BILD: N-ZONE
Grafisch lässt der Titel allerdings etwas Feintuning vermissen. Umgebungstexturen kommen schwammig daher, das Leveldesign der Inseln wirkt oftmals etwas trist und die Wassereffekte hat man auf dem Cube teilweise schon besser gesehen. Im Gegensatz dazu stehen die hübsch modellierten Flugzeugmodelle, denen man ihren Detailreichtum deutlich ansieht, und die eindrucksvollen Hintergrundpanoramen, welche durch Sonnenuntergänge und endlose Wolkendecken reichlich Atmosphäre vermitteln.
Heatseeker nutzt die Wii-spezifische Steuerung in vollen Zügen aus. Die beiden unterschiedlichen Kontrollmodi machen effektiven Gebrauch von den Neigungs- und Pointerfunktion - ihr werdet euer flugfähiges Gefährt stets unter Kontrolle haben.
Alles im Griff
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Obwohl die Dauermotivation unter Linearität und mangelndem Abwechslungsreichtum leidet, kann Heatseeker vor allem mit seiner tollen Inszenierung punkten. An dieser Stelle sei die sogenannte Impact Cam genannt, durch die ihr den Einschlag eurer Rakete auf Wunsch in kinoreifer Präsentation zu sehen bekommt.
Im Grunde ist Heatseeker ein tolles Spiel, das vor Ideenreichtum strotzt. Umso trauriger ist es, dass der Titel in fast allen Aspekten lediglich an der Oberfläche kratzt. Technik, Atmosphäre und Inszenierung bringen wirklich gute Ansätze, trotzdem fehlt ihnen der letzte Kick zum "Überflieger". Mit etwas mehr Entwicklungszeit und entsprechendem Feintuning wäre hier durchaus mehr drin gewesen. Ebenso verschenkt Heatseeker sein ganzes Potenzial im nichtexistenten Mehrspielermodus - kooperatives Zusammenspiel hätte dem Gameplay sicherlich gut getan. Doch all diese vielen kleinen Mängel trüben zu keiner Zeit die famose Action und die atmosphärische Inszenierung, die Heatseeker bietet.
