am Meer. Medal of Honor, Call of Duty oder Brothers in Arms sind nur einige aktuelle Beispiele. Dabei handelt es sich meistens um Ego-Shooter, bei denen der Spieler aufseiten der Alliierten gegen die Deutschen und deren Verbündete kämpft. Heroes of the Pacific bedient sich zwar auch der sehr beliebten WWII-Thematik, ist aber ein waschechter Vertreter des aussterbenden Flugaction-Genres.

Der Spieler übernimmt die Rolle des ehrgeizigen US-Navy-Piloten William Crowe. Im Kampagnenmodus, der durch den kompletten Zeitraum des Zweiten Weltkriegs führt, startet das Spiel mit der Bombardierung von Pearl Harbor durch die Japaner im Dezember 1941. Von nun an klemmt man sich in 26 Missionen hinter den Schaltknüppel diverser authentischer Militärmaschinen (in der finalen Fassung sollen 35 verschiedene Flugzeuge ins Spiel integriert sein) und bekämpft so die feindlichen Aggressoren aus Asien.

Schnell in die Luft und ab in den Kampf

Da die Entwickler von IR Gurus viel Wert auf Action legen und dem Spieler einen schnellen Einstieg ins Fliegerleben ermöglichen wollen, muss man für Heroes of the Pacific nicht erst ein dickes Handbuch lesen oder massig Flugstunden absolvieren. Hat man die fünf kurzen und einfachen Missionen des Tutorials abgeschlossen, ist man bereits fit für den Luftkampf gegen richtige Gegner.

Mit einer realistischen Flugsimulation hat Heroes of the Pacific aber nur wenig gemeinsam. Es stehen vielmehr aberwitzige Flugaktionen, spannende Dogfights und spektakuläre Angriffsmanöver im Vordergrund. Eine Besonderheit ist dabei die Darstellung der Luftschlachten. Nicht selten befinden sich nämlich über hundert Flugzeuge gleichzeitig in der Luft und verdunkeln sprichwörtlich den gesamten Himmel. Da der Spieler zusätzlich noch das Kommando über mehrere Flügelmänner besitzt, ist es oft gar nicht so einfach, immer den Überblick zu behalten.

Die Abwechslung macht's

Um etwas Abwechslung in den Fliegeralltag zu bekommen, gibt es nicht nur regelmäßig Luftduelle gegen einzelne oder mehrere Gegner, man muss in verschiedenen Missionen auch Spezialaufgaben erfüllen. Ziel eines Einsatzes nahe den Midway-Inseln ist beispielsweise das Versenken japanischer U-Boote mit einem schwerfälligen Torpedobomber.

Dabei muss man nicht nur feindliche Abfangjäger gekonnt umfliegen, sondern auch ein wachsames Auge auf die Höhen- und Geschwindigkeitsanzeigen haben. Nur wenn die am unteren linken Bildschirmrand angezeigten Maximalwerte eingehalten werden, können die Torpedos erfolgreich ins Ziel gebracht werden. Befindet man sich bei einem anderen Einsatz dagegen im Cockpit eines Sturzflugbombers, spielen eine möglichst hohe Geschwindigkeit und ein Neigungswinkel von mindestens 45 Grad beim Sturzflug die entscheidende Rolle. Für genügend Abwechslung ist bei Heroes of the Pacific gesorgt.

Kampagne ist nicht alles

Wem der Kampagnen-Modus nicht genug ist, der darf in verschiedenen Einzelmissionen historische Luftschlachten nachspielen oder sich mit dem Mehrspieler-Modus vergnügen. Hier kann man mit einem Freund nicht nur im Koop-Modus zusammen auf Gegnerjagd gehen (sogar das gemeinsame Fliegen eines Fluges ist möglich), sondern online auch mit bis zu sieben weiteren Spielern den wahren Luftkönig unter sich ausmachen.

Moderation
17.08.2005 15:00 Uhr
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